• Einfamilienhaus in Oranienburg brennt – Bewohner haben Glück im Unglück
  • E-Scooter-Fahrer stirbt nach Unfall im Krankenhaus
  • Autofahrerin biegt in Steglitz ab und fährt Senior an
  • Auto kollidiert in Charlottenburg mit Bus – mehrere Fahrgäste verletzt
  • Reinickendorf: Drogenhandel in Späti – Polizei rückt zu Razzia aus
  • Mehrstöckiges Wohnhaus brennt in Neukölln

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 4. Dezember 2024: E-Scooter-Fahrer stirbt nach Unfall im Krankenhaus

15.50 Uhr: Ein 48 Jahre alter Mann ist nach einem Unfall mit einem E-Scooter am Mittwochmorgen in einem Krankenhaus gestorben. Das teilte die Polizei mit. Der Mann war am 21. November in Reinickendorf von einem Autofahrer angefahren und schwer verletzt worden. Nach Angabe der Polizei soll der 48-Jährige alkoholisiert gewesen sein.

Kind (9) in Ostprignitz-Ruppin

15.16 Uhr: Ein Neunjähriger ist beim Überqueren einer Straße im Landkreis Ostprignitz-Ruppin von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Begleitet von seinen Eltern brachten Rettungskräfte den Jungen ins Krankenhaus, Lebensgefahr bestand laut einer Polizeisprecherin aber nicht. Gegen den 35 Jahre alten Fahrer, der die Kollision am Morgen in Zernitz bei Neustadt (Dosse) nicht mehr verhindern konnte, werde nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Autofahrerin biegt in Steglitz ab und fährt Senior an

14.04 Uhr: Ein Senior ist am Dienstag in Steglitz bei einem Unfall verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war eine 34 Jahre alte Autofahrerin gegen 15.20 Uhr von der Lepsiusstraße nach links auf die Schildhornstraße abgebogen und dabei einen 89-Jährigen erfasst, der bei Grün die Straße überquerte. Durch die Kollision erlitt der Mann Verletzungen an der Hüfte. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 4 (Süd) geführt.

Paketbote fährt beim Rückwärtsfahren Seniorin in Köpenick an

13.54 Uhr: Eine Frau ist am Dienstag bei einem Unfall in Köpenick verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, parkte ein 31 Jahre alter Paketzusteller gegen 14.15 Uhr an der Straße Zur Nachtheide rückwärts aus und erfasste die 86-Jährige. Die Seniorin stürzte und erlitt Verletzungen am Kopf und Arm. Ein Rettungsdienst brachte die Seniorin in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen führt das für Verkehrsdelikte zuständige Fachkommissariat der Direktion 3 (Ost). 

Demo in Mitte kritisiert Haltung deutscher Unis zum Gaza-Konflikt

Protest gegen Hochschulen-Haltung beim Gaza-Krieg
Eine Demonstrantin hält ein Schild mit der Aufschrift „Free Palestine“.© DPA Images | Jens Kalaene

12.56 Uhr: Bei einer Studentendemonstration in Mitte haben einige Dutzend Menschen gegen die Haltung deutscher Hochschulen zum Gaza-Konflikt demonstriert. Die Polizei sprach von etwa 90 Teilnehmern und meldete zunächst keine Zwischenfälle. 

Montag bis Samstag

Morgenpost der Chefredaktion

Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

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Ein dpa-Reporter beobachtete, wie Beamte eine Frau aus der Demonstration herausholten und wegen einer möglichen Straftat überprüften, allerdings offenbar ohne Bezug zu der aktuellen Aktion. Die Route führte zum Bundesbildungsministerium. 

Die Organisatoren von der „Student Coalition Berlin“ kritisierten in einer Erklärung die Zerstörung von Bildungseinrichtungen durch israelische Angriffe im Gazastreifen. Dies werde von hiesigen Universitätsleitungen ignoriert. Die Bundesregierung nehme zunehmend Einfluss auf universitäre Angelegenheiten. Kritik an Israel solle unterdrückt werden, die Meinungsfreiheit sei bedroht.

Nach Schüssen in Gesundbrunnen: Tatverdächtiger soll in Haft

12.08 Uhr: Ein 31-jähriger Mann, der nach Schüssen auf einen Gleichaltrigen festgenommen wurde, ist weiterhin in Gewahrsam. Das teilte die Polizei mit. Gegen ihn soll ein Haftbefehl erlassen werden. 

Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Tatverdächtige am Dienstagnachmittag den anderen Mann durch mehrere Schüsse aus einer Pistole in Gesundbrunnen (Mitte) schwer verletzt haben. Anschließend floh er vom Tatort in der Buttmannstraße, stellte sich dann aber der Polizei, die ihn festnahm und seine Waffe beschlagnahmte. Die Polizei ermittelt weiterhin wegen gefährlicher Körperverletzung und geht auch von einem Verstoß gegen das Waffengesetz aus. Den angeschossenen Mann brachten Rettungskräfte ins Krankenhaus, wo er operiert wurde. Lebensgefahr bestand der Polizei zufolge nicht.

Polizei ermittelt wegen möglichen Tötungsdelikts in Lichtenberg

Die Polizei steht vor einem Haus in Lichtenberg.
Die Polizei steht vor einem Haus in Lichtenberg.© Leonard Laurig | Leonard Laurig

11 Uhr: An der Bernhard-Bästlein-Straße ist am Mittwoch eine tote Frau gefunden worden. Laut Polizei besteht der Verdacht eines Tötungsdelikts. Mehr darüber lesen Sie hier.

Auto kollidiert in Charlottenburg mit Bus – mehrere Fahrgäste verletzt

10.22 Uhr: Mehrere Fahrgäste sind am Dienstag bei einem Bus-Unfall in Charlottenburg verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war eine 45 Jahre alte Autofahrerin gegen 14 Uhr von der Wielandstraße nach links auf den Kurfürstendamm abgebogen und hatte dabei einen Bus übersehen. Obwohl der 39 Jahre alte Bus-Fahrer noch bremste, konnte er einen Zusammenstoß nicht verhindern. Mehrere Fahrgäste stürzten.

Eine 56-Jährige erlitt eine schwere Kopfverletzung. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Eine 61-Jährige wurde im Gesicht verletzt und kam zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Drei weitere Fahrgäste, ein 76-jähriger Mann und zwei Frauen im Alter von 46 und 33 Jahren, klagten über Schmerzen, erlitten Hämatome und Schürfwunden, wollten jedoch keine ärztliche Behandlung in Anspruch nehmen. Die Autofahrerin und der Busfahrer blieben unverletzt, allerdings stand der 39-Jährige unter Schock.

Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme war die Kreuzung Kurfürstendamm/Wielandstraße von etwa 14 Uhr bis 14.40 Uhr teilweise gesperrt. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Senior beschmiert Stromverteilerkästen in Mitte mit israelfeindlichen Aufschriften

9.34 Uhr: Der Staatsschutz hat Ermittlungen gegen einen Mann aufgenommen. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Zeuge beobachtet, wie ein 78-Jähriger gegen 15.30 Uhr an der Fehmarner Straße in Wedding (Mitte) einen Stromverteilerkästen beschmierte. Daraufhin verständigte er die Polizei. Als die Beamten eintrafen, zeigte der Zeuge ihnen den Verdächtigen. Der 78-Jährige hatte noch einen Pinsel in der Hand.

Bei seiner Überprüfung gab der Senior an, drei weitere Stromverteilerkästen beschmiert zu haben. An diesen stellten die Einsatzkräfte israelfeindliche Aufschriften fest. Sie brachten den 78-Jährigen zur erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Polizeigewahrsam, das er anschließend wieder verlassen durfte.

Polizeieinsatz wegen verdächtigem Gegenstand in Tempelhof

9.12 Uhr: Auf dem U-Bahnhof Platz der Luftbrücke in Tempelhof ist am Mittwochmorgen eine verdächtige Tasche entdeckt worden. Wie sich später herausstellte, war sie harmlos. Aus Sicherheitsgründen hatte die Polizei aber die Station sowie die darüberliegende Kreuzung Columbiadamm/Mehringdamm gesperrt. Die U6 fuhr ohne Halt durch. Entschärfer des Landeskriminalamts rückten an, um den verdächtigen Gegenstand zu untersuchen.

Einfamilienhaus in Oranienburg brennt – Bewohner haben Glück im Unglück

7.58 Uhr: In einem Einfamilienhaus in Oranienburg hat es in der Nacht zu Mittwoch aufgrund eines technischen Defekts am Kamin gebrannt. Das Feuer sei innerhalb der Fassade des Hauses zwischen Schornstein und Kamin entfacht und relativ glimpflich verlaufen, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Die Einsatzkräfte hätten das Feuer schnell in den Griff bekommen, niemand sei verletzt worden. Das Haus sei weiterhin bewohnbar und der Sachschaden liege bei etwa 45.000 Euro.

Reinickendorf: Drogenhandel in Späti – Polizei rückt zu Razzia aus

7.11 Uhr: Gestern Abend durchsuchte die Polizei einen Späti in der Residenzstraße in Reinickendorf. Wie die „B.Z.“ berichtet, hatte eine Zeugin gegen 18.30 Uhr gesehen, wie dort mit Drogen gedealt wurde. Die Polizei rückte mit Dutzenden Beamten und einem Durchsuchungsbeschluss an. Bei der Razzia wurde eine Kohlenstoffdioxid-Schrotflinte, ein Teleskopschlagstock, ein Reizstoffsprühgerät, Bargeld in szenetypischer Stückelung und eine größere Menge Drogen, unter anderem Cannabis, sichergestellt. Der Späti-Inhaber wurde vorläufig festgenommen, kam aber nach Feststellung der Personalien wieder auf freien Fuß. Gegen ihn wird jetzt wegen Drogenhandel und unerlaubten Cannabishandel unter Verwendung einer Schusswaffe ermittelt.

Mehrstöckiges Wohnhaus brennt in Neukölln

4.16 Uhr: In der Nacht hat am Maybachufer in Neukölln ein mehrstöckiges Wohnhaus gebrannt. Laut Lagenzentrum war das Feuer aus noch ungeklärten Gründen in einer Wohnung im zweiten Stock ausgebrochen und griff dann auf die darüber liegende Etage über. Die Feuerwehr rückte nach eigenen Angaben mit 129 Einsatzkräften aus, da Lage und Ausbreitung des Feuers zunächst unklar waren.

Acht Menschen wurden ins Freie gerettet, darunter zwei über eine Drehleiter und sechs weitere über das Treppenhaus. Eine Person hatte sich bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbst in Sicherheit gebracht. Alle Bewohner wurden vom Rettungsdienst untersucht, eine Person kam vorsorglich ins Krankenhaus. Am Morgen waren die Löscharbeiten dann weitgehend abgeschlossen. Die Höhe des Sachschadens war zunächst unklar.

Die Polizei ermittle nun wegen Verdachts auf fahrlässige Brandstiftung. Die Person, in deren Wohnung das Feuer ausgebrochen war, sei festgenommen und zur Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte das Lagezentrum weiter mit. 

fmg/dpa