- Ein 66-Jähriger wird bei einem Überfall in Kreuzberg verletzt
- Festnahme am Bahnhof Gesundbrunnen: Polizei findet Betäubungsmittel und Waffe
- Mutmaßlicher Dieb flüchtet in Staaken vor der Polizei
- Mann nach Sachbeschädigung am Paul-Löbe-Haus festgenommen
- Rollstuhlfahrer in U-Bahnhof tödlich verunglückt
- 20-Jähriger im U-Bahnhof Alexanderplatz überfallen und beraubt
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 19. Januar 2025: Mann am Kottbusser Tor überfallen – Täter flüchtig
22.10 Uhr: Am Sonntagmittag wurde ein 66-jähriger Mann im U-Bahnhof Kottbusser Tor in Kreuzberg Opfer eines Überfalls. Gegen 13.10 Uhr soll ein Mann aus einer vierköpfigen Gruppe den Senior unvermittelt in den Rücken getreten haben. Am Boden liegend wurde der Mann laut Angaben zudem ins Gesicht und an den Kehlkopf geschlagen.

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Die mutmaßliche Tätergruppe, bestehend aus zwei Männern und zwei Frauen, entfernte sich anschließend in unbekannte Richtung. Erst später bemerkte der Überfallene, dass persönliche Gegenstände und Bargeld fehlten.
Rettungskräfte brachten den verletzten Senior zur Behandlung ins Krankenhaus. Die Ermittlungen dauern an.
Mann mit Betäubungsmitteln und Waffe am Bahnhof Gesundbrunnen festgenommen
21.54 Uhr: Am Sonntagnachmittag haben Einsatzkräfte der Bundespolizei am Bahnhof Gesundbrunnen einen Mann, bei dem sie größere Mengen Betäubungsmittel, Bargeld und ein Einhandmesser fanden, festgenommen. Die Beamtinnen und Beamten stellten über 30 Verkaufseinheiten mit betäubungsmittelsuspekten Substanzen, mehrere Behälter sowie 670 Euro sicher. Das Messer befand sich griffbereit in der Umhängetasche des Verdächtigen.
Da der Verdacht des Handels mit Betäubungsmitteln unter Mitführen einer Waffe bestand, wurden die aufgefundenen Gegenstände beschlagnahmt. Zudem ergaben Ermittlungen Hinweise darauf, dass sich der Mann möglicherweise ohne gültigen Aufenthaltstitel in Deutschland aufhält. Gegen ihn wurden Verfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Aufenthaltsgesetz eingeleitet.
Sonntagnachmittag kontrollierten & durchsuchten👮♀️👮♂️ einen Mann am Bhf. #Gesundbrunnen.
— Bundespolizei Berlin (@bpol_b) January 20, 2025
Ergebnis: Jede Menge Drogen, Bargeld & ein Einhandmesser.
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👉 #Beschlagnahme
👉 Vorführung Haftrichter
Weitere Bearbeitung @polizeiberlin 🤝
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Nach Abschluss der Maßnahmen übergab die Bundespolizei den Mann an die Berliner Polizei. Er befindet sich derzeit im Zentralgewahrsam und soll am Montagnachmittag einem Haftrichter vorgeführt werden. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizei Berlin.
Verfolgungsjagd in Spandau – Dieb flüchtet vor der Polizei
19.38 Uhr: Am Sonntagnachmittag ist ein mutmaßlicher Dieb in Staaken vor der Polizei geflüchtet. Eine Zeugin alarmierte die Einsatzkräfte, nachdem sie gegen 17 Uhr zwei Männer im Cosmarweg dabei beobachtet hatte, wie sie die Reifen eines geparkten Mercedes mit einem Wagenheber demontierten und in einen Honda Kombi luden. Einer der Männer entfernte sich, während der andere in den Honda einstieg und in Richtung Magistratsweg fuhr. Die Polizei nahm die Verfolgung auf und konnte den Honda an der Kreuzung Magistratsweg/Pillnitzer Weg stellen.
Als ein Beamter auf den Wagen zuging, fuhr der Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit auf den Polizisten zu, der sich nur durch einen Sprung zur Seite retten konnte. Der Dieb setzte seine Flucht fort und fuhr mit hoher Geschwindigkeit über die Heerstraße in Richtung Gärtnereiring. Auf dem Pillnitzer Weg erfasste er einen Fußgänger, der jedoch unverletzt weiterging. Bei einem weiteren Fluchtversuch fuhr der Täter erneut auf die Polizisten zu, die sich wieder in Sicherheit bringen konnten.
In der Richard-Münch-Straße stellte der Mann das Fahrzeug ab und flüchtete zu Fuß. Trotz einer sofortigen Fahndung konnte er nicht mehr gefunden werden. Der Honda wurde sichergestellt, ebenso wie die entwendeten Reifen und mutmaßliches Tatwerkzeug. Die Ermittlungen, insbesondere die Suche nach dem Tatverdächtigen, führt ein Fachkommissariat der Polizei.
Mann nach Sachbeschädigung am Paul-Löbe-Haus festgenommen
17.50 Uhr: Gestern Mittag wurde ein Mann nach einer Sachbeschädigung in Tiergarten festgenommen. Zeugenaussagen zufolge bewarf ein 48-Jähriger gegen 12:10 Uhr die Glaseingangstür des Paul-Löbe-Hauses in der Konrad-Adenauer-Straße mit einem Pflasterstein und beschädigte diese. Alarmierte Kräfte einer Einsatzhundertschaft nahmen den Tatverdächtigen daraufhin fest und stellten den Pflasterstein als Tatmittel sicher. Er soll die Tat aus politischen Gründen begangen haben.
Ermittlungen ergaben, dass der Mann bereits am 10. Januar 2025 das Gebäude des Bundesministeriums des Innern und für Heimat mittels Pflastersteinwurf beschädigt hat. Zudem bestand gegen ihn zum Tatzeitpunkt ein polizeilich erteilter Platzverweis für den Bereich des Regierungsviertels. Einsatzkräfte brachten den Festgenommenen in ein Polizeigewahrsam.
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Nach erkennungsdienstlicher Behandlung wurde er dem Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamts, der die weiteren Ermittlungen führt, überstellt. Der 48-Jährige soll einem Bereitschaftsgericht zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.
Angriff auf Wahlkampfhelfer in Friedrichshain
17.15 Uhr: Im Stadtteil Friedrichshain ist am Sonntag ein Wahlkampfhelfer attackiert worden. Wie die Polizei mitteilte, sei der 54-Jährige gegen 12.30 Uhr in seinem Auto am Bersarinplatz angegriffen worden. Der Wagen war offenbar mit Wahlplakaten versehen. Ein vermummter Unbekannter sei an der Beifahrerseite erschienen, soll den Autofahrer verhetzend beleidigt haben und dann einen kleinen Pflasterstein gegen die Beifahrerscheibe geworden haben. Anschließend sei der Tatverdächtige zu Fuß in Richtung Frankfurter Tor geflüchtet. Der 54-Jährige blieb unverletzt. Der Polizeiliche Staatsschutz übernahm die weiteren Ermittlungen.
Unbekannter ruft Naziparole in Prenzlauer Berg
Überfall auf 20-Jährigen am Alexanderplatz
13.56 Uhr: Ein 20-Jähriger ist am U-Bahnhof Alexanderplatz überfallen worden. Der junge Mann war von zwei Männern gegen 5.20 Uhr auf dem Bahnsteig der Linie U8 angesprochen worden. Die Täter forderten ihn auf, Geld herauszugeben, wobei einer eine Schusswaffe gezeigt habe, die er am Hosenbund getragen habe. Als der 20-Jährige sich weigerte, brachten die Kriminellen ihn zu Boden und traten auf ihn ein, bevor sie mit seinem Geld und dessen Smartphone Richtung Fernsehturm flüchteten. Der 20-Jährige erlitt Verletzungen an der Hand und den Beinen sowie einen leichten Schock. Eine ärztliche Behandlung lehnte er ab.
Maskierte schlagen auf 18-Jährigen ein
13.51 Uhr: Drei Unbekannte haben am Samstagabend in Alt-Treptow einen 18-Jährigen angegriffen. Laut Polizei war der junge Mann mit einer Internet-Bekanntschaft im Treptower Park spazieren gegangen. Im Bereich der Promenade sollen ihn drei Maskierte angegriffen und auf ihn eingeschlagen haben, bis er zu Boden gegangen sei. Dort traten die Täter weiter auf ihr Opfer ein. Einer von ihnen soll außerdem versucht haben, auf den 18-Jährigen mit einem Messer einzustechen, denen dieser jedoch ausweichen konnte. Das Trio floh. Die Frau, mit der der Mann unterwegs war, enfernte sich ebenfalls noch vor Eintreffen von Rettungsdienst und Polizei. Der 18-Jährige kam mit Kopf- und Rumpfverletzungen in eine Klinik.
Auto fährt gegen Baum – Insasse tot
13.39 Uhr: Ein Mensch ist auf der K6150 in Halbe (Landkreis Dahme-Spreewald) bei einem schweren Unfall gestorben. Er oder sie war mit einem Auto am Mittag gegen einen Baum geprallt, wie das Polizeipräsidium Brandenburg mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall zwischen den beiden Ortschaften Teurow und Freidorf. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen.
Zwei Verletzte nach Raubüberfällen in Frankfurt (Oder)
12.50 Uhr: Gleich zwei Raubüberfälle haben sich am Wochenende in Frankfurt (Oder) ereignet. Ein 21-Jähriger erlitt am Freitagabend einen Nasenbeinbruch, ein 41-Jähriger am Samstagabend eine Kieferfraktur, wie die Polizeidirektion Ost mitteilte.
Zwei Täter forderten den 41-Jährigen in der Birkenallee mit einem Messer dazu auf, ihnen sein Bargeld zu geben. Als er das nicht tat, schlugen die Täter ihn laut Polizei und nahmen ihm sein Geld weg. Polizisten ermittelten einen 23 Jahre alten Tatverdächtigen.
Den 21-Jährigen griff demnach eine Gruppe von neun Menschen im Kleistpark mit Schlägen und Tritten an. Die Täter stahlen sein Handy – gaben es ihm aber zurück, als er sich weigerte, seinen PIN-Code zu verraten. In beiden Fällen sucht die Polizei Zeugen.
Wieder Einbrüche bei der Freiwilligen Feuerwehr
12.34 Uhr: Gleich an zwei Standorten hat es wieder Einbrüche bei der Freiwilligen Feuerwehr gegeben. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatten Einsatzkräfte der Feuerwehr gegen 2.20 Uhr in der Nacht zu Sonntag bemerkt, dass die Zugangstüren zu zwei Fahrzeughallen an der Wache in der Hackbuschstraße in Staaken offen standen. Die Täter öffneten die unverschlossenen Rollläden der Gerätefächer an drei geparkten Löschfahrzeugen und stahlen Arbeitsgeräte, darunter auch einen hydraulischen Spreizer.
Gegen 6.50 Uhr löste dann die Alarmanlage der Feuerwache in Biesdorf in der Straße Alt-Biesdorf aus. Der Wehrleiter stellte den Einbruch in der Garage fest. Enwendet wurde hier aber offenbar nichts.
Zwei Verletzte bei Unfall auf Berliner Ring
12.16 Uhr: Bei einem Unfall auf der A10, dem Berliner Ring, sind zwei Menschen verletzt worden. Zwischen den Anschlussstellen Michendorf und Ferch im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind zwei Menschen verletzt worden. Zwei Fahrzeuge stießen am Morgen auf der Autobahn zusammen, wie das Polizeipräsidium Brandenburg mitteilte. Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Ein Fahrstreifen war zwischenzeitlich in Richtung Hamburg gesperrt.
U-Bahn schleift Rollstuhlfahrer mit – Mann stirbt
12.07 Uhr: Bei einem tragischen Unfall ist in Mitte am Samstagabend ein Rollstuhlfahrer ums Leben gekommen. Laut Polizei hatte der 68-Jährige gegen 20.20 Uhr auf dem U-Bahnhof Brandenburger Tor versucht, rückwärts in den Waggon eines U-Bahnzugs der Linie 5 zu kommen. Vermutlich verkeilte sich aber dabei ein Rad in dem Spalt zwischen Zug und Bahnsteigkante. Als der Zug anfuhr, wurde der Mann mitgeschleift, prallte am Ende des Bahnsteigs gegen eine Absperrung und stürzte in das Gleisbett. Der 68-Jährige wurde dabei lebensgefährlich verletzt und starb noch am Unfallort. Der Zugverkehr musste bis etwa 22 Uhr unterbrochen werden. Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 2 (West) hat die Ermittlungen aufgenommen.
Mann bewirft Paul-Löbe-Haus mit Stein und wird festgenommen
11.26 Uhr: Die Polizei hat am Samstagmittag in Tiergarten einen Mann festgenommen, der das Paul-Löbe-Haus der Bundesregierung beschädigt hatte. Der 48-Jährige hatte gegen 12.10 Uhr die Glaseingangstür des Gebäudes in der Konrad-Adenauer-Straße mit einem Pflasterstein beworfen und beschädigt. Zeugen riefen die Polizei, die den Mann festnahm und den Stein sicherstellte. Der Mann gab an, die Tat aus politischen Gründen begangen zu haben. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass er bereits am 10. Januar 2025 das Gebäude des Innenministeriums mit einem Pflastersteinwurf beschädigt hatte. Er wurde in einen Polizeigewahrsam gebracht und dem Staatsschutz übergeben. Der 48-Jährige sollte noch am Sonntag einem Bereitschaftsrichter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.
BM/dpa





