Die Hauptstadt ist im Panda-Fieber! Meng Meng brachte am Mittwoch (22. August 2024) ihren Nachwuchs zur Welt. Die Jungtiere wiegen laut Zoo jeweils 169 Gramm und 136 Gramm und sind circa 14 Zentimeter lang – etwa die Größe eines kleinen Meerschweinchens. Sie sind nahezu nackt, taub, blind und rosa – die prägnante schwarz-weiße Fellzeichnung bekommen sie erst später.

Die kleine Panda-Familie wird nun erst einmal im rückwärtigen Bereich des Pandastalls verbringen. Ein Zoo-Team und Expertinnen aus China unterstützen Panda-Mama Meng Meng bei der Aufzucht. Das bedeutet: Die Babys sind abwechselnd in einem Rhythmus von etwa zwei bis drei Stunden bei der Mutter. In der anderen Zeit werden sie in einem Inkubator versorgt.
Panda-Babys sind da – die Bilder
Zoo Berlin: Erst Inkubator, dann Babybett für die Pandas
Nach den ersten 30 Tagen sind die Babys dem Inkubator entwachsen. „Die nächste Station ist ein großes Babybett, also eine Fläche, die mit einem flauschigen Material ausgelegt und noch von Glaswänden umrandet ist“, erklärt Biologe und Panda-Kurator Dr. Florian Sicks vor der Geburt gegenüber unserer Redaktion. Und wann können Zoo-Besucher die kleinen, niedlichen Panda-Bären sehen? Sicks sagt: „Im Frühjahr 2025 könnten alle drei, also die Mutter mit ihren beiden Jungtieren, für das Publikum zu sehen sein. Pit und Paule wurden 100 Tage nach der Geburt zum ersten Mal öffentlich präsentiert.“

Zoo-Gäste müssen sich also noch gedulden. Bis dahin können sie aber Papa Jiao Qing (14) bambusfressend und entspannt im Panda Garden im Gehege sehen. Denn Männchen sind von Natur aus nicht an der Aufzucht der Jungtiere beteiligt. JP
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