- Mehrere Menschen in Tram gestürzt und verletzt
- Radfahrer greift mehrere Polizisten bei Kontrolle in Kreuzberg an
- Mensch stirbt bei Wohnungsband in Hellersdorf – Polizist & Feuerwehrmann verletzt
- Frontalkollision in NRW: Paar aus Brandenburg wird schwer verletzt
- Seniorin bricht auf der Straße in Zehlendorf zusammen – Mann hilft ihr nicht
- Reinickendorf: Mann mit Waffe zwingt Jugendlichen in Wohnung und fesselt ihn
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 22. November:
Mehrere Menschen in einer Tram verletzt
14.09 Uhr: Bei einem Unfall haben mehrere Fahrgäste einer Tram am Donnerstagabend in Hellersdorf Verletzungen erlitten. Offenbar hatten zwei Männer gegen 18 Uhr die Gleise vor der anfahrenden Tram der Linie 18 an der Haltestelle U-Bahnhof Hellersdorf überquert. Die 53 Jahre alte Tram-Fahrerin leitete eine Vollbremsung ein. Dadurch stürzten zwei Frauen im Alter von 24 und 44 Jahren sowie ein 49-Jähriger. Er klagte über Nackenschmerzen und wurde ambulant behandelt. Die 44-Jährige wurde mit einer Schulterverletzung ambulant in einem Krankenhaus behandelt, die 24-Jährige musste mit Rippenverletzungen stationär aufgenommen werden. Der Tramverkehr war für eine Stunde unterbrochen.
Lastwagen mit Hühnern an Bord auf A2 umgekippt
13.06 Uhr: Ein mit lebenden Hühnern beladener Lastwagen ist auf der A2 auf einen Transporter aufgefahren und umgekippt. Der Transporterfahrer und der Beifahrer des Lkw wurden bei dem Unfall am Vormittag zwischen den Anschlussstellen Netzen und Brandenburg leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte.
Ob die Tiere den Unfall unbeschadet überstanden, war zunächst nicht klar. Auch nicht, wie viele Hühner an Bord waren. Die Polizei bezifferte den Schaden auf 170.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Die A2 wurde Richtung Magdeburg gesperrt. Ein Rettungshubschrauber und das Veterinäramt waren vor Ort im Einsatz. Laut Autobahn GmbH soll die Fahrbahn bis zum Abend gesperrt bleiben. Den Angaben zufolge sei die Vollsperrung auch deshalb nötig, weil die Tiere umgeladen würden.
Radfahrer bei Kontrolle in Kreuzberg festgenommen – Polizist verletzt
13 Uhr: In der Nacht zum Freitag hat ein 60 Jahre alter Radfahrer bei einer Verkehrskontrolle in Kreuzberg Widerstand geleistet. Gegen 0.30 Uhr wollten Polizeibeamte den Mann am Kottbusser Damm kontrollieren, da er zuvor eine rote Ampel überfahren hatte. Der Radfahrer versuchte zu flüchten, wurde jedoch von einer Beamtin eingeholt, wobei beide zu Boden gingen. Der Mann schlug und trat daraufhin die Polizistin, die dabei verletzt wurde, aber im Dienst blieb. Auch ein weiterer Polizist wurde bei der Festnahme verletzt.
Die Situation beruhigte sich vorübergehend, als der Einsatz eines Tasers angedroht wurde. Unterstützungskräfte nahmen den Mann fest und brachten ihn in Gewahrsam, wo er weiterhin Widerstand leistete und mehrere Polizisten angriff. Der 60-Jährige erlitt ebenfalls Verletzungen. Zudem wurde ihm Blut abgenommen, da der Verdacht auf Trunkenheit bestand. Der Mann wurde gegen 7 Uhr wieder freigelassen und muss sich nun wegen Rotlicht- und Trunkenheitsfahrt sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
Ein Mensch stirbt bei Wohnungsbrand in Hellersdorf
12.54 Uhr: Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Hellersdorf ist ein Mensch ums Leben gekommen. Die Feuerwehr geht davon aus, dass es sich um den Bewohner der Erdgeschosswohnung handelt, in der das Feuer ausbrach. Vier weitere Bewohner konnten unverletzt gerettet werden. Während des Einsatzes wurden ein Feuerwehrmann und ein Polizist leicht verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Etwa 70 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Die Polizei untersucht derzeit die Brandursache, möglicherweise war eine Verpuffung verantwortlich.
Weltkriegsbombe in Cottbus erfolgreich entschärft
12.31 Uhr: Die Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Cottbus ist erfolgreich abgeschlossen worden. Der Zünder sei vor Ort gesprengt worden, schrieb die Stadt um 11.45 Uhr auf ihrer Website. Der Sperrkreis sei aufgehoben worden, die rund 1.260 Bewohner könnten in ihre Wohnungen zurückkehren. Auch der Zugverkehr und der ÖPNV seien wieder aufgenommen worden, hieß es.

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Die Stadt bedankte sich beim Kampfmittelbeseitigungsdienst der Polizei. Die 250 Kilogramm schwere Bombe war am Mittwoch bei Bauarbeiten am neuen ICE-Instandhaltungswerk gefunden worden. Dieses war Anfang des Jahres in Cottbus in Betrieb genommen worden. In der fast 450 Meter langen Werkhalle werden Züge gewartet.
Die Stadt Cottbus meldete zwischenzeitlich auch technische Probleme. Teile der Stadtverwaltung waren vorübergehend nicht erreichbar. Dies habe aber nicht im Zusammenhang mit der Entschärfung gestanden und sei mittlerweile wieder behoben worden, sagte eine Sprecherin.
SEK-Einsatz wegen Schüssen in Potsdam – Mann festgenommen
11.09 Uhr: Nachdem Zeugen am frühen Morgen in Potsdam Schüsse gemeldet haben, hat die Polizei einen Mann festgenommen. Der 43-Jährige befinde sich in einer psychischen Ausnahmesituation, teilte die Polizei mit. Nach jetzigem Ermittlungsstand sei niemand verletzt worden.
Zeugen hatten am frühen Morgen gegen 4 Uhr in der Templiner Vorstadt im Süden Potsdams Knallgeräusche aus einer Wohnung gehört und den Notruf gewählt. Kräfte einer Verhandlungsgruppe und des Spezialeinsatzkommandos (SEK) nahmen den Mann schließlich im Hausflur fest, so die Polizei. Er kam demnach in Gewahrsam. Auch der Sozialpsychiatrische Dienst sei informiert worden.
Es lägen keine Erkenntnisse vor, die darauf hindeuteten, dass der Mann gezielt auf Menschen im Haus oder vor dem Haus geschossen habe, teilte die Polizei mit. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz wurde eingeleitet. Um welche Art der Waffe es sich gehandelt habe, sei Gegenstand der Ermittlungen.
Reinickendorf: Mann mit Waffe zwingt Jugendlichen in Wohnung und fesselt ihn
10.18 Uhr: Ein Jugendlicher ist in der Nacht zum Donnerstag in einer Wohnung in Reinickendorf gefesselt und verletzt worden. Nachdem er sich befreien konnte, meldete er den Vorfall der Polizei. Mehr darüber lesen Sie hier.
Seniorin bricht auf Straße in Zehlendorf zusammen – Mann hilft ihr nicht
10.01 Uhr: Eine Frau ist am Donnerstag in Zehlendorf auf der Straße zusammengebrochen. Ein Autofahrer, der das gesehen hatte, half ihr nicht. Nun sucht die Polizei nach Zeugen.
Was war genau passiert? Wie die Behörde mitteilte, wollte die 84-Jährige gegen 16.30 Uhr an der Forststraße über die Argentinische Allee laufen. Als ein Fahrer eines Lieferwagens auf ihrer Höhe war, stürzte die Seniorin. Sie habe ein Schädelhirntrauma erlitten und sei reanimationspflichtig gewesen. Der Fahrer des Lieferfahrzeuges sei weitergefahren. Zuvor hätten Zeugen ihn aber angesprochen.
Eine 46 Jahre alte Krankenschwester, die in einem Taxi auf die Verletzte aufmerksam geworden war, leistete Erste Hilfe. Die Seniorin konnte stabilisiert und anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden. Die weiteren Ermittlungen, auch zum genauen Unfallhergang, dauern an und wurden von einem Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 4 (Süd) übernommen.
Die Ermittlerinnen und Ermittler des Verkehrsermittlungsdienstes fragen:
- Wer hat den Vorfall beobachtet und kann Angaben zum genauen Hergang machen?
- Wer kann weitere, sachdienliche Hinweise zu dem Sachverhalt geben?
Hinweise nimmt der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 4 (Süd) in der Eiswaldtstraße 18, 12249 Berlin unter den Telefonnummern (030) 4664-472400 oder unter der (030) 4664-472410 entgegen. Ebenso können Sie Hinweise an die Internetwache der Polizei Berlin sowie an jede andere Polizeidienststelle richten.
Frontalkollision in NRW: Paar aus Brandenburg wird schwer verletzt
6.42 Uhr: Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos in Nordrhein-Westfalen ist ein Ehepaar aus Brandenburg schwer verletzt worden. Der Unfall wurde bisherigen Erkenntnissen zufolge von einem 87 Jahre alten Autofahrer verursacht, der dabei starb. Er sei von seiner Spur abgekommen, teilte die Polizei in Kleve mit. Zunächst touchierte sein Wagen seitlich ein Gespann aus einem Klein-Lkw und einem Pkw-Transport-Anhänger, dann kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Wagen.
In diesem Auto war das Ehepaar aus Brandenburg unterwegs. Die 53 Jahre alte Frau saß am Steuer. Außer ihrem 60 Jahre alte Ehemann befand sich noch ein Ehepaar aus NRW im Auto: eine 66-Jährige und ihr 67-jähriger Mann. Beide Frauen wurden so schwer verletzt, dass sie mit dem Rettungshubschrauber in Kliniken verlegt werden mussten. Die beiden Männer wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der 87 Jahre alte Autofahrer starb noch am Unfallort in Uedem im Kreis Kleve.
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fmg/dpa




