• Autofahrer mit 92 km/h in Tempo-30-Zone in Kreuzberg geblitzt
  • Unversteuert: Polizei entdeckt 2.000 Kilo Shisha-Tabak
  • Polizei nimmt mutmaßlichen Dealer fest
  • Unbekannte schlagen Mann mit Syrien-Flagge in Plänterwald zusammen
  • Mann in Bar in Wilmersdorf angeschossen
  • Aktivisten projizieren Schriftzug auf das Adlon
  • Schlafsack von Obdachloser in Schöneberg angezündet

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 9. Dezember 2024: Polizei nimmt mutmaßlichen Dealer fest

15.54 Uhr: Drogen im Wert von 5.000 Euro und 1.300 Euro Bargeld - versteckt in der Unterhose - hat die Bundespolizei nach der Kontrolle eines mutmaßlichen Drogendealers am Bahnhof Ostkreuz sichergestellt. Einsatzkräfte überprüften den Mann am Sonntagnachmittag, wie die Behörde mitteilte .Im Rucksack des 28 Jahre alten Mannes wurden eine größere Menge Cannabis, abgepackt in kleinen Tüten, fünf Reagenzgläser vermutlich mit Drogen darin sowie 12 E-Zigaretten mit THC-Wirkstoff gefunden.

Der Mann wurde festgenommen und auf eine Wache gebracht. Dort wurde das Bargeld in der Unterhose des Mannes entdeckt. Auch eine Wohnung wurde durchsucht, allerdings war zunächst nicht bekannt, was dort gefunden wurde. Die Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz.

Personen brechen in Lagerhaus in Moabit ein – Polizei entdeckt 2000 Kilogramm Shisha-Tabak

14.26 Uhr: Die Polizei hat in einem Lagerhaus in Moabit 2.000 Kilogramm unversteuerten Shisha-Tabak und gefälschte Markenprodukte entdeckt. Dabei handelte es sich wohl um einen Zufallsfund: Laut einer Sprecherin waren die Polizisten von einem Zeugen alarmiert worden, der verdächtige Personen an dem Lagerhaus in der Ellen-Epstein-Straße bemerkt hatte.

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In dem Gebäude fanden sie dann neben nicht nur 400 aufgebrochene Lagerräume, sondern auch den Wasserpfeifen-Tabak und die anderen Produkte, die nicht detaillierter benannt wurden. Ob die Einbrecher es darauf abgesehen hatten, sei Gegenstand der Ermittlungen, hieß es von der Polizei. Außerdem ermittelt das Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg.

Autodiebe auf frischer Tat in Karlshorst ertappt

14.10 Uhr: Zivilpolizisten haben drei mutmaßliche Autodiebe in Karlshorst auf frischer Tat ertappt. Die Einsatzkräfte beobachteten das Trio in der Nacht in der Andernacher Straße an einem geparkten Auto, wie die Polizei mitteilte. Einer der Männer öffnete die Tür des Wagens, ein weiterer nahm am Steuer Platz. Kurz darauf fuhr der Wagen los.

Einige Straßen weiter stoppten die Zivilkräfte das Auto und nahmen den 24 Jahre alten Fahrer und einen 30-Jährigen fest. Ein 25-Jähriger versuchte zu Fuß zu flüchten, konnte jedoch auch gestellt werden. Das Trio sollte am Montag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Männer im Lkw nach Deutschland geschleust – Ermittlungen laufen

14.05 Uhr: In Bernau im Landkreis Barnim ist am Sonntag eine Schleusung aufgedeckt worden. Nach einem Zeugenhinweis hatte die Brandenburger Polizei gegen 4 Uhr einen abgestellten Lkw kontrolliert. Während der Überprüfung hörten die Beamten Stimmen von der Ladefläche. Im Fahrzeug entdeckten sie vier Männer, die sich hinter Reifen versteckten. Einsatzkräfte der Bundespolizei übernahmen die Gruppe und brachten die Personen zur Dienststelle nach Angermünde.

Ersten Ermittlungen zufolge sollen zwei unbekannte Männer den Äthiopiern im Alter von 23 bis 34 Jahren in Tschechien auf die Ladefläche des Lkw geholfen haben. Beamte befragten daraufhin den 38 Jahre alten Lkw-Fahrer. Der Rumäne gab an, dass er nicht wusste, dass Personen im Auflieger waren.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts gegen die vier äthiopischen Staatsangehörigen ein. Nach Abschluss der Maßnahmen und Äußerung von Schutzersuchen brachten Einsatzkräfte die Äthiopier zur Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Brandenburg. Gegen die unbekannten mutmaßlichen Schleuser ermittelt die Bundespolizei wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern.

Köpenick: Verdächtige versuchen, Geldautomaten im Allende Center zu sprengen

13.24 Uhr: Mehrere Männer haben in der vergangenen Nacht im Allende Center an der Pablo-Neruda-Straße in Köpenick versucht, einen Geldautomaten zu sprengen. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich die Tat gegen 2.20 Uhr. „Zur offenbar beabsichtigten Sprengung kam es allerdings nicht“, teilten die Ermittler mit. Die Tatverdächtigen flüchteten. Die Eingangstüren des Centers und der Bank-Filiale wurden beschädigt. Die Ermittlungen hat ein Fachkommissariat des Landeskriminalamts Berlin übernommen.  

Unbekannte schlagen Mann mit Syrien-Flagge in Plänterwald zusammen

12.55 Uhr: Ein Mann ist in der vergangenen Nacht in Plänterwald (Treptow-Köpenick) zusammengeschlagen worden. Gegenüber der Polizei gab der 26-Jährige an, dass er gegen 23.40 Uhr aus einem Bus an der Köpenicker Landstraße gestiegen war. Dabei habe er eine syrische Flagge um die Schultern getragen. In Höhe des Dammwegs habe ein Wagen angehalten, aus dem fünf Tatverdächtige stiegen. Die Fremden, die nach Angaben des 26-Jährigen libanesisches Arabisch sprachen, hätten den Mann geschlagen und getreten, bis er das Bewusstsein verloren habe.

Nachdem er wieder zu sich gekommen sei, habe er in Höhe der Baumschulenstraße Passanten angesprochen, die Rettungskräfte riefen. Der 26-Jährige wurde mit mehreren Platzwunden im Gesicht sowie einem Hämatom in der Hüftgegend zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung mit politischem Hintergrund hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin übernommen. 

Raser in Kreuzberg mit 92 km/h in Tempo-30-Zone geblitzt

11.58 Uhr: Ein Mann ist mit 92 Kilometern pro Stunde statt erlaubtem Tempo 30 mit seinem Auto durch Kreuzberg gefahren. Polizisten blitzten ihn auf dem Mehringdamm, wie die Polizei auf X mitteilte. Was dem Mann nun für eine Strafe droht, lesen Sie hier.

Schlafsack von Obdachloser in Schöneberg angezündet

9.27 Uhr: Eine Obdachlose ist in der vergangenen Nacht in Schöneberg verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, waren Passanten gegen 0.30 Uhr auf die wohnungslose Frau in einem Treppenaufgang im S-Bahnhof Yorckstraße aufmerksam geworden. Sie schlief in einem Schlafsack, der am Fußende brannte. Die Fußgänger weckten die 38-jährige Frau und traten das Feuer aus.

Anschließend entfernten sich die unbekannt gebliebenen Personen. Ein weiterer Zeuge alarmierte die Feuerwehr und die Polizei. Die Frau erlitt durch das Feuer eine Brandverletzung an einer Hand. Sie kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen wegen des Verdachts einer gefährlichen Körperverletzung führt die Kriminalpolizei der Direktion 4 (Süd). 

Mann in Bar in Wilmersdorf angeschossen

8.56 Uhr: Ein Mann ist am Sonntag in Wilmersdorf durch einen Schuss verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatten Anwohner gegen 8.30 Uhr die Einsatzkräfte verständigt, weil sie aus einer Bar an der Duisburger Straße Schreie gehört hatten. Als die Beamten eintrafen, entdeckten sie einen 27-Jährigen, der am Boden lag. Er hatte eine Schussverletzung im Rumpf. Er befand sich allein in der Bar.

Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, in dem er operiert wurde. Die weiteren Ermittlungen zum Geschehen sowie zum Hintergrund der Tat dauern an und wurden von dem Fachkommissariat der Polizeidirektion 2 (West) übernommen. 

Gas-Konferenz in Mitte startet mit Protest

Greenpeace Projektion aufs Adlon
Greenpeace-Aktivisten projizieren den Schriftzug „Sauberes Gas ist eine dreckige Lüge“ auf das Hotel Adlon in Berlin-Mitte. © DPA Images | Fabian Sommer

8.24 Uhr: Eine internationale Wirtschaftskonferenz zum Thema Flüssiggas in Mitte ist mit Protesten gestartet. Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace projizierten am Morgen den Schriftzug „Sauberes Gas ist eine dreckige Lüge“ auf die Fassade des Luxushotels Adlon, in dem die Konferenz stattfindet. Umweltverbände haben zu der bis Donnerstag dauernden Konferenz zahlreiche Protestaktionen angekündigt. Der World LNG Summit ist eine internationale Konferenz, auf der sich führende Akteure der Gas-Branche treffen.

fmg/dpa