Vor 17 Jahren rief die Generalversammlung der Vereinten Nationen den Tag der Demokratie ins Leben, um die Grundsätze der Demokratie zu fördern und aufrechtzuerhalten. In Berlin wird dieser Tag regelmäßig gefeiert, am 15. September ist es wieder so weit: Am 5. Berliner Demokratietag laden die Veranstalter dazu ein, einen Tag im Zeichen der Demokratie zu verbringen.

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„Der Berliner Demokratietag vereint interessierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt und setzt ein wichtiges Zeichen für demokratische Werte. Demokratie ist ein großes Versprechen: Sie ermöglicht es allen, die Gesellschaft mitzugestalten“, sagte Oliver Friederici, Staatssekretär für Gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Offene Orte für eine offene Stadt: Austausch und Engagement
Das diesjährige Motto des fünften Berliner Demokratiefests lautet „Let’s Talk! Offene Orte, offene Stadt?“. Im Mittelpunkt sollen dabei Begegnungsorte in Berlin stehen und deren Bedeutung für ein offeneres Zusammenleben. Die Amerika-Gedenkbibliothek am Blücherplatz soll von 12 bis 16 Uhr zum Schauplatz für Diskussionen, kreative Aktionen und gemeinsame Erlebnisse werden. „Bibliotheken sind Begegnungsorte des Wissens und des Austauschs und stehen für gelebte Demokratie. Unsere Häuser sind offen für die ganze Stadt und damit auch ein guter Ort für den Demokratietag“, sagte der Genraldirektor der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), Volker Heller.
Organisiert durch die Stiftung Zukunft Berlin und gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt bietet der Tag der Demokratie Live-Musik und verschiedene Kreativaktionen. Außerdem sollen über 30 Stände von Vereinen, Demokratieprojekten und Verbänden aus Berlin zeigen, wie ihr Einsatz für das Miteinander tagtäglich aussieht.
Programm
- Musik von Listen to Berlin: Youth Awards Gewinnerin Lio J und Berliner Nachwuchskünstlerin Fee Aviv
- Lesung der Autorin Anna Irmgard Jäger aus ihrem Buch „Ganz normale Tage. Geschichten von Träumen und Traumata“
- Mitmach-Zirkus und Hüpfburg
- Einsatzwagen des Technischen Hilfswerk
- Workshopräume (z.B: „Gestalte deinen Traumkiez“)
- Fußball- und Wurfspiele
- Filme, Siebdruck, Kinderschminken und vieles mehr
Demokratie als tägliches Engagement
Der Tag der Demokratie soll laut Veranstalter Möglichkeiten schaffen, um sich über Demokratie und Teilhabe auszutauschen, zum Handeln anregen und die vielen Akteure in Berlin sichtbar machen, die sich tagtäglich für das Miteinander in der Stadt einsetzen.
Stadtweit finden im Aktionsmonat noch weitere Veranstaltungen statt. Museen, Theater, Vereine, Bibliotheken, Bezirksämter und viele weitere beteiligen sich mit eigenen Formaten und Angeboten.





