- Polizeiauto kollidiert in Westend mit Pkw – eine Verletzte
- Bootsmotoren gestohlen: Fahnder stoppen Diebe in Nikolassee
- Wilhelmstadt: Radfahrer beleidigt Autofahrer rassistisch
- Falsche Polizisten bestehlen Senioren in Britz und Schlachtensee
- Frau stirbt bei Unfall in Berlin-Lankwitz
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 19. November 2024: Frau stirbt bei Unfall in Berlin-Lankwitz
21.04 Uhr: Bei einem Unfall in Berlin-Lankwitz ist nach Polizeiangaben eine Fußgängerin gestorben. Nähere Angaben lagen laut einer Polizeisprecherin zunächst nicht vor. Polizisten seien noch vor Ort, um Hintergründe zu klären und Spuren zu sichern. Nach Angaben der Verkehrsinformationszentrale war die Kaiser-Wilhelm-Straße am Abend in beide Richtungen gesperrt. Busse der Linie 184 wurden umgeleitet.
Falsche Polizisten bestehlen Senioren in Britz und Schlachtensee
15.11 Uhr: Falsche Polizisten haben am Montag in Britz (Neukölln) einen Senior betrogen. Zuvor hatte eine angebliche Präventionsbeauftragte gegen 16.30 Uhr bei dem 96-Jährigen angerufen. Sie forderte ihn auf, seine Wertgegenstände in einen Briefumschlag zu legen, den später ein Polizist in Zivil abholen würde. Als Begründung sagte sie, dass dies eine Präventionsmaßnahme sei, denn es habe in letzter Zeit mehrere Einbrüche in der Gegend gegeben. Kurz darauf rief zudem eine angebliche Sparkassenangestellte an, die den Senior aufforderte, auch seine Bankkarte mit PIN auszuhändigen. Eine halbe Stunde später übergab der Senior die Wertsachen vor dem Haus dem falschen Beamten in Zivilkleidung.
Auch in der Limastraße in Schlachtensee (Steglitz-Zehlendorf) kam es zu einem Trickdiebstahl. Eine 89-Jährige wurde gegen 10 Uhr von einer angeblichen Sparkassenmitarbeiterin angerufen, die behauptete, ein Ehepaar wollte sich mit falschen Personalien Zugang zu einem Bankschließfach ihres verstorbenen Mannes verschaffen. Anschließend erschien ein falscher Polizist bei der Seniorin, der behauptete, den Inhalt eines Safes im Schlafzimmer prüfen zu müssen. Der Unbekannte verschwand schließlich mitsamt den Wertsachen der Seniorin.
Fahrzeuge in Spandau gestohlen – Mehrere Festnahmen
14.41 Uhr: Die Polizei hat am Montag in Spandau drei Autodiebe festgenommen. „Inwieweit die beiden Taten im Zusammenhang stehen, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen“, teilte die Polizei am Dienstag mit.

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Zunächst hatte ein Zeuge gegen 20.15 Uhr an der Straße Lünette in Haselhorst beobachtet, wie mindestens vier Personen einen Porsche mit einer Seilwinde am Heck eines Transportes befestigten. Danach versuchten sie, das Fahrzeug rückwärts über Metallrampen auf die offene Ladefläche zu ziehen. Eintreffende Polizisten konnten den 44 Jahre alten Transporter-Fahrer festnehmen. Er wird heute einem Richter vorgeführt. Den anderen Verdächtigen gelang die Flucht.
Zu einem zweiten Auto-Diebstahl kam es in Wilhelmstadt. Polizisten in Zivil hatten gegen 22.20 Uhr einen Nissan beobachtet, der auffällig langsam durch die Straßen einer Wohnsiedlung an der Sandstraße fuhr. Der Beifahrer stieg aus und leuchtete in ein hochwertiges Auto. Kurze Zeit später erschien ein Fahrer eines Hyundai. Auf der Heerstraße beobachteten die Beamten dann, wie die Insassen die Autos tauschten und in Richtung Hakenfelde rasten. Die 42 und 47 Jahre alten Insassen des Nissans wurden in der Riensbergstraße festgenommen. Der Hyundai wurde geparkt auf einem Parkplatz entdeckt. Die beiden Tatverdächtigen konnten flüchten. Ermittlungen ergaben, dass der Hyundai unmittelbar zuvor von einem Parkplatz an der Gruberzeile gestohlen wurde.
Die Festgenommenen wurden in einem Polizeigewahrsam erkennungsdienstlich behandelt. Sie sollen heute noch einem Richter vorgeführt werden. Inwieweit die beiden Taten im Zusammenhang stehen, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Junge (8) gibt in Pritzwalk falsche Notrufe ab und beleidigt Beamten
12.12 Uhr: Ein achtjähriger Junge hat in Pritzwalk (Landkreis Prignitz) zwei falsche Notrufe abgegeben und einen Beamten beleidigt. Einer der beiden Anrufe rief gar die Feuerwehr auf den Plan, wie die Polizei mitteilte. Demnach rief der Junge am Montagnachmittag zunächst den Notruf der Polizei an und schilderte einen Überfall. Als der Beamte am Telefon Fragen stellte, beleidigte der Junge ihn und legte auf.
Wenige Minuten später rief er die Rettungsleitstelle an und gab an, ein Feuer wahrgenommen zu haben. Ausgerückte Einsatzkräfte stellten jedoch kein Feuer fest. Der Achtjährige nutzte für die Anrufe ein Mobiltelefon seiner Eltern und konnte dadurch schnell ermittelt werden. Polizisten suchten daraufhin die Familie auf und erstatteten Anzeigen wegen Beleidigung und Notrufmissbrauches.
Polizeiauto kollidiert in Westend mit Pkw – eine Verletzte
11.54 Uhr: Eine Autofahrerin ist am Montag in Westend (Charlottenburg-Wilmersdorf) bei einem Unfall verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war die Fahrerin des Polizeiautos gegen 19.30 Uhr mit Sirene und Blaulicht bei Rot auf die Kreuzung Kaiserdamm / Königin-Elisabeth-Straße gefahren und mit einer 41 Jahre alten Autofahrerin kollidiert. Die 41-Jährige erlitt eine Kopfverletzung. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West).
Bootsmotoren gestohlen: Fahnder stoppen Diebe in Nikolassee
11.48 Uhr: Zwei Diebe sind in der vergangenen Nacht in Nikolassee (Steglitz-Zehlendorf) festgenommen worden. Zuvor war Zivilfahnder der Wasserschutzpolizei ein Auto aufgefallen, dass trotz des Nachtfahrverbotes auf der Havelchaussee fuhr. Daraufhin hielten sie die 28 Jahre alte Pkw-Fahrerin am Kronprinzessinnenweg Ecke Spanische Allee an. Im Wagen befand sich zudem ein 30-Jähriger.
Im Kofferraum entdeckten die Fahnder zwei hochwertige Außenbordmotoren mit durchtrennten Zuleitungskabeln. Weitere Ermittlungen ergaben, dass die Motoren in derselben Nacht aus einem Boot in Spandau gestohlen wurden. Die Kräfte nahmen den Mann und die Frau fest und brachten sie für eine erkennungsdienstliche Behandlung in einen Polizeigewahrsam. Danach wurden sie der Wasserschutzpolizei übergeben. Das Duo soll heute einem Richter vorgeführt werden. Die Wasserschutzpolizei der Polizeidirektion Einsatz/Verkehr führt die weiteren Ermittlungen.
Radfahrer beleidigt Autofahrer in Wilhelmstadt rassistisch
10.34 Uhr: Im Spandauer Ortsteil Wilhelmstadt fielen gestern Nachmittag bei einem Streit zwischen einem Radfahrer und einem Autofahrer rassistische Beleidigungen. Gegen 17 Uhr wollte ein 56-jähriger Autofahrer eine Tankstelle an der Heerstraße verlassen, als er mit einem 58-jährigen Radfahrer in einen Konflikt geriet. Im Zuge des Streits soll der Radfahrer gegen das Auto getreten und den Fahrer rassistisch beleidigt haben. Polizisten nahmen den Tatverdächtigen fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte er seines Weges gehen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts ermittelt.
Prenzlauer Berg: Unbekannte rauben Essenslieferanten aus
10.28 Uhr: In Prenzlauer Berg (Pankow) sollen in der vergangenen Nacht drei unbekannte Männer einen Essenslieferanten ausgeraubt haben. Laut Polizei soll der 21-jährige Bote gegen 2.15 Uhr eine Adresse in der Kuglerstraße beliefert haben. Vor dem Haus sollen bereits drei Männer gewartet haben, die den 21-Jährigen unvermittelt mit Reizgas besprüht haben sollen. Anschließend sollen sie ihm Bargeld und Kopfhörer entwendet haben. Der Lieferant erlitt Reizungen an den Augen und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die drei Unbekannten flüchteten. Ein Fachkommissariat der Polizei ermittelt.
Polizei löst Tesla-Protestcamp in Grünheide komplett auf

10.21 Uhr: Die Polizei löst das Protestcamp von Tesla-Gegnern im Wald nahe der Autofabrik in Grünheide bei Berlin auf. Wie das Polizeipräsidium mitteilte, wird die Versammlung wegen Verstößen gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung aufgelöst. Mehr darüber lesen Sie hier.
Neukölln: Schuss auf Bar in der Hermannstraße
10.18 Uhr: In der vergangenen Nacht gegen 1.45 Uhr schoss eine bislang unbekannte Person auf eine Bar in der Hermannstraße in Neukölln. Das Projektil durchschlug die Fensterfront des Lokals. Keine der zur Tatzeit vor Ort befindlichen Menschen wurde verletzt. Die Polizei ermittelt.
Neukölln: Obdachloser springt auf U-Bahngleis und kann sich in letzter Sekunde retten
4.45 Uhr: Auf dem U-Bahnhof Neukölln kletterte am Montagabend gegen 21.10 Uhr ein Obdachloser auf die Gleise, um Zigarettenstummel zu sammeln. Als der Zug einfuhr, konnte er sich rechtzeitig in eine Notbucht unter dem Bahnsteig retten. Anders als ursprünglich berichtet, verstarb der Mann nicht und wurde offenbar auch nicht verletzt. Noch vor Eintreffen der Polizei und Rettungskräfte flüchtete er.
Zur Rettung des vermeintlich Verunglückten kam auch der in Buch stationierte Rettungshubschrauber Christoph 100 zum Einsatz, was zeitweise für Verkehrschaos rund um den U- und S-Bahnhof Neukölln sorgte. Der gesamte Straßenverkehr kam in allen Richtungen zum Erliegen. Die Polizei ermittelt zu den genauen Umständen des Unfalls.

Plänterwald: Autos stoßen an Kreuzung zusammen – Ampel demoliert
4.44 Uhr: Im Plänterwald (Treptow-Köpenick) stieß am Montagabend gegen 22.25 an der Kreuzung Dammweg/Kiefholzstraße ein Taxi mit dem Auto eines Fahrdienstleisters zusammen. Das Taxi prallte dabei gegen den Mast einer Fußgängerampel. Diese wurde dabei vom Mast abgerissen und gegen den Zaun einer Kleingartenanlage katapultiert. Drei Menschen wurden bei dem Unfall leicht verletzt – sie konnten ihre Fahrzeuge selbstständig verlassen. An den Autos entstand ein hoher Sachschaden.

Steglitz: Auseinandersetzung mit Messer auf der Schloßstraße – großer Polizeieinsatz
4.23 Uhr: Gestern Abend gegen 21.20 Uhr kam es in einem Lokal in der Rheinstraße in Friedenau (Tempelhof-Schöneberg) zu einem Streit mit mehreren Verletzten. Es sollen Reizgas und Messer zum Einsatz gekommen sein. Alarmierte Rettungskräfte versorgten zwei 29 Jahre alte Männer, einen 25-Jährigen und zwei 24 und 25 Jahre alte Frauen ambulant am Ort, einer der 29-Jährigen kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
Mehrere Beteiligte hatten unterdessen das Lokal verlassen. Unter ihnen ein verletzter 26-Jähriger, von Polizisten an der Schloßstraße Ecke Schildhornstraße angetroffen wurde. Auch er wurde für eine Notoperation in eine Klinik gebracht. Für die Rettungsmaßnahmen musste die Schloßstraße am Abend auf einem Kilometer Länge gesperrt werden. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

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fmg/dpa




