Der Rummel ist gewaltig, die Vorfreude unter Zoo-Fans riesig: Ab dem 16. Oktober sind die beiden Panda-Babys täglich im Berliner Zoo zu sehen – vorerst aber in einem knappen Zeitfenster zwischen 13.30 und 14.30 Uhr. Der Berliner Zoo stellt sich auf einen hohen Andrang ein: Zusätzliche Mitarbeiter sollen dafür sorgen, dass es im Panda-Gehege ruhig und geordnet zugeht.

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Ob aber in der ersten Zeit wirklich alle Zoo-Besucher die beiden Panda-Babys zu sehen bekommen? Zoo-Sprecherin Philine Hachmeister kann lange Schlangen nicht ausschließen. Durchaus möglich sei, dass sich das Zeitfenster wieder schließt, während manche Panda-Fans das Gehege noch gar nicht erreicht hat.

Panda XXL Tour im Berliner Zoo: Streicheln und Fotos streng verboten

Angesichts dieses Risikos hat sich der Zoo ein Paket einfallen lassen, bei dem die zahlungskräftige Kundschaft noch näher an die Babys herankommen soll. Für üppige 460 Euro lässt sich aktuell auf der Website des Zoos die „Panda XXL Tour“ buchen. Versprochen wird ein „exklusiver Besuch beim Panda-Nachwuchs hinter den Kulissen“. Der Zoo macht aber zugleich etliche Einschränkungen, vor allem zum Schutz der Tiere:

  • Die Tour findet nicht ausschließlich beim Panda-Nachwuchs statt
  • Füttern oder Streicheln der Pandas oder anderer Tiere verboten
  • Eine Garantie, ein Panda-Baby zu sehen, gibt es nicht. In der Tour-Beschreibung heißt es lediglich, dass „voraussichtlich ein Panda-Jungtier zu sehen sein wird, da die Zwillinge im Wechsel bei ihrer Mutter sind“
  • Fotografieren oder Filmen ist nicht gestattet, Teilnehmer erhalten ein Erinnerungsfoto
  • Das Ticket im Wert von 460 Euro gewährt keinen Zutritt zum Zoo, zusätzlich muss ein reguläres Ticket gelöst werden
  • Immerhin: Die Tour umfasst zwei Teilnehmer, zusätzliche Personen können für je 115 Euro hinzugebucht werden

Zoo-Sprecherin Hachmeister berichtet, dass die Hälfte der XXL-Tickets bereits gebucht worden sei. Sie vermutet, dass vor allem internationale Gäste mit besonders großer Panda-Begeisterung die Tour machen wollen. Nach langer Anreise würden diese Besucher sichergehen wollen, auf jeden Fall die Babys zu sehen – und dafür seien sie dann auch bereit, den pandastischen Preis zu zahlen.

bee