Am Protestcamp in der Nähe des Tesla-Werks in Grünheide ist seit den frühen Morgenstunden die Polizei im Einsatz. „Im Rahmen von Baumaßnahmen der Deutschen Bahn wurde die Polizei Brandenburg zur Absicherung um Unterstützung gebeten“, sagte ein Sprecher der Polizei. Polizeibeamte sicherten vor Ort den Baustellenbereich, um sicherzugehen, dass von den Arbeiten keine Gefahr für Unbeteiligte ausgehe und die Arbeiten ungehindert stattfinden könnten.

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Die in einem angrenzenden Bereich stattfindenden Versammlungen könnten aber fortgesetzt werden, betonte der Sprecher. Solange alles friedlich bleibt, haben wir keinen Grund zu räumen“, ergänzte eine Sprecherin der Polizei. Seit Februar protestieren Tesla-Gegner in einem Waldstück gegen den geplanten Ausbau der E-Autofabrik in Grünheide bei Berlin.
Tesla in Grünheide bei Berlin: Polizei mit Helikopter im Einsatz
Die Tesla-Gegner teilten mit, ab zwei Uhr nachts seien ein großes Polizeiaufgebot sowie ein Helikopter aufgetaucht. „Sie haben angefangen, die Versammlungsfläche einzuzäunen, Flutlichter und Baumaschinen aufzubauen und erste Bäume zu roden“, sagte eine Sprecherin der Initiative „Tesla stoppen“. Laut Telegram-Kanal „Tesla Stoppen! Ticker“ ist der Zugang zur Versammlungsfläche nur noch mit einem „enormen Umweg“ möglich.
Seit Februar protestiert die Gruppe gegen den Ausbau der sogenannten Gigafactory von Tesla und errichtete in einem Waldstück nahe der Fabrik Baumhäuser. Tesla will das rund 300 Hektar große Werksgelände erweitern. Dafür sollten ursprünglich mehr als 100 Hektar Wald gerodet werden. Im Februar stimmten die Bürger Grünheides mehrheitlich gegen den Ausbau. Als Reaktion darauf wurde der ursprüngliche Bebauungsplan geändert. Statt der zunächst geplanten 100 Hektar Wald, sollen nun rund 50 Hektar gerodet werden.
Tesla will drei Kilometer lange Baustraße am Werk in Grünheide errichten
Laut dem Brandenburger Verkehrsministerium handelt es sich bei der Maßnahme der Deutschen Bahn um die Errichtung einer knapp drei Kilometer langen Baustraße zwischen der Landesstraße L23 und der Autobahn. Sie solle zur Vorbereitung weitreichender Baumaßnahmen für die Errichtung der Infrastrukturanlagen zur besseren Verkehrserschließung des Industriestandortes Freienbrink entstehen.
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mit dpa





