- Versuchtes Tötungsdelikt - Verdächtiger festgenommen
- Polizistin in den Finger gebissen
- Autos in Buckow angezündet
- Mann weigert sich Bordell zu verlassen und schlägt Polizistin
- Ältere Frau nach Unfall beim Ausparken auf der Intensivstation
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 13. Dezember 2024: Versuchtes Tötungsdelikt - Verdächtiger festgenommen
17.38 Uhr: Nach einem versuchten Tötungsdelikt in Berlin-Tegel hat die Polizei einen Mann festgenommen. Bei dem Opfer handele es sich um eine 58-jährige Frau. Sie sei schwer verletzt und werde auf der Intensivstation eines Krankenhauses behandelt. Zwischenzeitlich habe Lebensgefahr bestanden, am Abend galt der Zustand als stabil, so ein Polizeisprecher gegenüber der Berliner Morgenpost. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.
Wegen Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts an einer 58-Jährigen in der Wickeder Str. in #Tegel hat unsere 7. #Moko die Ermittlungen aufgenommen. In diesem Zusammenhang wurde ein Tatverdächtiger festgenommen.
— Polizei Berlin (@polizeiberlin) 13. Dezember 2024
Die Ermittlungen dauern an.
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Die Einsatzkräfte waren am Freitagnachmittag gegen 15.20 Uhr gerufen worden, sagte der Sprecher. Demnach hätten Zeugen ausgesagt, die Frau sei vom Balkon der Wohnung im ersten Stock gestürzt. Der von der Polizei festgenommene Mann habe sich zu diesem Zeitpunkt in der Wohnung aufgehalten. Derzeit werde ermittelt, ob dieser im Zusammenhang mit dem Sturz „dringend verdächtig“ sei. Noch offen sei, inwiefern es eine Beziehung zwischen der Frau und dem Tatverdächtigen gegeben habe.
Polizistin in den Finger gebissen
14.05 Uhr: In Kreuzberg hat ein Mann einer Polizistin in der Nacht zu Freitag in den Finger gebissen. Ein Anwohner hatte die Polizei wegen eines lauten Knalls gegen 2 Uhr in die Stresemannstraße gerufen, wo er zwei verdächtig wirkende Männer an einem Auto beobachtet hatte. Die Beamten trafen die beiden Männer an, die sich laut Polizei aggressiv verhielten. Beide waren offenbar angetrunken. Vor allem einer von beiden, ein 35-Jähriger, soll sich immer wieder drohend gegenüber den Einsatzkräften aufgebaut haben. Als die Beamten ihm Handschellen anlegen wollten, riss er sich los und biss einer Polizistin in den Finger. Die Frau wurde ambulant behandelt. Der 35-Jährige und sein 20 Jahre alter Komplize werden verdächtigt, eine versuchte Sachbeschädigung an dem Auto begangen zu haben. Der 20-Jährige wurde entlassen, der 35-Jährige bis zum Morgen in einen Polizeigewahrsam gebracht.
Kind von Tram angefahren und verletzt
13.55 Uhr: Ein Kind ist bei einem Unfall in Heinersdorf verletzt worden. Laut Polizei hatten Zeugen gesehen, wie der Zehnjährige gegen 14.10 Uhr aus Richtung der Grundschule in der Tino-Schwierzina-Straße zur Haltestelle „Am Wasserturm“ gerannt sei. Dort soll er die Gleise vor der einfahrenden Tram überquert haben. Trotz Notbremsung fuhr der Fahrer das Kind an, das Verletzungen an Kopf und Oberkörper erlitt. Der Junge kam in ein Krankenhaus, der 33 Jahre alte Tramfahrer musste seinen Dienst beenden und wurde von BVG-Mitarbeitern betreut.
Mann weigert sich Bordell zu verlassen und schlägt Polizistin
11.45 Uhr: Ein Mann hat einer Polizistin ins Gesicht getreten und in den Bauch geschlagen, nachdem sie ihn gebeten hatte, ein Bordell in Kreuzberg zu verlassen. Die Polizisten wurden am Donnerstagmorgen gerufen, weil der 35-Jährige sich geweigert haben soll, die Einrichtung zu verlassen, wie die Behörde mitteilte. Die Polizistin fiel und stieß sich den Kopf.

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Polizeikollegen hätten den Mann daraufhin zu Boden gebracht. Der 35-Jährige soll sich dagegen gewehrt und erneut einem Polizisten ins Gesicht geschlagen haben. Er kam in Polizeigewahrsam. Die verletzte Polizistin kam zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus und beendete ihren Dienst.
70-Jährige beleidigt Frauen in Geschäft rassistisch
11.05 Uhr: Donnerstagnachmittag wurden Polizisten zu einer rassistischen Beleidigung in einem Lebensmittelgeschäft in der Leibnizstraße in Charlottenburg gerufen. Laut Polizei betrat eine 70-Jährige gegen 16.30 Uhr zusammen mit drei Frauen das Lebensmittelgeschäft. Nach Zeugenaussagen sei die Seniorin den 43-, 21- und 16-jährigen Frauen im Geschäft hinterhergelaufen und habe unverständliche Äußerungen von sich gegeben. Die 43-Jährige habe die Seniorin dann im Kassenbereich angesprochen, woraufhin diese alle drei Frauen aufgrund ihrer Hautfarbe rassistisch beleidigt haben soll. Polizeibeamte stellten die Personalien aller Beteiligten fest. Der Staatsschutz ermittelt.
Mehrere Autos brannten in Buckow
10.30 Uhr: Polizei und Feuerwehr wurden in der vergangenen Nacht zu zwei brennenden Fahrzeugen im Ortsteil Buckow gerufen. Demnach bemerkte ein Zeuge gegen 0.50 Uhr zwei brennende Mercedes auf einem Parkplatz im Breitunger Weg nahe der Kolonie Heimaterde. Der Brand griff auf zwei weitere Fahrzeuge über und beschädigte diese ebenfalls erheblich. Die Brandbekämpfer der Berliner Feuerwehr löschten die Flammen. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts Berlin hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung übernommen.
82-Jährige baut Unfall beim Ausparken und kommt auf Intensivstation
9.50 Uhr: Am Donnerstagnachmittag ist eine Seniorin nach einem Verkehrsunfall in Buch in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Gegen 17.30 Uhr soll die 82-Jährige laut Polizei beim Ausparken auf einem Supermarkt-Parkplatz gegen ein anderes geparktes Auto gestoßen sein. Nach Aussagen von Zeuginnen soll die Seniorin sehr benommen gewirkt haben, weshalb Rettungskräfte alarmiert wurden. Diese brachten sie umgehend auf die Intensivstation eines Krankenhauses. Dort soll nach ärztlicher Aussage unter anderem eine Hirnblutung festgestellt worden sein. Daher erfolgte eine Notoperation. Inwiefern der Unfall ursächlich für die lebensgefährlichen Verletzungen gewesen sein könnte, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
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fmg/dpa




