Erleichterung für Berliner Schülerinnen und Schüler in der Corona-Pandemie: In den Schulen wird ab Montag die Maskenpflicht bis zur einschließlich sechsten Klasse aufgehoben. Das gelte vor allem für Grundschulen, Gemeinschaftsschulen sowie für die ersten beiden Klassen von grundständigen Gymnasien, wie Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Dienstag nach der Sitzung des Senats mitteilte. „Ich finde, dass das jetzt wirklich auch an der Zeit ist“, sagte Scheeres.

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Gerade für die Kleinen sei das Thema Mimik sehr wichtig. „Es gibt Kinder, die eineinhalb Jahre Maske getragen haben und Schule noch nie ohne Maske erlebt haben.“ Das habe Auswirkungen auf die Sprachentwicklung, Rechtschreibung, Lesefähigkeit oder auch den Englischunterricht, betonte die Senatorin. Kinder könnten allerdings, wenn sie es möchten, auch weiterhin eine Maske tragen.

An den weiterführenden Schulen werde die Maskenpflicht zunächst nur während der Klassenarbeiten und Klausuren abgeschafft, so die Senatorin. Nach den Herbstferien werde der Senat über weitere Schritte auch an diesen Schulen beraten.

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Sollte in einer Klasse eine Schülerin oder ein Schüler positiv getestet worden sein, werden die Schülerinnen und Schüler dieser Klasse eine Woche lang dreimal getestet, hieß es weiter. Die Maskenpflicht bestehe weiterhin bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs beziehungsweise des Schülerverkehrs.

Auch in der Ferienbetreuung, in den Herbstschulen und bei weiteren Lernangeboten in den Herbstferien kann auf das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske verzichtet werden. Hier besteht für die Schülerinnen und Schüler eine Testpflicht zweimal pro Woche.

Wie die Senatsbildungsverwaltung weiter mitteilte, habe man die Entscheidung mit Expertinnen und Experten auf der jüngsten Sitzung des Hygienebeirats besprochen. Für den Wegfall der Maskenpflicht würden die geringen Positiv-Testungen in dieser Altersgruppe sprechen, aber auch  die geringen Krankheitsverläufe und das strikte Testen.

dpa/bee