- Mann schießt bei Festnahme mit Schreckschusswaffe
- Frau wird nach Verkehrsunfall in Westend aus E-Auto geschnitten
- Zoll vernichtet Tausende Liter hochprozentigen Alkohol
- Kreuzberg: Polizeiwagen mit Holzlatte und Feuerwerk attackiert
- Gesundbrunnen: Baby bei Verkehrsunfall verletzt
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 30. Dezember 2024: Mann schießt bei Festnahme mit Schreckschusswaffe
16 Uhr: In Pankow hat die Polizei in der Nacht auf Montag einen mutmaßlichen Räuber gestellt. Der Verdächtige soll zunächst unter vorgehaltener Schreckschusswaffe versucht haben, einen 27-Jährigen in der Straße Am Danewend zu bestehlen. Als die alarmierten Einsatzkräfte kurze Zeit später auf den Tatverdächtigen trafen, ist dieser nach Polizeiangaben zunächst geflüchtet. Die Beamten haben ihn zu Fuß einholen können, worauf der 18-Jährige seine Schreckschusswaffe abfeuerte. Der mutmaßliche Räuber wurde bei der Festnahme leicht verletzt. Nach eigenen Angaben blieben die Beamten bei dem Einsatz unversehrt.
Frau wird nach Verkehrsunfall in Westend aus E-Auto geschnitten
15.51 Uhr: Bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Westend wurde am Sonntagnachmittag eine 54-jährige Frau verletzt. Die Fahrerin eines E-Autos kollidierte nach Polizeiangaben in der Reichsstraße mit einem Toyota. Die Rettungskräfte mussten die Frau zunächst im Auto versorgen, bevor sie mit einem Seitenschneider aus ihrem Fahrzeug befreit werden konnte. Anschließend wurde sie in ein Krankenhaus gebracht. Die Toyotafahrerin soll eine ärztliche Versorgung abgelehnt haben.
Zoll vernichtet Tausende Liter hochprozentigen Alkohol
11.28 Uhr: Der Zoll in Berlin hat Tausende Liter hochprozentigen Alkohol vernichtet. Insgesamt habe die Behörde knapp 16.000 Liter zerstört, erklärte ein Sprecher des Zolls. Die 25 Paletten wurden unter Anleitung einer Fachfirma beseitigt. Die Spirituosen waren vor einiger Zeit in einem Lkw gefunden worden. Sie waren ohne Steuerbanderolen gekennzeichnet und fanden bei einem Großmarkt keinen Abnehmer. Ein darauffolgendes juristisches Verfahren richtete sich laut Zoll gegen zwei Menschen und unbekannte Hintermänner.
Streifenwagen mit Holzlatte und Feuerwerk angegriffen
13.06 Uhr: Gestern Abend wurde in Kreuzberg ein Streifenwagen der Polizei von unbekannten Tätern angegriffen. Der Vorfall ereignete sich gegen 21.30 Uhr, als die Streife an der Kreuzung Urbanstraße/Graefestraße bei einer roten Ampel wartete.

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Nach bisherigen Erkenntnissen warf eine maskierte Person beim Anfahren des Einsatzfahrzeugs eine Holzlatte auf den Streifenwagen. Im Anschluss griffen weitere maskierte Täter das Fahrzeug mit Feuerwerkskörpern an.
Der allein im Fahrzeug befindliche Fahrer konnte sich unverletzt durch schnelles Wegfahren in Sicherheit bringen. Der Streifenwagen wurde bei dem Angriff leicht beschädigt. Die tatverdächtigen Personen flüchteten unerkannt. Die Ermittlungen führt die Polizei.
Baby bei Verkehrsunfall verletzt
11.53 Uhr: In Gesundbrunnen (Mitte) wurde gestern Abend ein Säugling bei einem Verkehrsunfall verletzt. Laut Polizei befuhr eine 34-Jährige gegen 21.20 Uhr mit einem Mini die Bornholmer Straße in Richtung Prinzenallee. In einem Seat fuhr direkt dahinter eine 37-Jährige mit ihrem zwei Monate alten Baby. An der Kreuzung Bornholmer Straße/Grüntaler Straße soll die 34-Jährige ohne erkennbaren Grund stark gebremst haben, sodass die Seat-Fahrerin auf sie auffuhr. Dabei prallte der Kindersitz mit dem darin befindlichen Säugling, trotz des angelegten Sicherheitsgurtes, gegen den Vordersitz. Das Baby wurde vorsorglich durch alarmierte Rettungskräfte zur stationären Aufnahme in ein Krankenhaus verbracht. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Kreuzung gesperrt. Die Polizei ermittelt.
Polizeiauto in Kreuzberg verunfallt
11.30 Uhr: In Kreuzberg ist gestern Abend ein Polizeiauto mit einem VW kollidiert. Demnach soll das Einsatzfahrzeug gegen 21.50 Uhr mit Martinshorn und Blaulicht die Jahnstraße von der Urbanstraße kommend befahren haben. An der Kreuzung zur Hasenheide sollen die Polizisten dann eine 43-Jährige übersehen haben, die ihrerseits mit ihrem VW Richtung Südstern fuhr. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem die VW-Fahrerin und ihre 46-jährige Begleiterin Verletzungen an den Beinen erlitten, die ambulant behandelt wurden. Auch die beiden Polizisten im Einsatzauto erlitten Verletzungen und traten nach einer ambulanten Behandlung vom Dienst ab. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte ermittelt.
Wohnung in Schönefeld ausgebrannt
10.57 Uhr: In Schönefeld bei Berlin ist am Samstagabend eine Wohnung ausgebrannt. Wie die „B.Z.“ berichtet, wurde die Feuerwehr gegen 21 Uhr zu dem Brand in einem Plattenbau im Schwalbenweg alarmiert. Dort konnte sie nur noch ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Wohnungen verhindern, die wegen Löschwasser und Rauch nun vorübergehend unbewohnbar sind. Die sich in der Wohnung aufhaltenden 14 und 17 Jahre alten Jugendlichen konnten sich selbst in Sicherheit bringen – allerdings starben zwei Katzen bei dem Brand. Die Jugendlichen, deren Erziehungsberechtigte abwesend waren, gaben an, dass das Feuer durch einen von der Straße auf den Balkon geworfenen Böller ausgelöst wurde. Polizei und Feuerwehr gehen allerdings davon aus, dass die Jugendlichen selbst gezündelt und so den verheerenden Brand verursacht haben.
Steglitz: Brand auf Weihnachtsmarkt im Botanischen Garten
10.28 Uhr: Auf dem Weihnachtsmarkt „Christmas Garden“ im Botanischen Garten in Steglitz standen heute Morgen drei Bürocontainer und mehrere Fahrzeuge in Flammen. Dies bestätigte die Feuerwehr dem rbb. Demnach wurde bei dem Brand auf einem Wirtschaftshof niemand verletzt – die Schadenshöhe ist noch unbekannt. Die Feuerwehr konnte den Einsatz nach gut zweieinhalb Stunden um kurz vor 8 Uhr beenden.
Gefahr durch herabfallendes Eis – Polizei sperrt Bereich am Fernsehturm
6.37 Uhr: Am Sonntagabend hat die Polizei mehrere Bereiche rund um den Fernsehturm am Alexanderplatz abgesperrt. Grund dafür war, dass sich vereinzelt Eisplatten vom Turm gelöst hatten. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, wie die Polizei auf der Plattform X mitteilte. Am Montagmorgen wurden die Sperrungen wieder entfernt. Auch S- und Straßenbahnen fahren wieder regulär.
Aktuell sind unsere Kolleg. des #A57 am #Alexanderplatz im Einsatz. Hier werden derzeit aus Sicherheitsgründen mehrere Bereiche rund um den #Fernsehturm und am Weihnachtsmarkt gesperrt, nachdem sich zuvor vereinzelt Eisplatten vom Fernsehturm gelöst hatten. Verletzt wurde…
— Polizei Berlin (@polizeiberlin) December 29, 2024
Die Verantwortlichen des Fernsehturms wurden über die Vorfälle informiert, und in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr wurden weitere Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet. Auch der öffentliche Nahverkehr war betroffen: Die Tram fuhr nicht am Alexanderplatz, um Menschen aus dem Gefahrenbereich fernzuhalten. S- und U-Bahn-Verbindungen blieben jedoch uneingeschränkt nutzbar.
Die Polizei bat am Abend darum, den Bereich zu meiden.
Balkonbrand in Berlin-Schöneberg: 48 Einsatzkräfte im Einsatz
6.25 Uhr: Am Sonntagabend wurde die Feuerwehr zu einem Balkonbrand in der Pallasstraße in Schöneberg alarmiert. Im 7. Obergeschoss eines 9-geschossigen Wohngebäudes hatte sich das Feuer bereits auf die Wohnung ausgebreitet, konnte jedoch durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden, wie die Feuerwehr auf X mitteilt.
Die Polizei hatte vor dem Eintreffen der Feuerwehr große Teile des Gebäudes geräumt, sodass zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner ins Freie gebracht wurden. Eine Sammelstelle wurde eingerichtet, um die Betroffenen durch den Rettungsdienst zu betreuen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Nach Kontroll- und Belüftungsmaßnahmen konnten alle Betroffenen zurück in ihre Wohnungen. Im Einsatz waren 48 Kräfte, die den Einsatz nach etwa zwei Stunden beendeten.
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BM/dpa




