• Verletzte Polizisten bei propalästinensischer Demonstration
  • Straßenbahnunfall in Marzahn
  • Wedding: E-Scooter-Fahrer bei Unfall lebensgefährlich verletzt
  • Mann bei Streit in Lichtenberg mit Messer verletzt
  • Mariendorf: Unbekannte brechen Geldautomaten auf

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 26. November 2024: Verletzte Polizisten bei propalästinensischer Demonstration

17.33 Uhr: Bei einer propalästinensischen Demonstration in Berlin-Kreuzberg ist es am Montagabend zu Tumulten und Angriffen auf die Polizei gekommen. Bis zu 1700 Demonstranten nahmen nach Angaben der Polizei vom Dienstag ab dem Oranienplatz teil. Immer wieder seien Flaschen und auch Farbeier auf Polizisten geworfen worden, so die Polizei. Teilnehmer hätten Parolen zur Unterstützung von Terror gerufen. Polizisten seien auch direkt bedrängt und körperlich angegriffen worden. 

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Die Polizei wiederum setzte Pfefferspray ein und nahm Demonstranten wegen strafbarer Sprechchöre in arabischer Sprache und dem Zeigen des Symbols der Terrororganisation Hamas fest. Insgesamt wurden 29 Demonstranten vorläufig festgenommen und 11 Polizisten verletzt.

Mann beleidigt Frau und Kleinkind in Zug – Festnahme

14.20 Uhr: Ein Mann ist am Montag in Mitte festgenommen worden. Wie die Bundespolizei mitteilte, hatte der 47-Jährige eine Frau und ihr Kleinkind in einem Regionalexpress der Linie 3 rassistisch beleidigt und verfassungswidrige Parolen gerufen. Außerdem beleidigte er einen Sicherheitsmitarbeiter, der der Frau zu Hilfe kam. Die Bundespolizei nahm den alkoholisierten 47-Jährigen (0,69 Promille) im Bahnhof Gesundbrunnen fest. Als sie ihn durchsuchten, fanden sie ein Taschenmesser. Auf dem Weg zur Bundespolizeiinspektion Berlin-Hauptbahnhof leistete er Widerstand und beleidigte die Beamten.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verwendens von verfassungswidrigen Kennzeichen, der Bedrohung, der Beleidigung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gegen den Mann ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er wieder gehen.

Kontrolle in Kurve verloren: Auto landet senkrecht am Baum

14.01 Uhr: Ein Zeuge ist am Montag in Grunewald (Charlottenburg-Wilmersdorf) auf einen schweren Unfall zugekommen: Ein Auto stand an der Havelchaussee senkrecht an einem Baum. Wie die Polizei mitteilte, hatte der 40 Jahre alte Autofahrer um kurz nach 20 Uhr in einer Rechtskurve die Kontrolle verloren. In der Folge kollidierte das Auto mit zwei Pollern, hob ab und kam dann hochkant an einem Baum zum Stehen.

Der Fahrer konnte sich selbst aus dem Pkw befreien. Rettungskräfte brachten ihn mit Verdacht auf eine Schädelfraktur in ein Krankenhaus. Dort wurde ihm auch Blut abgenommen, weil ein Polizist zuvor Alkohol in seinem Atem gerochen hatte. Die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang, auch zu der Frage, ob der Fahrer zu schnell unterwegs war, hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West) übernommen. 

Reisebus kollidiert in Marzahn mit Tram – Zwei Personen im Krankenhaus

13.03 Uhr: Ein Reisebus und eine Tram sind am Dienstag an der Rhinstraße Ecke Allee der Kosmonauten in Marzahn kollidiert. Laut Angaben der Feuerwehr wurden 13 Personen von Notärzten gesichtet. Neun Personen erlitten leichte Verletzungen. Viele seien ambulant vor Ort behandelt worden. Zwei Patienten wurden mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.

Insgesamt waren 28 Feuerwehrleute im Einsatz. Auch ein Rettungshubschrauber und der Technische Dienst waren vor Ort. Während der Rettungsarbeiten kam es zu Verkehrsbehinderungen. Die Tramlinien M8 und 18 wurden über den S-Bahnhof Marzahn umgeleitet.

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Lokal-Kontrollen in Reinickendorf: Verstöße bei Spielautomaten und Rauchverbot

12.37 Uhr: Bei einem Einsatz gegen illegales Glücksspiel und für Jugend- und Nichtraucherschutz in Reinickendorf sind zahlreiche Verstöße aufgefallen. Darunter waren nach Angaben des Bezirks fehlender Tüv für Glücksspielautomaten in Kneipen oder Imbissen, zu viele Automaten in einem Raum und verbotenes Rauchen. Dazu kamen Nichtbeachtung der Gewerbe- und der Preisangabenverordnung und Verunreinigungen des öffentlichen Straßenlandes. Die Kontrollen des Ordnungsamtes des Bezirks fanden bereits in der vergangenen Woche zusammen mit dem Landeskriminalamt der Polizei und Finanzbehörden statt. Weitere Einsätze seien geplant.

Mann bei Streit in Lichtenberg mit Messer verletzt

12.23 Uhr: Ein Mann ist am Montag in Lichtenberg mit einem Messer verletzt worden. Gegenüber der Polizei gab der 23-Jährige an, dass er gegen 15.40 Uhr von einer Gruppe angesprochen worden sei. Es sei dann zu einem Streit gekommen. Dieser hätte sich in Richtung Roedeliusplatz verlagert. Dort sei er geschlagen, zu Boden gestoßen und mit einem Messer angegriffen worden. Anschließend sei die Gruppe geflüchtet. Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus. Die Hintergründe des Geschehens sind nun Gegenstand der Ermittlungen, die ein Fachkommissariat der Direktion 3 (Ost) führt.

Fahndung nach Ex-RAF-Terroristen – Razzia in Berlin

12.21 Uhr: Auf der Suche nach den weiterhin flüchtigen Ex-RAF-Terroristen Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub hat es am Morgen Razzien in Berlin und Hessen gegeben. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, durchsuchte gegen 7.40 Uhr eine Einsatzhundertschaft einen Wohnwagenplatz am Markgrafendamm im Berliner Bezirk Friedrichshain. Mehr über die Razzia lesen Sie hier.

Clan-Milieu: Großangelegte Razzia gegen illegale E-Vapes

12.04 Uhr: Das Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg und die Staatsanwaltschaft haben am Dienstagmorgen eine großangelegte Razzia gegen eine Bande von E-Vape-Schmugglern durchgeführt. Das erfuhr die Berliner Morgenpost aus Ermittlerkreisen. Rund 500 Einsatzkräfte der Zollämter, der Polizei, der Steuerfahndung und des Technischen Hilfswerks (THW) durchsuchten rund 40 Wohnobjekte, Ladengeschäfte, Shishabars, Lager und Fahrzeuge. Die Spur führt ins Clan-Milieu. Mehr über den Einsatz lesen Sie hier.

E-Scooter-Fahrer bei Unfall lebensgefährlich verletzt

11.09 Uhr: Bei einem Unfall in Wedding (Mitte) ist in der vergangenen Nacht ein 25 Jahre alter E-Scooter-Fahrer lebensgefährlich verletzt worden. Laut Polizei soll der Mann gegen 1.45 Uhr trotz roter Ampel über den Fußgängerüberweg an der Seestraße Ecke Nordufer gefahren sein. Dort wurde er von einem 43-Jährigen erfasst, der mit seinem Nissan auf der Seestraße – von der Autobahn A100 kommend – unterwegs war.

Der E-Scooter-Fahrer soll durch den Zusammenstoß mehrere Meter durch die Luft geschleudert und dann auf der Fahrbahn gelandet sein. Ein Passant leistete Erste Hilfe, bevor Rettungskräfte die weitere medizinische Versorgung des 25-Jährigen übernahmen. Der Mann musste reanimiert werden und kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge wurden beschlagnahmt und zur Erstellung technischer Gutachten auf ein Sicherstellungsgelände gebracht. Die Unfallstelle war für zweieinhalb Stunden für den Verkehr gesperrt. Die Ermittlungen dauern an.

Mariendorf: Unbekannte brechen Geldautomaten auf

10.53 Uhr: Zwei Unbekannte haben in den frühen Morgenstunden am Mariendorfer Damm in Mariendorf (Tempelhof-Schöneberg) einen Geldautomaten aufgebrochen und sind anschließend in einen benachbarten Büroraum eingedrungen. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Vorfall zwischen 22 Uhr und 4.30 Uhr. Noch vor Eintreffen der Polizei flüchteten die Einbrecher in unbekannte Richtung. Die Polizei ermittelt.

Lichtenberg: Radfahrer stirbt nach Kollision mit Auto

10.33 Uhr: Auf der Landsberger Allee in Lichtenberg kollidierte in der Nacht ein BMW-Fahrer, der laut Polizei deutlich zu schnell gefahren sein soll, mit einem Radfahrer. Dieser wurde durch die Luft geschleudert und starb noch am Unfallort. Weitere Details lesen Sie in unserer Meldung.

Unbekannte sprengen in Moabit zwei Geldautomaten

8.55 Uhr: Unbekannte haben in Moabit (Mitte) gleich zwei Geldautomaten gesprengt. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Zwei Verdächtige sollen nach der Tat in Alt-Moabit in verschiedenen Richtungen geflüchtet sein.

Sicherheitsmitarbeiter eines Gewerbecampus hatten am frühen Morgen einen lauten Knall vernommen und die gesprengten Automaten an einer Bankfiliale entdeckt. Sie informierten die Polizei. Ob und wie viel Geld die Täter erbeuteten, muss erst noch ermittelt werden.

Betrunkener Autofahrer kracht gegen Baum

6.12 Uhr: Gestern Abend kam es im Ortsteil Plänterwald (Treptow-Köpenick) zu einem Autounfall. Gegen 20 Uhr krachte eine Mercedes-Fahrer, der von einer Ampelkreuzung aus der Südostallee Richtung Baumschulenweg fuhr, gegen einen massiven Straßenbaum im Gegenverkehr der Kiefholzstraße.

Zeugen versuchten dem Fahrer und Beifahrer Erste Hilfe zu leisten, bis die Rettungskräfte eintrafen. Diese behandelten den Beifahrer des Mercedes, während der Beifahrer, der Vaters des Fahrers, unverletzt am Auto blieb. Der Autofahrer begründete den Unfall gegenüber der Polizei mit einem angeblichen epileptischen Anfall. Doch die Alkoholfahne des Mannes macht die Beamten stutzig: Ein Atemalkoholtest ergab einen wert von über 1 Promille

Im Plänterwald ist ein Autofahrer mit seinem Mercedes gegen einen Baum gekracht.
Im Plänterwald ist ein Autofahrer mit seinem Mercedes gegen einen Baum gekracht.© BM | Morris Pudwell

Der Fahrer wurde belehrt und festgenommen. Er wurde zu einer Gefangenensammelstelle zur ärztlich angeordneten Blutentnahme gebracht. Ob der Mann überhaupt einen Führerschein hatte, ist unklar. Das Auto wurde durch die Berliner Feuerwehr geborgen, eventuell auslaufende Betriebsflüssigkeiten gebunden.

Polizei stellt mehr Waffen an Brandenburger Schulen sicher

5.02 Uhr: Die Polizei hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 25 Waffen an den Brandenburger Schulen eingezogen. Das waren vier Waffen mehr als im zweiten Halbjahr 2023, wie aus der Antwort des Bildungsministeriums in Potsdam auf eine Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Dennis Hohloch hervorgeht.

Bei 15 Beschlagnahmen aus dem ersten Halbjahr 2024 handelte es sich um Stichwaffen, in neun Fällen ging es um sonstige Waffen. Im letzten Halbjahr 2023 waren es 14 Stichwaffen und sechs sonstige Waffen, die die Polizei einzogen. In jedem Halbjahr stellten die Beamten auch eine Schusswaffe sicher.

fmg/dpa