- Wieder Geldautomat gesprengt
- Mann rassistisch beleidigt
- Mann in Zehlendorf niedergestochen – Not-OP
- Polizei stürmt Wohnung in Pankow und schießt 79-Jährigen an
- Auto überrollt Fußgänger in Spandau
- Marienfelde: Tankstellen-Mitarbeiter schlägt Räuber in die Flucht
- 62-Jähriger beleidigt Mann in Mitte – Staatsschutz ermittelt
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 10. Dezember 2024: Unfall mit Einsatzwagen bei Blaulichtfahrt
11.41 Uhr: Bei einem Polizeieinsatz ist es in der Nacht zu Dienstag in Wedding zu einem Unfall gekommen. Der Polizei zufolge war ein Einsatzwagen mit Blaulicht auf der Müllerstraße unterwegs. Als der Fahrer bei Rot auf die Kreuzung zur Sellerstraße fuhr, kam es zum Zusammenstoß mit einem Taxi, desseen 42 Jahre alter Fahrer nach links in die Müllerstraße hatte abbiegen wollen. Der Taxifahrer und der Fahrer des Einsatzwagens blieben unverletzt, die 26 Jahre alte Beifahrerin des Einsatzwagens wurde mit Schmerzen an einer Hand in ein Krankenhaus gebracht und dort ambulant behandelt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrtauglich.
Drogendealer verletzt Polizisten
11.37 Uhr: Ein mutmaßlicher Dealer hat am Montagabend in Wedding zwei Polizeibeamte verletzt. Der Polizei zufolge hatten ZHivilkräfte den Mann gegen 18 Uhr beobachtet, der auf dem Leopoldplatz offenbar mit Drogen handelte. Sie riefen Verstärkung und sprachen den Mann an, der allerdings sofort Widerstand leistete. Dadurch kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der der Mann um sich schlug und trat. Dabei wurde ein Polizist am Rücken verletzt, konnte den Dienst jedoch fortsetzen, wogegen ein Kollege mit Handproblemen ambulant im Krankenhaus behandelt werden musste.
Wieder Geldautomat in Marzahn gesprengt
11.31 Uhr: Unbekannte haben in Marzahn einen Geldautomaten gesprengt. Ein Sicherheitsmitarbeiter rief um drei Uhr in der Nacht zu Dienstag die Polizei, als er drei Personen bemerkte, die in den Tresorraum einer Bankfiliale an der Marzahner Promenade einbrachen. Dort brachten die Täter Sprengsätze an mindestens einem Geldautoman an und zündeten diese. Verletzt wurde niemand, es entstand erheblicher Sachschaden. Danach sollen zwei Männer mit Fahrrädern und einer mit einem E-Scooter geflüchtet sein.
28-Jähriger zündet Böller und wird ausfallend
10.40 Uhr: Zu einer Auseinandersetzung kam es am Montagabend in Marzahn. Dort hatte ein 28-Jähriger gegen 19.25 Uhr vor einem Haus in der Mehrower Allee mehrere Böller gezündet. Als ein 37-Jähriger ihn ansprach und um Ruhe bat, wurde er ausfallend und beleidigte den Mann fremdenfeindlich. Als der Jüngere wegging, soll der Ältere ihn verfolgt, am Kragen gepackt und in den Schwitzkasten genommen haben, sodass er ihn zu Boden brachte. Polizisten stellten die Personalien beider Männer fest und beschlagnahmten zwei Böller, weil sie keine CE-Kennzeichnung hatten.
Frau wird in Friedrichshain von Tram angefahren
10.13 Uhr: Eine Frau ist am Montag in Friedrichshain von einer Tram erfasst worden. Wie die Polizei mitteilte, war die 21-Jährige über die Landsberger Allee gelaufen – kurz vor der Tramhaltestelle Klinikum im Friedrichshain. Dabei wurde sie von einer Straßenbahn angefahren. Die 48 Jahre alte Fahrerin hatte nicht mehr rechtzeitig bremsen können.

Montag bis Samstag
Morgenpost der Chefredaktion
Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.
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Rettungskräfte brachten die im Gesicht und im Rumpfbereich verletzte Fußgängerin ins Krankenhaus. Dort wurde sie stationär aufgenommen. Die Fahrerin blieb unverletzt. Die Landsberger Allee war für die Unfallaufnahme ab Richard-Sorge-Straße in Richtung Innenstadt bis etwa 19.40 Uhr gesperrt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
62-Jähriger beleidigt Mann in Mitte – Staatsschutz ermittelt
8.28 Uhr: Ein 62 Jahre alter Mann soll am Montag einen 53 Jahre alten Mitarbeiter eines Kulturhauses an der Friedrichstraße in Mitte beleidigt haben. Der 53-Jährige hatte eine ukrainische Flagge geschwenkt und Musik über eine Box abgespielt. Einsatzkräfte sprachen dem Tatverdächtigen einen Platzverweis aus. Er verließ daraufhin den Bereich. Ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes des Landeskriminalamts Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Mann in Zehlendorf niedergestochen – Not-OP
8.23 Uhr: Ein Mann ist am Montag in Zehlendorf niedergestochen worden. Ein Passant war auf den Verletzten, der auf dem Gehweg lag, aufmerksam geworden und hatte die Polizei gerufen. Das 21 Jahre alte Opfer gab gegenüber den Beamten an, dass ihn ein Mann gegen 20.30 Uhr in einer Parkanlage am Teltower Damm mit einem Messer angegriffen habe.
Der 21-Jährige erlitt Stichverletzungen im Rücken und im Bereich der Brustwirbelsäule sowie eine Schnittwunde im Gesicht. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus, in dem er notoperiert werden musste. In welcher Beziehung der Angreifer und der Verletzte gegebenenfalls standen und was der Hintergrund der Tat war, ist nun Gegenstand der Ermittlungen eines Fachkommissariats der Polizeidirektion 4 (Süd).
Marienfelde: Tankstellen-Mitarbeiter schlägt Räuber in die Flucht
7.28 Uhr: Zwei Maskierte haben am Montag am Lichterfelder Ring in Marienfelde (Tempelhof-Schöneberg) versucht, eine Tankstelle zu überfallen. Gegenüber der Polizei gab der 29 Jahre alte Angestellte an, dass die Unbekannten Geld von ihm gefordert hätten. Dabei hätten sie ihm eine Pistole und ein Pfefferspray vorgehalten. Der 29-Jährige habe sich gewehrt, indem er Gegenstände nach den beiden warf. Daraufhin habe einer der Maskierten Pfefferspray im Tankstellenraum versprüht. Das Duo habe dann von ihm abgelassen und sei in Richtung Waldsassener Straße geflüchtet. Der Tankstellenmitarbeiter klagte über Reizungen der Augen und der Atemwege. Rettungskräfte brachten ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen führt das Raubkommissariat der Direktion 4 (Süd).
Auto überrollt Fußgänger in Spandau
6.32 Uhr: Ein Fußgänger ist am Montag bei einem Unfall in Spandau lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war ein 87-Jähriger gegen 16.30 Uhr über den Grünhofer Weg gelaufen und wurde von einem 44 Jahre alten Autofahrer erfasst, der nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte. Durch den Zusammenprall stürzte der Senior und wurde von dem Auto überrollt.
Rettungskräfte brachten ihn mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Grünhofer Weg war während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme zwischen Altonaer Straße und Brunsbütteler Damm voll gesperrt. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West) übernommen.
Feuer in Kneipe am Kurfürstendamm
6.28 Uhr: In der beliebten Kneipe „Bei Mo“ am Kurfürstendamm in Charlottenburg-Wilmersdorf hat es am Montagnachmittag gebrannt. Das berichtete die Zeitung BZ. Demnach rückten 32 Feuerwehrleute an, um die in Brand stehenden Einrichtungsgegenstände zu löschen. Es seien keine Personen verletzt worden. Die Brandursache sei bislang unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Polizei stürmt Wohnung in Pankow und schießt 79-Jährigen an
6.19 Uhr: Polizisten haben einen Mann bei einem Einsatz in seiner Wohnung angeschossen und dabei schwer verletzt. Der 79-Jährige aus Pankow hatte den Angaben der Polizei zufolge zuvor zwei Mitarbeiter eines Energieversorgungsunternehmens an seiner Wohnungstür mit einer augenscheinlichen Schusswaffe bedroht.
Daraufhin drangen demnach Polizeikräfte, darunter auch ein Spezialeinsatzkommando (SEK), in seine Wohnung ein, wo sich erneut eine Bedrohungssituation ergeben haben soll. Die Polizisten hätten deswegen von der Schusswaffe Gebrauch gemacht, hieß es weiter.
Die Verletzungen des Mannes waren nach Polizeiangaben nicht lebensbedrohlich. Er wurde noch vor Ort ärztlich versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Wie üblich bei Fällen, in denen Polizisten schießen, hat eine Mordkommission die Ermittlungen zum konkreten Ablauf und den Hintergründen übernommen.
Zuerst soll ein 79-Jähriger am heutigen Abend an seiner Wohnungstür in #AltBuch zwei Mitarbeiter eines Energieversorgungsunternehmens mit einer augenscheinlichen Schusswaffe bedroht haben. Dann folgte ein Polizeieinsatz unseres #A14, einer #EHu und unseres #SEK. Als unser #SEK in… pic.twitter.com/YoOAnXCndx
— Polizei Berlin (@polizeiberlin) December 9, 2024
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fmg/dpa




