- Unbekannter Toter aus dem Westhafenkanal identifiziert
- Brand in Tiefgarage – Feuerwehr im Einsatz
- Bei Kontrolle von „Koks-Taxi“ mitgeschleift – Polizist verletzt
- Bundespolizist auf Heimweg mit Glasflasche beworfen
- Bei einem Dooring-Unfall ist ein Radfahrer verletzt worden
- In Fürstenwalde wurde ein Passant krankenhausreif geprügelt
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 8. Januar 2025: Mann prügelt Passanten krankenhausreif
16.06 Uhr: Ein gewalttätiger Mann soll einen 40-Jährigen am Morgen auf einer Straße in Fürstenwalde/Spree im Osten Brandenburgs (Oder-Spree-Kreis) attackiert und ins Gesicht geschlagen haben. Der 29 Jahre alte Verdächtige bedrohte und beleidigte auch Polizisten, wie die Direktion Ost mitteilte.

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Er attackierte den 40-Jährigen laut Erkenntnissen der Polizei mit Fäusten. Das Opfer habe Gesichtsverletzungen erlitten und sei in ein Krankenhaus gekommen. Der mutmaßliche Täter flüchtete, ging aber weitere Passanten verbal an, wie es hieß. Eine Waffe sei bei ihm nicht gefunden worden.
Es wird untersucht, ob er Mann unter Drogen oder Alkohol stand. Er ist der Polizei bereits wegen Körperverletzungen bekannt, wie ein Sprecher sagte. Es müsse auch geklärt werden, ob er in einem psychischen Ausnahmezustand gewesen sei. Der Mann kam vorübergehend in Gewahrsam. Gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
Radfahrer bei Dooring-Unfall schwer verletzt
15.49 Uhr: Gestern Mittag erlitt ein Fahrradfahrer laut Polizei bei einem Verkehrsunfall in Neukölln schwere Verletzungen. Demnach hielt ein 46-Jähriger gegen 13.20 Uhr mit einem Transporter in der Sonnenallee kurz hinter der Hobrechtstraße in zweiter Reihe, öffnete seine Fahrertür und stieß mit dieser gegen den 53-Jährigen, der mit seinem Fahrrad an dem Transporter vorbeifuhr. Daraufhin geriet der Radfahrer in den linken Fahrstreifen und stieß dort mit dem in gleicher Richtung fahrenden Skoda einer 68-Jährigen zusammen. In der Folge stürzte der Radfahrer und erlitt Kopfverletzungen. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.
Bundespolizist auf Heimweg mit Glasflasche beworfen
15.40 Uhr: Am Dienstagabend hat ein Mann in Buch (Pankow) einen uniformierten Bundespolizisten mit einer Glasflasche beworfen. Eine Frau hatte sich gegen 20.50 Uhr am S-Bahnhof Buch an den uniformierten Bundespolizisten gewandt, da ein Mann ihre Tochter beleidigt haben soll. Als der Beamte den Mann darauf ansprach, warf dieser eine Glasflasche in dessen Richtung und flüchtete. Die Flasche traf den Bundespolizisten am Oberkörper, verletzte ihn aber nicht. Der 39-jährige Angreifer verletzte sich bei seiner Flucht am Sprunggelenk als er eine Treppe vom Bahnsteig hinuntersprang. Der Beamte konnte den Flüchtenden stellen und hielt ihn bis zum Eintreffen alarmierter Einsatzkräfte der Bundespolizei fest. Diese nahmen den alkoholisierten 39-Jährigen fest. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte gegen ihn ein.
Vier Kinder und zwei Erwachsene bei Busunfall leicht verletzt
13.18 Uhr: Bei einem Busunfall in Ferch (Landkreis Potsdam-Mittelmark) sind nach Angaben der Polizei sechs Menschen leicht verletzt worden, darunter vier Kinder im Alter von 12 und 13 Jahren. Auch der 61-jährige Busfahrer und eine 43-jährige Frau seien zur Untersuchung ins Krankenhaus gekommen, sagte eine Sprecherin Polizeidirektion West. Zuvor hatte die „Märkische Allgemeine“ berichtet.
Der Bus war nach Angaben der Polizeisprecherin kurz nach 08.00 Uhr von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Die Unfallursache werde nun ermittelt. Einsatzkräfte vor Ort hätten festgestellt, dass es auf der Fahrbahn glatt gewesen sei. Den Sachschaden bezifferten sie auf 35.000 Euro.
Unbekannter Toter aus dem Westhafenkanal identifiziert
12.30 Uhr: Der unbekannte Tote, der am 24. Oktober 2024 im Westhafenkanal – genauer gesagt zwischen Goerdelersteg und Mörschbrücke – gefunden worden war, konnte mithilfe eines Hinweises aus der Bevölkerung identifiziert werden. Es handelt sich um einen 41 Jahre alten Mann. Hinweise auf Fremdverschulden gibt es nicht.
Anmerkung der Redaktion
Aufgrund der hohen Nachahmerquote berichten wir in der Regel nicht über (mögliche) Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Suizidgedanken leiden oder Sie jemanden kennen, der daran leidet, können Sie sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen.
Sie erreichen sie telefonisch unter 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.
Feuer in Tiefgarage in Friedrichshain
11.54 Uhr: Am Dienstagabend kam es in Friedrichshain zu einem Brand in einer Tiefgarage. Ein Passant nahm bei einem Spaziergang mit seinem Hund Rauchentwicklung aus der Tiefgarage an der Revaler Straße wahr und verständigte Polizei sowie Feuerwehr. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten ein Feuer an einem dort geparkten Mercedes. Vier weitere, dort geparkte Fahrzeuge wurden durch den Brand ebenfalls beschädigt. Die Revaler Straße war für die Dauer der Löscharbeiten zwischen Modersohnstraße und Dirschauer Weg gesperrt. Ein Brandkommissariat ermittelt.
Bei Kontrolle von „Koks-Taxi“ mitgeschleift – Polizist verletzt
11.30 Uhr: Bei der Kontrolle eines mutmaßlichen „Koks-Taxis“ in Friedrichshain ist ein Zivilfahnder mitgeschleift und verletzt worden. Zwei weitere Polizisten erlitten später bei der Festnahme der Verdächtigen Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Bei den mutmaßlichen Dealern wurden demnach Kokain, ein Handy und 200 Euro gefunden, die aus Sicht der Polizei aus Drogenverkäufen stammen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand wollten zwei Zivilfahnder das „Koks-Taxi“ am Dienstagabend in der Lenbachstraße überprüfen. Dabei setzte der Fahrer plötzlich zurück. Ein Polizist wurde durch die geöffnete Beifahrertür mitgerissen und etwa 30 Meter mitgeschleift. Beim Rückwärtsfahren beschädigte der Fahrer mehrere geparkte Autos. Als das Fluchtauto kurz stoppte, konnte sich der Polizist aus der Situation retten.
Die mutmaßlichen Drogendealer flüchteten zu Fuß. Die Fahnder verfolgten sie und erhielten von Passanten Hinweise, in welche Richtung die jeweils 20 Jahre alten Männer geflüchtet waren. Weitere Polizisten eilten hinzu. Auf der Kynastbrücke wurde das Duo schließlich gefasst. Weil die Männer Widerstand leisteten, wurden zwei weitere Beamte an den Händen verletzt, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Der mitgeschleifte Polizist erlitt im Rippenbereich Verletzungen, konnte das Krankenhaus zwischenzeitlich aber verlassen.
Polizisten durchsuchten die Wohnungen der mutmaßlichen Dealer – allerdings ohne weitere Drogen zu finden. Da die beiden 20-Jährigen einen festen Wohnsitz haben, kamen sie wieder auf freien Fuß. Gegen sie wird allerdings wegen einer ganzen Reihe von Straftaten ermittelt. Neben Drogenhandel geht es unter anderem um ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen, tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Unfallflucht.
Von Ampelmast mitgeschleift – Frau lebensgefährlich verletzt
11.17 Uhr: Am Dienstagmittag kam es in Kreuzberg zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Frau lebensgefährlich verletzt wurde. Wie die Polizei mitteilt, berichteten Zeugen von einem Opel, der rückwärts aus einer Zufahrt einer Parkfläche in den fließenden Verkehr fuhr. Der 85-jährige Fahrer streifte dort den VW einer 55-Jährigen. Er fuhr weiter rückwärts und fuhr auf den gegenüberliegenden Gehweg und weiter in Richtung Mehringdamm. Dort prallte der Senior gegen einen provisorischen Ampelanlagenmast – dabei wurde eine Fußgängerin vom Mast und dem Auto bis kurz vor dem Columbiadamm mitgeschleift.
Rettungskräfte brachten die Frau mit lebensgefährlichen Verletzungen zur Notoperation in ein Krankenhaus. Der Opel-Fahrer kam zur ambulanten Behandlung ebenfalls in ein Krankenhaus. Die gesamte Kreuzung, an der die Ampelanlagen wegen des Unfalls ausgefallen waren, blieb bis 18 Uhr gesperrt. Auch der BVG-Verkehr war betroffen. Die Polizei ermittelt.
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BM/dpa




