Die Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz in Berlin-Mitte ist ein Anziehungspunkt für Touristinnen und Touristen. Doch seit acht Wochen hat sie einen Blechschaden. Dieser wird nun endlich behoben. Wie der Tagesspiegel berichtete, werden für die Reparaturarbeiten 23.000 Euro fällig. Für den Schaden muss das Bezirksamt aber nicht aufkommen, sondern die Versicherung des Unfallverursachers. Am 2. September war ein Lkw eines Gemüse-Lieferanten gegen die Sehenswürdigkeit gekracht und hatte die Platte mit dem Städtenamen „Wellington“ beschädigt.

Die Weltzeituhr wurde bei einem Lkw-Unfall beschädigt.
An der Platte mit der Städteaufschrift „Wellington“ ist eine Delle zu sehen.© Norman Börner | Norman Börner

Noch in dieser Woche sollen laut Medienbericht die Reparaturarbeiten beginnen. Diese dauern etwa vier Wochen. Bei den beschädigten Metallplatten handelt es sich nämlich nicht um Standardprodukte, sondern um speziell für die Weltzeituhr produzierte Einzelteile. Diese müssen vollständig neu angefertigt werden. Trotz der Beschädigung tickt die Uhr aber weiter.

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Klimaaktivisten besprühen Weltzeituhr in Mitte

Einer der beiden Aktivisten wird am Dienstagmittag mit einem Hebekran von der Weltzeituhr geholt.
Die Polizei holte im vergangenen Jahr einen Klimaaktivisten mit einem Hebekran von der Weltzeituhr.© BM | Dennis Meischen

Bereits im vergangenen Jahr war die Weltzeituhr beschädigt worden. Klimaaktivisten hatten im November orangene Farbe auf die Touristenattraktion gesprüht. Die Kosten für die Beseitigung der Farbe beliefen sich auf rund 14.000 Euro.

Die Weltzeituhr, ein Werk des DDR-Formgestalters Erich John, steht nahe dem Bahnhof Alexanderplatz und wurde 1969 der Öffentlichkeit übergeben. Sie zeigt die Zeitzonen der Erde und darin liegende Städte. Oberhalb der Uhr in Form eines Zylinders zeigt ein Modell das Sonnensystem. Die Uhr steht unter Denkmalschutz.

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BM