• Raser mit 93 Kilometern pro Stunde vor Kita in Neukölln erwischt
  • Kinder werfen Leuchtkasten aus einem Hochhaus in Marzahn - Mann nur knapp verfehlt
  • Polizeioberkommissar nach Autounfall in Pankow im Krankenhaus
  • Haftbefehl gegen 34-Jährigen aus Tegel wegen Rauschgifthandel
  • Ein betrunkener Mann attackierte in Lichtenberg einen anderen Mann mit einer Machete
  • Eine Frau zündete in Mitte ein Polizeiauto an

Berlin. Mit 93 Kilometern pro Stunde ist ein Autofahrer an einer Kita erwischt worden. Erlaubt sind dort 30 Kilometer pro Stunde. Erneut ist es bei einer propalästinensischen Demonstration in Neukölln zu Ausschreitungen gekommen. Nach Polizeiangaben warfen Teilnehmer aus einer Gruppe von 200 bis 250 Personen heraus am Montagabend Pyrotechnik in Richtung von Polizisten. In Kreuzberg gab es einen schweren Unfall. Eine mutmaßlich berauschte Autofahrerin war von der Straße abgekommen. Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 13. Februar 2024: Gartenlaube in Spandau in Flammen –eine Person stirbt

22.05 Uhr: In Spandau ist am Dienstagabend eine Gartenlaube in Flammen aufgegangen. Das teilte die Feuerwehr via X mit. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Laube im Vollbrand. Ein Mann wurde in der brennenden Laube gefunden, ein Notarzt konnte bei diesem nur noch den Tod feststellen.

Insgesamt 28 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit zehn Fahrzeugen vor Ort. Die Polizei ermittelt nun die Brandursache.

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Raser mit 93 Stundenkilometern vor Kita in Neukölln erwischt

20.41 Uhr: Mit 93 Stundenkilometern ist ein Autofahrer in Berlin-Buckow an einer Kita erwischt worden. Erlaubt sind dort 30 Kilometer pro Stunde, wie die Polizei am Dienstagabend auf der Plattform X (vormals Twitter) mitteilte. Ein Radarwagen habe die deutlich überhöhte Geschwindigkeit gemessen. „Das macht mindestens: 560 Euro, zwei Flenspunkte und zwei Monate autofrei“, hieß es weiter auf X. 

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Kinder werfen Leuchtkasten aus einem Hochhaus in Marzahn - Mann nur knapp verfehlt

18 Uhr: In Marzahn sollen zwei zehnjährige Jungs einen Leuchtkasten aus einem 18-stöckigen Hochhaus geworfen haben. Das berichtet die B.Z. Demnach soll am Freitagabend ein Mann aus dem Hinterausgang des Hochhauses gekommen sein, als von oben 20 mal 30 Zentimeter großer Leuchtkasten auf ihn zuflog und ein paar Meter neben ihm aufschlug. Verletzt wurde er nicht.

Auto fährt bei Wustermark auf Abschleppwagen – Kind schwer verletzt

16.41 Uhr: Bei einem Autounfall bei Wustermark im Landkreis Havelland ist am Dienstagmittag ein Kind schwer verletzt worden. Die Zehnjährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen, wie die Polizei mitteilte. Lebensgefahr bestand demnach nicht. Eine 30 Jahre alte Autofahrerin, die mit dem Kind im Auto saß, wurde leicht verletzt und ebenfalls in eine Klinik gebracht. Ob es sich bei der Zehnjährigen um die Tochter der Fahrerin handelt, war zunächst unklar.

Laut Polizei übersah die Fahrerin auf der B5 einen Abschleppwagen und fuhr auf diesen auf. Der Abschleppwagen hatte hinter einem liegen gebliebenen Fahrzeug gehalten, um dieses abzusichern. Die Fahrer der beiden Fahrzeuge blieben unverletzt. Für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen war die B5 Richtung Nauen zeitweise gesperrt.

Polizeioberkommissar nach Autounfall in Pankow im Krankenhaus

15.43 Uhr: In Pankow wurden am Dienstagvormittag zwei Einsatzkräfte der Polizei und eine Autofahrerin bei einem Verkehrsunfall verletzt. Wie die Polizei mitteilte, war der Streifenwagen mit Blaulicht und Martinshorn gegen 10.15 Uhr zu einem Einsatz auf der Autobahn unterwegs. Als die 53-jährige Fahrerin eines Pkw von dem Parkplatz eines Discounters auf die Fahrbahn der Damerowstraße nach links einfahren wollte, stieß sie mit dem Einsatzwagen zusammen. Der Polizeioberkommissar, der im Einsatzwagen am Steuer saß, erlitt Verletzungen am Arm und an der Schulter und wurde durch Rettungskräfte zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, heißt es. Seine Kollegin auf dem Beifahrersitz klagte über Kopf- und Nackenschmerzen und trat nach der Unfallaufnahme vom Dienst ab. Die 53-jährige Pkw-Fahrerin wurde ebenfalls mit Kopf- und Nackenschmerzen zur ambulanten Behandlung in eine Klinik gebracht.

Haftbefehl gegen 34-Jährigen aus Tegel wegen Rauschgifthandels

15.35 Uhr: Die Polizei vollstreckte am Montag im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin Durchsuchungsbeschlüsse in Geschäftsräumen in Tegel, an einer Wohnanschrift in Glienicke/Nordbahn sowie in einem Fahrzeug. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, ist der Hintergrund der Maßnahmen ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Einem 34-Jährigen werde demnach vorgeworfen, seit Mai 2020 mit Amphetaminen gehandelt zu haben. Bei den Durchsuchungen wurden neben Amphetaminen im Kilobereich auch Händlerutensilien, Reizstoffsprühgeräte, Bargeld in vierstelliger Höhe, elektronische Speichermedien und Mobiltelefone beschlagnahmt. Der 34-Jährige konnte an seiner Wohnanschrift angetroffen und festgenommen werden. Am Dienstag wurde gemäß dem Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen ihn erlassen. 

Zwei Brände in Mehrfamilienhaus in Frankfurt (Oder) – Frau schwer verletzt

15.37 Uhr: Gleich zwei Brände in einem Mehrfamilienhaus in Frankfurt (Oder) haben für einen Einsatz von Polizei und Feuerwehr gesorgt. Nach Polizeiangaben vom Dienstag wurde eine junge Frau schwer verletzt. Unklar ist, ob die Brände in Zusammenhang stehen.

Nach ersten Erkenntnissen war zunächst am Montagabend ein Feuer in dem Haus in der Berliner Straße ausgebrochen. In der dritten Etage brannte Müll. Insgesamt 18 Mieter mussten zeitweise ihre Wohnungen verlassen, bis sich der Rauch aus dem Flurbereich verzogen hatte. Verletzt wurde bei dem Brand niemand, so die Polizei. 

Montag bis Samstag

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Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

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Am frühen Dienstagmorgen brannte es dann wieder in dem Haus, diesmal in einer Wohnung in der dritten Etage. Die Feuerwehr rettete eine 20-Jährige über ein Sprungtuch aus den Räumen. Die Frau wurde anschließend mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt nun, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Bränden gibt.  

Wilhelmstadt: Leitung auf Heerstraße beschädigt – Stichflamme

15.20 Uhr: Eine Elektroleitung ist am Dienstag auf der Heerstraße im Bereich der Freybrücke in Wilhemstadt (Spandau) während Bauarbeiten beschädigt worden. Laut der Berliner Feuerwehr gab es eine Stichflamme. „Die Stromgefahr ist behoben. Somit beenden wir unsere Maßnahmen hinsichtlich des Brandschutzes. Um alles Weitere kümmert sich der Energieversorger Strom“, teilte die Feuerwehr beim Kurznachrichtendienst X mit. Die Heerstraße ist wieder freigegeben.

Eine Leitung auf der Heerstraße wurde beschädigt.
Eine Leitung auf der Heerstraße wurde beschädigt.© Berliner Feuerwehr | Berliner Feuerwehr

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Frau läuft bei Rot und wird von Tram in Pankow angefahren

14.41 Uhr: Eine Frau ist am Dienstag in Pankow von einer Tram erfasst worden. Wie die Polizei am Nachmittag mitteilte, soll die Fußgängerin um kurz nach 11 Uhr an der Greifswalder Straße/Grellstraße/Storkower Straße bei Rot die Fußgängerfurt betreten haben. Trotz Notbremsung konnte die Tram der Linie M4 eine Kollision nicht verhindern. Die Frau wurde mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Während der Rettungsmaßnahmen kam es bis 11.45 Uhr zu Sperrungen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an und werden von einem Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 1 (Nord) übernommen. 

Sprengung eines Geldautomaten in Marienfelde scheitert

13.57 Uhr: Unbekannte Täter haben am Dienstagmorgen an der Malteserstraße in Marienfelde im Bezirk Tempelhof-Schöneberg versucht, einen Geldautomaten zu sprengen. Der oder die Täter flüchteten ohne Beute. Es wurden keine Personen verletzt, teilte die Polizei am Nachmittag mit. Ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes hat den Fall übernommen. Die Ermittlungen dauern an. 

Plakate gegen Migration in Lübben angebracht – Polizei ermittelt

13.10 Uhr: Die Polizei ermittelt in Lübben im Landkreis Dahme-Spreewald gegen mehrere Menschen wegen einer illegalen Plakataktion gegen Zuwanderung. Zeugen hatten am Montagabend beobachtet, wie Plakate unter anderem an Bauzäunen angebracht wurden, wie die Polizei mitteilte. Der Inhalt richtete sich demnach gegen Migration in Deutschland. Noch vor Eintreffen der Beamten verschwanden die zunächst Unbekannten. Die Polizei stellte den Angaben zufolge kurze Zeit später zwei Menschen, die ein weiteres Plakat an einem Baum in der Parkstraße anbrachten. Polizisten nahmen ihre Personalien auf und erteilten Platzverweise. Mehrere dutzend Plakate wurden sichergestellt und Ermittlungen wegen des unerlaubten Plakatierens sowie Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet. 

Mitarbeiter eines Telefonanbieters in Lichtenberg mit Machete angegriffen und verletzt

11.45 Uhr: Am Montagmittag soll ein 46-Jähriger in Lichtenberg einen Mitarbeiter eines Telefonanbieters, 26 Jahre alt, mit einer Machete angegriffen und verletzt haben. Was war passiert? Der 26-Jährige soll laut Polizei gegen 12 Uhr in der Ortliebstraße Verkaufsgespräche geführt haben. Er klingelte u.a. auch bei dem 46-Jährigen, der sich dadurch belästigt fühlte und einen Streit anfing. Er wollte verhindern, dass der Mitarbeiter weitere Nachbarn besucht und sei ihm deswegen gefolgt. Plötzlich soll er dabei eine Machete gezückt und dem 26-Jährigen eine Schnittverletzung an der Hand zugefügt haben. Dem 26-Jährigen gelang es, den Angreifer zu entwaffnen und so lange festzuhalten, bis Polizeibeamte eintrafen. Der 46-Jährige wurde festgenommen. Ein Alkoholtest ergab rund drei Promille. In seiner Wohnung konnte die Polizei weitere Waffen beschlagnahmen. Die Verletzung des Mitarbeiters wurde vor Ort versorgt, wie es hieß.

Angriffe auf Polizisten bei Pro-Palästina-Demo in Neukölln

Stein-, Flaschen und Böllerwürfe nach PRO-Palästinenser-Demonstration in Neukölln, zahlreiche Festnahmen, mindestens ein verletztes Kind
Stein-, Flaschen und Böllerwürfe nach PRO-Palästinenser-Demonstration in Neukölln, zahlreiche Festnahmen, mindestens ein verletztes Kind© Pudwell

10.12 Uhr: Bei einer propalästinensischen Demonstration in Neukölln ist es am Montagabend erneut zu Ausschreitungen gekommen. Nach Polizeiangaben warfen Teilnehmer aus einer Gruppe von 200 bis 250 Personen heraus Pyrotechnik in Richtung von Polizisten. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Frau zündet Polizeiauto in Mitte an

9.10 Uhr: Eine Unbekannte hat am Montag in Mitte ein Polizeifahrzeug angezündet. Ein Mitarbeiter des Zentralen Objektschutzes hatte gegen 19.35 Uhr am Pariser Platz eine Frau bemerkt, die eine Flüssigkeit aus einer Flasche gegen ein geparktes Polizeiauto gespritzt und entzündet hatte. Die Tatverdächtige flüchtete unerkannt in Richtung U-Bahnhof Brandenburger Tor. Die Flamme wurde durch die Einsatzkraft gelöscht. Am Auto entstand ein Sachschaden. Die Ermittlungen hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.

Berauschte Autofahrerin kommt in Kreuzberg von der Straße ab

Eine Autofahrerin kam von der Straße ab.
Eine Autofahrerin kam von der Straße ab.© Pudwell | Pudwell

8.20 Uhr: In Kreuzberg hat es in der vergangenen Nacht einen Unfall gegeben. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, war eine 20 Jahre alte Autofahrerin um kurz nach 2 Uhr am Mariannenplatz von der Straße abgekommen. Sie fuhr ein Schild um, prallte gegen die Platzumrandung und kam auf dem Gehweg zum Stehen. Ein Zeuge war auf den Unfall aufmerksam geworden und hatte die Polizei und Feuerwehr verständigt. Die Fahrerin sei kaum ansprechbar gewesen. Mutmaßlich stand sie unter Drogen. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Dort wurde ihr auch Blut abgenommen. Der Führerschein der 20-Jährigen wurde beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) übernommen.

dpa/BM