Einkaufen in Berlin wird wieder leichter. Von Freitag an gilt die viel kritisierte 2G-Regel nicht mehr, nach der in vielen Geschäften und Kaufhäusern nur Geimpfte oder Genesene Zutritt hatten. Die Freude in den Geschäften ist groß. Am Eingang von Modegeschäften, Elektronikmärkten oder Kaufhäusern fallen die Kontrollen weg, das Smartphone mit dem digitalen Impfnachweis kann in der Tasche bleiben. Dafür gilt beim Shoppen eine FFP2-Maskenpflicht.

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„Es ist schön, dass die Regel nun auch in Berlin gekippt wurde und die Hauptstadt mit Brandenburg gleichzieht. Da wurde sie vor zehn Tagen abgeschafft“, sagt Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg e. V. und ergänzt: „Wir haben lange dafür gekämpft.“ Die Verkäuferinnen und Verkäufer hätten sich in der Rolle als Hilfssheriffs aufgrund der Kontrollen viel gefallen lassen müssen, weiß Busch-Petersen. „Einige wurden beschimpft, einige sogar bespuckt. Unglaublich, was sich die Verkäuferinnen und Verkäufer gefallen lassen mussten.“
Busch-Petersen: Verkaufsoffener Sonntag kommt für Händler wie gerufen
Die nun nicht mehr geltende 2G-Regel lässt auch die Kundschaft aufatmen – mehr Menschen suchen nun wieder die Geschäfte auf, erfährt der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg e. V. von einigen Geschäftsführern. Der anstehende verkaufsoffene Sonntag in Berlin am 20. Februar anlässlich der Berlinale – die meisten Geschäfte und Einkaufszentren laden von 13 bis 18 Uhr zum Shopping ein –, könnte zudem dazu beitragen, dass die Kaufkraft wieder steigt. „Viele Händlerinnen und Händler hatten durch 2G Existenznot. Jetzt zählt für uns jeder Tag und jeder Kunde. Der verkaufsoffene Sonntag kommt da wie gerufen“, sagt Busch-Petersen. Er möchte alle Menschen ermuntern, die lokalen Händler zu unterstützen und vor Ort einzukaufen.
Nicht nur in Geschäften und Kaufhäusern fällt das Vorzeigen eines Impfnachweises weg. Ähnlich hat es der Senat für den Kulturbereich entschieden. In Museen, Galerien und Gedenkstätten ist die 2G-Regel ebenfalls Geschichte. In geschlossenen Räumen müssen Besucher aber eine FFP2-Maske tragen. Die gleiche Regelung gilt im Berliner Zoo inklusive Aquarium, im Tierpark Friedrichsfelde und im Botanischen Garten in Lichterfelde. Außerdem hat der Senat die 2G-Regel für einige touristische Angebote in geschlossenen Räumen gestrichen. Dazu gehören Stadtrundfahrten, Ausflugsfahrten und Schiffsausflüge. Auch in diesem Fall ist das Tragen einer FFP2-Maske Pflicht.
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