• Fahrer flieht und rammt Autos - Kleinkind an Bord
  • Fußgänger bei Verkehrsunfall verletzt
  • Elektroroller-Akku setzt Wohnung in Brand
  • Mit Schreckschusswaffe auf Jugendlichen geschossen
  • Mahlow: Mann stürzt beim Fällen einer Baumkrone
  • Köpenick: Festnahme von zwei jungen Männern nach räuberischem Diebstahl auf 21-Jährigen
  • Frau verliert an Internetbetrüger mehr als 30.000 Euro

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 8. Dezember 2024: Elektroroller-Akku setzt Wohnung in Brand – Haus unbewohnbar

17.47 Uhr: Der Akku eines Elektrorollers ist in Brandenburg an der Havel explodiert und hat ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus ausgelöst. Fünf Menschen wurden durch Rauchgase verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die Mieter konnten nicht in ihre Wohnungen zurück. Die giftigen Dämpfe des Akkubrandes hätten das gesamte Wohnhaus für 24 Stunden unbewohnbar gemacht, erklärte die Polizei.

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Ersten Ermittlungen zufolge entzündete sich am Samstagabend ein Elektroroller-Akku, den ein 17-Jähriger zu Hause im Wohnungsflur im zweiten Obergeschoss des Hauses auflud. Der Akku sei explosionsartig in Brand geraten und habe den Flur in Flammen gesetzt, so die Polizei.

Der Jugendliche und ein weiterer Bewohner der Wohnung flüchteten ins Freie und warnten andere Hausbewohner. Vier von fünf Bewohnern, die verletzt wurden, kamen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus. Elf Wohneinheiten wurden evakuiert. Die Feuerwehr habe das Gebäude wegen der giftigen Dämpfe gesperrt. Die Stadtverwaltung organisierte Unterstützung für die Mieter, wie die Polizei mitteilte.

Frau verliert an Internetbetrüger mehr als 30.000 Euro

17.36 Uhr: Eine Frau aus Neuhausen (Spree-Neiße-Kreis) ist Betrugsmaschen in den sozialen Medien aufgegessen und hat nach Polizei-Angaben mehr als 30.000 Euro verloren. Ein Unbekannter habe sie seit Sommer über Internet-Accounts kontaktiert. Mit fadenscheinigen Geschichten habe er die Frau überzeugt, Guthaben-Karten zu kaufen und an ihn weiterzugeben, teilte die Polizei mit. Die Polizei warnt, nicht auf solche Geldgeschäfte mit Unbekannten einzugehen.

In der Prignitz fiel eine Rentnerin nicht auf eine solche Masche rein. Ein bislang Unbekannter habe die 78-Jährige aus Plattenburg aufgefordert, Gutscheinkarten eines App-Stores zu erwerben und die Codes dann an ihn zu übermitteln, so die Polizei. Die Seniorin erstattete Anzeige.

Mann stürzt beim Fällen einer Baumkrone in Mahlow ab

17.06 Uhr: Ein Mitarbeiter einer Gartenbaufirma ist in Mahlow (Kreis Teltow-Fläming) bei Baumfällarbeiten schwer verletzt worden. Am Samstag arbeitete der 27-Jährige auf einer Teleskop-Arbeitsbühne, um eine Baumkrone zu fällen, wie die Polizei mitteilte. Aus bisher ungeklärter Ursache fiel die Baumkrone aber in die falsche Richtung und traf den Arbeiter. Er wurde aus dem Arbeitskorb geschleudert und stürzte mehrere Meter tief. Der Mann kam mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus.

Fahrer flieht und rammt Autos – Kleinkind an Bord

16.20 Uhr: Ein 20 Jahre alte Autofahrer ohne Führerschein hat auf der Flucht vor der Polizei in Wedding mehrere parkende Fahrzeuge beschädigt. In Wagen des Fahrers waren auch ein 13 Monate altes Kleinkind und zwei andere Erwachsene, wie die Polizei mitteilte. 

Am Samstagabend wollten Einsatzkräfte der Polizei den 20-Jährigen am Steuer des Autos in der Seestraße überprüfen. Als ein Beamter an den haltenden Wagen trat, gab der Fahrer plötzlich Gas und raste davon. Bei seiner Flucht fuhr er über einen Gehweg und beschädigte einen Transporter sowie drei Pkw. In der Limburger Straße – nicht weit von der Seestraße entfernt – kam der Wagen dann zum Stehen. Verletzt wurde laut Polizei niemand. 

Fußgänger bei Verkehrsunfall verletzt

14:01 Uhr: Gestern Nachmittag kam es in Marzahn-Hellersdorf zu einem Unfall, bei dem ein Fußgänger verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 67-jähriger Autofahrer mit seinem Pkw auf der Bruno-Baum-Straße in Richtung Landsberger Allee unterwegs gewesen sein. Beim Abbiegen in die Landsberger Allee übersah er offenbar einen 59-jährigen Fußgänger, der die Straße an einer Fußgängerfurt überquerte. Der Fahrer fuhr den Mann an, woraufhin dieser durch den Aufprall in die Luft geschleudert wurde und auf die Fahrbahn stürzte.

Der Fußgänger zog sich Verletzungen am Bauch und an einem Bein zu und wurde von den Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht, wo er stationär behandelt wurde. Die Verletzungen sind dem Vernehmen nach nicht lebensbedrohlich. Der 67-Jährige Autofahrer blieb unverletzt, stand jedoch deutlich unter dem Eindruck des Vorfalls. Die weiteren Ermittlungen zum Unfall hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 (Ost) übernommen.

Mit Schreckschusswaffe auf Jugendlichen geschossen

13:32 Uhr: Gestern Abend verletzte ein Unbekannter einen 15-Jähriger in Rosenthal, Pankow, mit einer Schreckschusswaffe. Laut ersten Informationen hielten sich zwei Kinder und zwei Jugendliche gegen 18 Uhr am Angerweg vor dem Eingang einer Kleingartenanlage auf, als der Täter sie von hinten ansprach. Anschließend soll er mehrfach mit der aufgesetzten Waffe auf den 15-Jährigen geschossen haben. In Panik flohen die Kinder und Jugendlichen in verschiedene Richtungen.

Eines der Kinder rannte durch die Kleingartenanlage und benachrichtigte zwei Erwachsene, die die Polizei verständigten. Der Täter flüchtete in Richtung Maurice-Ravel-Straße. Trotz einer anschließenden Fahndung, bei der auch ein Hubschrauber zum Einsatz kam, konnte er nicht gefasst werden. Der 15-Jährige erlitt eine Schürfwunde sowie ein Hämatom am Rücken und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Die Kriminalpolizei der Direktion 1 (Nord) führt nun die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung.

Festnahme nach räuberischem Diebstahl auf 21-Jährigen

12:45 Uhr: In der vergangenen Nacht alarmierte ein 21-Jähriger in Treptow-Köpenick die Polizei und gab an, kurz zuvor beraubt worden zu sein. Der Mann wartete nach bisherigem Kenntnisstand mit einer 20-jährigen Begleiterin nach Mitternacht am Bahnhof Köpenick auf die S-Bahn, als zwei junge Männer, 19 und 20 Jahre alt, auf ihn zugekommen seien. Die beiden hätten ihm seine Sonnenbrille vom Kopf gerissen und ihn anschließend mit Faustschlägen und Tritten traktiert, gab der 21-Jährige an. Der 19-Jährige habe ihn zudem mit einem Messer bedroht. Anschließend seien die Täter in eine einfahrende S-Bahn gestiegen.

Die Polizei konnte sie wenig später in der S-Bahn ausfindig machen und mit Hilfe der Bundespolizei festnehmen. Beide mussten sich erkennungsdienstlichen Maßnahmen und Blutentnahmen unterziehen. Der 19-Jährige wurde an ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 überstellt, das wegen räuberischen Diebstahls ermittelt. Der 20-Jährige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Der angegriffene 21-Jährige wurde leicht verletzt, lehnte aber eine ärztliche Behandlung zunächst ab.

fmg/dpa