• Streit in Bar endet mit Verletzungen
  • Staatsschutz ermittelt nach Beschädigung einer Regenbogenflagge in Neukölln
  • Mitte: Mitarbeiter in Mitte fremdenfeindlich beleidigt
  • Queerfeindliche Bedrohung und Messerangriff – Polizei nimmt Mann fest
  • Gefährlicher Hund in Marzahn: Polizei setzt Dienstwaffen ein
  • Karlshorst: Unfall endet mit zwei Festnahmen
  • Wohnhausbrand in Spandau – sechs Verletzte, darunter Kinder


Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 29. Dezember 2024: Reizgas in S3 versprüht

22.25 Uhr: S3 am Bahnhof Jannowitzbrücke. Eine Panikwelle schwappt samt der Fahrgäste von einem Ende des Waggons ins andere. Als der Zug steht und die Türen aufgehen, stürmen die Fahrgäste raus. Einer zieht noch die Notbremse. Denn streitende junge Männergruppen hatten Reizgas versprüht, das sich langsam im Zugabschnitt verteilte. Viele Fahrgäste husteten, manche würgten. Die mutmaßlichen Töter rannten davon. Fahrgäste zogen sich anschließend Schals über den Mund und suchten andere Abteile auf. Der Zug fuhr trotz Notbremse ohne spürbare Verzögerung weiter in Richtung Erkner.

Streit in Bar endet mit Verletzungen

19.35 Uhr: Eine Frau und ein Mann sind in Berlin-Kreuzberg vermutlich mit einem Messer verletzt worden. Zuvor sei es am Nachmittag in einer Bar auf der Boppstraße zu einer Auseinandersetzung gekommen, teilte die Polizei auf der Plattform X mit. 

Nach dem Verdächtigen werde gesucht. Zudem soll ermittelt werden, ob es eine mögliche Vorbeziehung der Beteiligten gibt. Die Verletzten - 48 und 49 Jahre alt - wurden demnach stationär in Krankenhäusern aufgenommen.

Regenbogenfahne mit Feuerwerkskörpern beschossen – Staatsschutz ermittelt

15.50 Uhr: In Neukölln wurde am Samstagabend eine Regenbogenfahne mit Feuerwerkskörpern beschädigt. Gegen 18 Uhr meldete ein Mitarbeiter eines Lokals in der Pflügerstraße den Vorfall. Nach Angaben des 27-Jährigen tauchte eine Gruppe von Minderjährigen zweimal vor dem Lokal auf und schoss mit Feuerwerkskörpern auf die Fahne, wodurch ein Brandloch entstand. Zudem wurde eine angebrachte Wimpelkette beschädigt. Die Tatverdächtigen entfernten sich anschließend vom Ort. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Fremdenfeindliche Beleidigung in Kulturhaus – Ermittlungen eingeleitet

15.50 Uhr: Am Samstagnachmittag  kam es in Mitte zu einem Vorfall mit fremdenfeindlicher Beleidigung. Gegen 16.15 Uhr beleidigte ein 62-Jähriger in der Friedrichstraße eine 48-jährige und einen 50-jährigen Mitarbeiter des dortigen Kulturhauses. Der Mann spielte Musik über eine Box und schwenkte eine ukrainische Flagge. Alarmierte Polizisten sprachen ihm einen Platzverweis aus, dem er nachkam und den Bereich verließ. Die Ermittlungen wurden vom Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes des Landeskriminalamts übernommen.

Festnahme nach queerfeindlicher Bedrohung und Messerangriff – Staatsschutz ermittelt

14.28 Uhr: Am gestrigen Nachmittag nahm die Polizei in Mitte einen 39-jährigen Mann fest, der zuvor am U-Bahnhof Hallesches Tor einen Mann mit einer Regenbogenfahne gestoßen und queerfeindlich bedroht haben soll. Der Verdächtige entfernte sich zunächst, wurde jedoch später am U-Bahnhof Mohrenstraße gemeldet, wo er Passanten mit einem Messer bedroht haben soll.

Montag bis Samstag

Morgenpost der Chefredaktion

Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

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Die alarmierten Einsatzkräfte fanden bei ihm eine auffällige Maske, die er auch am Halleschen Tor getragen haben soll, und ein Einhandmesser. Beide Gegenstände wurden beschlagnahmt. Eine Atemalkoholkontrolle ergab etwa zwei Promille. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung kam der Tatverdächtige auf freien Fuß. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz.

Polizei stoppt aggressiven Hund mit Schuss

14.21 Uhr: Am Sonntagabend wurden Polizeikräfte zu einem Einsatz in die Mehrower Allee in Marzahn gerufen. Ein herrenloser Hund hatte zuvor bereits eine Polizistin gebissen, die ambulant behandelt wurde und ihren Dienst fortsetzen konnte. Später war der Hund unruhig und bellte aggressiv, angeleint an einen Ast im Innenhof, während der Halter nicht mehr vor Ort war.

Trotz Bemühungen der Diensthundführereinheit und des Tierfangs ließ sich das Tier nicht beruhigen. Der Hund riss sich von der Leine los und griff Einsatzkräfte an. Diese sahen sich gezwungen, ihre Dienstwaffen einzusetzen, um den Angriff zu stoppen.

Eine Festnahme nach missglückter Unfallfahrt in Karlshorst

13.21 Uhr: In den frühen Morgenstunden sorgte ein Unfall in der Waldowallee in Karlshorst für Aufsehen. Gegen 1.20 Uhr wurde die Polizei zusammen mit den Einsatzkräften der Feuerwehr zu einem Unfall gerufen, bei dem ein Kleinwagen in geparkte Autos krachte.

Ein Auto ist in Karlshorst in parkende Autos gekracht.


12 Uhr: Der Fahrer des Unfallwagens und ein weiterer Insasse flohen nach dem Zusammenstoß zu Fuß. Einer von ihnen suchte Zuflucht in einem Hinterhof eines Wohnhaus. Doch die Anwohner ließen sich nicht so leicht abschütteln. In einer wahrlich heldenhaften Aktion nahmen sie den völlig betrunkenen Mann in Gewahrsam, bis die Polizei eintraf. Dabei taten die Anwohner genau das Richtige: Gemäß Strafprozessordnung darf jedermann eine Person auf frischer Tat festnehmen, wenn diese flüchten will.

Der weitere Insasse versuchte mit einem Mietroller zu entkommen. Ein Zollbeamter mit Diensthund stellte ihn schließlich, nachdem das laute Bellen des Hundes den Flüchtigen zur Aufgabe bewegte.

Der Fahrer des Wagens, mit über 1,9 Promille Atemalkohol, wurde festgenommen. Im Auto fanden Beamte Medikamente unbekannter Herkunft. Ermittlungen wegen Alkohol am Steuer, Unfallflucht und möglicher Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz laufen.

Feuer im Wohnhaus in Spandau – Drei Kinder und drei Erwachsene verletzt

8.40 Uhr: Drei Erwachsene und drei Kinder sind nach einem Feuer im Hausflur eines Wohngebäudes in Hakenfelde (Spandau) ins Krankenhaus eingeliefert worden. Ein Kinderwagen und Unrat brannten in der Nacht im Erdgeschoss des Hauses, wie die Feuerwehr Berlin mitteilte. Die Einsatzkräfte löschten die Flammen. Einige Bewohner liefen durch das verrauchte Treppenhaus, 15 wurden von der Feuerwehr vor Ort untersucht.

Unfall auf A100 – Zwei Verletzte, A100 vorübergehend gesperrt

8.30 Uhr: Zwei Autos sind auf der Berliner Stadtautobahn A100 in Wilmersdorf zusammengestoßen. Ein Mensch wurde dabei schwer und ein weiterer leicht verletzt, wie die Feuerwehr Berlin mitteilte. Einsatzkräfte brachten beide ins Krankenhaus. Trümmerteile von den zwei beschädigten Autos lagen demnach verteilt über der gesamten Fahrbahn. Die A100 war infolge des Unfalls zwischenzeitlich in Richtung Nord voll gesperrt.

BM/dpa