- Mann zu Boden gestoßen und ausgeraubt
- Unfall in Lichtenberg: Fahrer verletzt
- Gruppe prügelt auf Männer ein – fünf Verletzte
- Brandstiftung in Tempelhof: Drei Autos beschädigt
- Auseinandersetzung in Spandau eskaliert: Mann verletzt
- Mit Böllern beworfen – 18-Jähriger in Hellersdorf im Gesicht verletzt
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 2. Januar 2025: Mann in Hellersdorf ausgeraubt
18.30 Uhr: In Hellersdorf wurde gestern Nacht ein 28-Jähriger am Feldberger Ring von drei unbekannten Männern angegriffen und ausgeraubt. Die Täter stießen ihn zu Boden, bedrohten ihn mit einem Messer und entwendeten persönliche Gegenstände sowie Geld. Der Mann erlitt eine blutende Kopfwunde und wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Täter flüchteten unerkannt. Die Ermittlungen führt ein Fachkommissariat.
Flucht vor Verkehrskontrolle endet mit Unfall
18.15 Uhr: In Lichtenberg versuchte ein 44-jähriger Kradfahrer gestern gegen 13.45 Uhr, einer Polizeikontrolle zu entkommen. Trotz Blaulicht und Martinshorn setzte er seine Fahrt fort, fuhr teils in den Gegenverkehr und geriet in einer Sackgasse ins Schleudern. Dabei kollidierte er mit einem Polizeiwagen und stürzte.
Der Fahrer wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Er steht unter Verdacht, unter Drogeneinfluss gefahren zu sein, und besitzt keinen Führerschein. Das Krad wurde sichergestellt, die Ermittlungen laufen.
Gruppe prügelt auf Männer ein – fünf Verletzte
14.56 Uhr: Eine Gruppe von Männern soll eine kleinere Gruppe anderer Männer in Berlin-Spandau mit Messern, Holzlatten und Metallrohren angegriffen haben. Ein 42-Jähriger erlitt dabei in der Nacht Kopfverletzungen sowie einen Handgelenks- und Rippenbruch, wie Polizei mitteilte. Er wurde im Krankenhaus operiert. Seine vier Begleiter im Alter von 29, 30, 40 und 45 Jahren erlitten demnach Platzwunden und andere kleinere Verletzungen.

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Die maximal zehnköpfige Gruppe hatte die fünf anderen Männer laut Polizei aus einer Wohnung auf die Straße gerufen, wo sie dann mit Latten und Rohren auf sie eingeprügelt haben soll. Auch Messer sollen genutzt worden sein. Hintergrund waren den Angaben nach Beziehungsstreitigkeiten.
Zwei Frauen im Alter von 50 und 51 Jahren kamen laut Polizei in die Straße und sollen ebenfalls angegriffen worden sein. Die größere Gruppe von Männern flüchtete demnach, wobei jemand die 51-Jährige noch mit einem Messer bedroht haben soll. Die Beamten ermitteln wegen gefährlicher Körperverletzung.
Wolf stirbt nach Zusammenstoß mit Auto
14.46 Uhr: Wieder ist ein Wolf bei einem Verkehrsunfall getötet worden. Zwischen Klettwitz und Großräschen in Südbrandenburg stieß gegen 4.00 Uhr morgens ein Wolf beim Überqueren der Straße mit einem Auto zusammen, wie die Polizei mitteilte. Der Wolfsbeauftragte bei Landesumweltamt sollte das Tier bergen. Menschen wurden nicht verletzt. Am Wagen entstand nach Schätzung der Polizei rund 8.000 Euro Schaden.
Das Landesamt für Umwelt gibt in seiner Statistik an, dass 33 von insgesamt 42 tot gefundenen Wölfen im Jahr 2024 im Verkehr starben. Bei sechs Wölfen lag eine illegale Tötung vor, drei Fälle fielen in die Kategorie „Sonstige Todesursache“. Zugleich verweist die Behörde darauf, das mit einer hohen Dunkelziffer gerechnet werden muss. 2023 waren laut Statistik 51 Wölfe im Verkehr gestorben. Wölfe sind streng geschützt, allerdings gibt es etwa angesichts des wachsenden Bestandes Vorstöße, den Status zu senken.
Brandstiftung an geparkten Pkw in Tempelhof
14.36 Uhr: In der vergangenen Nacht wurden in Tempelhof drei Fahrzeuge bei einem Brand beschädigt. Gegen 0:30 Uhr entdeckte eine Anwohnerin zwei brennende Pkw auf einem Hinterhof in der General-Pape-Straße und alarmierte die Feuerwehr sowie die Polizei.
Die Feuerwehr konnte die Flammen an beiden Fahrzeugen löschen, jedoch brannten diese nahezu vollständig aus. Ein drittes, daneben geparktes Fahrzeug wurde ebenfalls beschädigt. Verletzt wurde niemand.
Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung wurden vom Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.
Mann nach Auseinandersetzung in Spandau im Krankenhaus
14.25 Uhr: In Spandau kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männergruppen. Gegen 0:40 Uhr wurden fünf Männer im Alter von 29 bis 45 Jahren von einer Gruppe von bis zu zehn Personen aufgefordert, sich zu einem Gespräch auf die Neuendorfer Straße zu begeben. Dort griffen die Angreifer die Männer mit Holzlatten, Metallrohren und Messern an.
Ein 42-Jähriger erlitt schwere Kopfverletzungen sowie Brüche am Handgelenk und Rippen und musste operiert werden. Die anderen vier Männer erlitten Platzwunden und kleinere Verletzungen, die ambulant behandelt wurden. Im weiteren Verlauf des Vorfalls begaben sich zwei Frauen im Alter von 50 und 51 Jahren zum Tatort, wo auch sie angegriffen wurden. Die 51-Jährige zog sich eine Beinverletzung zu, lehnte jedoch eine medizinische Behandlung ab. Die Täter flohen schließlich und bedrohten die 51-Jährige mit einem Messer.
Die Polizei wurde ein Fachkommissariat mit den Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung betraut.
18-Jähriger durch Böller im Gesicht verletzt
14.20 Uhr: Ein Unbekannter soll einen 18-Jährigen in Hellersdorf mit Böllern beworfen und dadurch im Gesicht verletzt haben. Der Täter habe den 18-Jährigen mit mehreren gezündeten Böllern abgeworfen, während dieser spazieren war, teilte die Polizei mit. Der junge Mann erlitt demnach bei der Explosion eines Böllers am Mittwochnachmittag Verletzungen im Gesicht. Der Täter flüchtete.
Sprengstofffund in Potsdamer Laden – Untersuchung wird dauern
13.24 Uhr: Nach dem Polizeieinsatz an Silvester in der Potsdamer Innenstadt müssen die Ermittler klären, was hinter dem mutmaßlichen Sprengstofffund in einem Geschäft steckt. Spezialisten untersuchten die entdeckten pyrotechnischen Gegenstände, sagte eine Sprecherin der Polizei. Die Kriminalpolizei ermittle wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.
In einem Süßwarenladen in der Innenstadt war es am Dienstag zu einem Einbruch und einem Feuer gekommen. Auch Bargeld sei gestohlen worden, so die Sprecherin zwei Tage nach dem Einsatz am Silvestertag. Im Verkaufsraum waren „gefährliche Gegenstände mit pyrotechnischen Erzeugnissen“ gefunden worden, wie es die Polizei in einer ersten Mitteilung geschildert hatte. Nähere Angaben dazu machte die Polizei bislang nicht. Um Silvester-Raketen soll es sich nach dpa-Informationen nicht gehandelt haben.
Die Untersuchung der pyrotechnischen Gegenstände werde einige Zeit dauern, hieß es. Es müsse auch geklärt werden, was mit dem mutmaßlichen Sprengstoff hätte angerichtet werden können. Auf eine politisch motivierte Tat deutet laut Polizei nichts hin.
Unbekannte Täter hatten in dem Süßwarengeschäft Feuer gelegt, das laut Polizei von selbst erlosch. Weil dann die gefährlichen Gegenstände entdeckt wurden, wurden auch Nachbarhäuser für einige Zeit geräumt.
Brandenburger Polizei ermittelt nach tödlichem Unfall mit Kugelbombe
11.04 Uhr: Die Polizei arbeitet an der Aufklärung des tödlichen Unfalls beim Zünden einer sogenannten Kugelbombe am Silvesterabend auf einem Feld in Kremmen im Oberhavel-Kreis. Ein 21-Jähriger starb durch die Wucht der Sprengstoff-Explosion unmittelbar vor Ort.
Es wird wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt, wie eine Sprecherin der Polizeidirektion Nord sagte. Es sei ihr aus den Vorjahren auch nicht bekannt, dass solche Kugelbomben eine Rolle gespielt hätten.
Nach ersten Erkenntnissen wurde die Pyrotechnik auf dem Feld in Kremmen in einem Rohr gezündet. Es handelte sich laut Polizei um Feuerwerk der Kategorie 4, für dessen Erwerb ein Fachkundenachweis nötig ist. Die Kriminalpolizei will klären, woher die Kugelbombe stammt. Reste der Pyrotechnik wurden sichergestellt.
Kurz nach dem tödlichen Unfall sagte ein Polizei-Sprecher auch, es sei nach ersten Erkenntnissen davon auszugehen, dass unsachgemäß mit Pyrotechnik gearbeitet worden sei. Ein zweiter Mann, der dabei war, blieb unverletzt.
Auch mehrere andere Zeugen soll es geben, wie eine Sprecherin der Polizei sagte. Sie würden nun befragt. Handys von Zeugen seien sichergestellt worden. Es werde geprüft, ob es auch Videos von dem Unfall gebe.
Frau schlägt Mann mit Metallstange auf den Kopf
10.56 Uhr: In einem Imbiss an der Rabensteiner Straße in Marzahn sind am Mittwoch mehrere Personen in einen Streit geraten. Den Polizei-Angaben zufolge hatten Verdächtige einen 45-Jährigen gegen 19.30 Uhr aus dem Lokal gezogen und ihn geschlagen und getreten. Zudem schlug eine 38 Jahre alte Frau ihm mit einer Metallstange auf den Hinterkopf. Der Grund: Es ging um eine Beleidigung. Anschließend gingen die Angreifer weg. Die 38-Jährige kam jedoch etwas später mit einer Gabel in der Hand zurück. Sie drohte dem 45-Jährigen und seiner Ehefrau an, ihnen die Augen auszustechen.
Alle Beteiligten standen offenkundig unter Alkoholeinfluss, erklärte die Polizei. Ein freiwilliger Alkoholtest bei der 38-Jährigen ergab einen Wert von über 2 Promille. Der 45-Jährige wurde mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 (Ost) übernommen.
Radfahrer fährt in Wedding bei Rot und wird angefahren
10.48 Uhr: Ein Radfahrer ist am Mittwoch in Wedding (Mitte) verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte der 41-Jährige gegen 15.15 Uhr die Seestraße an der Einmündung Nordufer an einem Überweg bei Rot überquert und war von einem 64 Jahre alten Autofahrer erfasst worden.
Nachdem Passanten am Ort Erste Hilfe geleistet hatten, brachten Rettungskräfte den 41-Jährigen mit inneren Verletzungen, Kopf- und Beinverletzungen sowie einem Rippenbruch in ein Krankenhaus. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt, es entstand Sachschaden am Auto. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 1 (Nord) übernommen.
Auto überschlägt sich in Potsdam-Mittelmark – 69-Jähriger stirbt
10.24 Uhr: Bei einem Verkehrsunfall im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist ein 69-jähriger Mann gestorben. Der Mann war am Neujahrstag mit seinem Auto zwischen Phöben und Schmergow von der Fahrbahn einer Landstraße abgekommen, wie eine Sprecherin der Polizei berichtete. Das Auto überschlug sich im Anschluss und blieb danach auf dem Dach liegen. Laut Polizei starb der Mann bereits an der Unfallstelle. Er war demnach im Wagen eingeklemmt. Reanimationsversuche der hinzugerufenen Rettungskräfte blieben erfolglos.
Betrunkene Person fällt in Rummelsburg in Gleis und wird von Zug erfasst
8.16 Uhr: Ein Mensch ist von einem Zug im S-Bahnhof Rummelsburg in Lichtenberg erfasst und verletzt worden. Nach dem bisherigen Erkenntnisstand sei die Person alkoholbedingt ins Gleis gefallen, teilte die Bundespolizei mit. Der Mensch wurde von der Feuerwehr unter dem Zug geborgen und in ein Krankenhaus gebracht. Der Verletzungsgrad und die Identität des Verunfallten sind derzeit unbekannt.
Die etwa 80 Reisenden wurden aus dem Zug evakuiert. Der Nah- und Fernverkehr war für etwa eine Stunde unterbrochen. Die Feuerwehr war laut eigenen Angaben mit 30 Kräften im Einsatz. Auch ein Rettungshubschrauber sei eingesetzt worden.
Auto brennt in Rudow

6.51 Uhr: Ein Auto hat in der vergangenen Nacht am Neudecker Weg in Rudow (Neukölln) gebrannt. Das Feuer war im Innenraum ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte die Flammen schnell löschen. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen.
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BM/dpa




