- Kreuzberg: Angriff mit Kettenschloss – Intensivstation
- Köpenick: Streit eskaliert - Spezialeinsatzkommando rückt an
- Wilmersdorf: Mann bei schwerem Raub verletzt
- Schmargendorf: 16-Jähriger rast über die Autobahn
- Gesundbrunnen: Männergruppen bedrohen sich mit Messern
- Charlottenburg: Unfall mit mehreren Verletzten
- Neukölln: Polizisten mit Getränkedose attackiert
- 76-Jährige von Bus erfasst und schwer verletzt
- Moabit: Mahnmal beschmiert
- Charlottenburg: Auto in Flammen
- Bohnsdorf: Autofahrer erfolgreich reanimiert
Unglaublicher Vorgang am Kottbusser Tor in Kreuzberg: Männer, zum Teil alkoholisiert, sollen mit einem Kettenschloss aufeinander eingeprügelt haben. Eine Person musste auf die Intensivstation. Zwei junge Männer liefern sich in Wilmersdorf ein illegales Autorennen. In Steglitz-Zehlendorf erfasst ein Bus eine 76-Jährige. Ein Auto brennt in Charlottenburg vollständig aus. Lesen Sie hier die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag finden Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 14. Mai 2024: Streit in Köpenick eskaliert - Spezialeinsatzkommando rückt an
19.15 Uhr: Ein Streit in einer Köpenicker Wohnung ist so eskaliert, dass die Polizei anrücken musste. In der Nacht auf Dienstag soll dort in einem Mehrfamilienhaus ein 26-jähriger Mann einen 39-Jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben, weil der die Freundin des Jüngeren geschubst und grob behandelt hatte. Das teilte die Berliner Polizei am Dienstag mit. Der Ältere hat den Angaben zufolge anschließend etliche Male mit einer Schreckschusswaffe aus dem Fenster des Wohnzimmers geschossen und mit einem Messer Stichbewegungen in Richtung des 26-Jährigen ausgeführt, ohne diesen zu treffen.
Schließlich soll er gedroht haben, scharfe Schusswaffen aus seiner Wohnung zu holen. Die alarmierte Polizei schickte ein Spezialeinsatzkommando. Die Einsatzkräfte drangen schließlich in die Wohnung des 39-Jährigen ein und nahmen den mittlerweile schlafenden Tatverdächtigen fest. Dort fanden sie unter anderem Teile von Schusswaffen, ein Springmesser und sogenannte Anscheinswaffen, die echten Schusswaffen sehr ähnlich sehen. Ein Atemalkoholtest beim Tatverdächtigen ergab einen Wert von rund zwei Promille. Er kam zunächst für eine erkennungsdienstliche Behandlung und eine staatsanwaltschaftlich angeordnete Blutentnahme in Polizeigewahrsam, wurde aber anschließend wieder entlassen.
16-Jähriger rast über Autobahn – Festnahme
16.20 Uhr: Vergangene Nacht flüchtete in Schmargendorf ein Jugendlicher vor der Polizei. Gegen 2.45 Uhr stellten Einsatzkräfte der Autobahnpolizei ein Fahrzeug mit überhöhter Geschwindigkeit auf der A100 fest. Die Einsatzkräfte entschlossen sich zur Verfolgung des Mercedes und forderten den Jugendlichen in Höhe der Anschlussstelle Hohenzollerndamm mit dem Anhaltesignal auf, ihnen zu folgen. Der 16-Jährige folgte den Einsatzkräften zunächst auf die Ausfahrt, kehrte jedoch im letzten Moment wieder ruckartig auf die Autobahn zurück, wo er seine Geschwindigkeit erneut beschleunigte. Über die Anschlussstelle Schmargendorf verließ der 16-Jährige die Autobahn in Richtung Mecklenburgische Straße. Die Kreuzung Mecklenburgische Straße Ecke Wiesbadener Straße überquerte der 16-Jährige mit dem Wagen bei roter Ampel und behinderte durch die Benutzung eines Pulverfeuerlöschers die Sicht der verfolgenden Einsatzkräfte. Auf der Hundekehlestraße warf der 16-Jährige den entleerten Feuerlöscher aus dem Auto und bog auf die Rheinbabenallee ab, wo die Polizisten den Wagen aus den Augen verloren. Zur Unterstützung hinzugeeilte Funkwagenstreifen fanden wenig später das verschlossene Fluchtfahrzeug an der Clayallee Ecke Max-Eyth-Straße, sowie den Tatverdächtigen noch im Nahbereich und nahmen ihn fest. Anschließend brachten sie ihn in einen Polizeigewahrsam, wo er erkennungsdienstlich behandelt wurde. Zudem stellten sie das Tatfahrzeug, das ein falsches ausländisches Kennzeichen und eine manipulierte Fahrzeugidentifikationsnummer aufwies, sowie den ausgeworfenen Feuerlöscher sicher. Der 16-Jährige muss sich wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens, des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, der Urkundenfälschung und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.
Räuber stiehlt Armbanduhr und sticht mit Messer zu
16.10 Uhr: In der vergangenen Nacht ist in Wilmersdorf ein Mann bei einem Raub verletzt worden. Nach Polizeiangaben wurde der 56 Jahre alte Mann gegen 22 Uhr von einem Unbekannten angesprochen. Im weiteren Verlauf attackierte der mutmaßliche Täter den 56-Jährigen mit einem Messer und verletzte ihn am Arm. Anschließend griff der Angreifer nach seinem Arm, stahl seine Armbanduhr und flüchtete . Rettungskräfte brachten den Mann zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen zu dem schweren Raub dauern an.
Streit am „Kotti“ – Männer prügeln mit Kettenschloss aufeinander ein
13.17 Uhr:Streitende und zum Teil betrunkene Männer haben am Kottbusser Tor in Kreuzberg mit einem Kettenschloss aufeinander eingeschlagen. Ein Mann im Alter von 41 Jahren wurde dabei in der Nacht zu Dienstag so schwer am Kopf verletzt, dass er auf die Intensivstation eines Krankenhauses kam, wie die Polizei mitteilte.
Zunächst schlug der 41-Jährige gegen 2 Uhr auf eine Frau ein, wie Zeugen beobachteten. Ein weiterer Mann und eine Frau (beide 43) gingen dazwischen, woraufhin der erste Mann einen Gegenangriff mit einem Kettenschloss startete. Der 43-jährige Mann nahm dem Mann das Schloss ab, schlug damit heftig auf ihn ein und verletzte ihn schwer. Die Polizei stellte die Personalien und zudem hohe Alkoholwerte bei den beiden 43-jährigen Beteiligten fest.
Gesundbrunnen: Männergruppen bedrohen sich mit Messern – Acht Verdächtige gefasst
12.44 Uhr: Zwei Männergruppen sind in Gesundbrunnen aneinandergeraten und haben sich gegenseitig mit Messern bedroht. Weil sich mehr als 50 Männer am Montagabend gegen 20.15 Uhr auf der Badstraße zusammenrotteten, musste die Polizei den Bereich absperren, wie am Dienstag mitgeteilt wurde.
Zuvor hatte ein Mann mit einem Messer in der Hand eine kleinere Gruppe auf der Straße verfolgt. Polizisten trennten die Beteiligten und nahmen sie fest. „Die Personalien der acht mutmaßlichen Täter im Alter von 19 bis 37 Jahren wurden aufgenommen. Insgesamt wurden drei Messer gefunden und beschlagnahmt“, hieß es. Die Polizei ermittelt wegen besonders schweren Landfriedensbruchs.
Illegales Autorennen in Wilmersdorf – Beide Autos beschlagnahmt

12.17 Uhr: Am Montagnachmittag soll es in Wilmersdorf zu einem illegalen Autorennen gekommen sein. Wie die Polizei mitteilt, sei einer Zivilstreife gegen 17 Uhr an der Bundesallee/Spichernstraße ein Ford Mustang und ein Mercedes aufgefallen, die in Richtung Bundesplatz unterwegs waren. Die Fahrer der beiden Fahrzeuge – 26 und 21 Jahre alt – ließen die Motoren aufheulen und gaben sich Zeichen. An der Unterführung Bundesallee/Berliner Straße sollen die beiden Raser auf über 130 km/h beschleunigt haben. Daraufhin konnten Beamte das Duo an der Bornstraße Ecke Büsingstraße stoppen und kontrollieren. Das Ergebnis: Der 21-Jährige hatte keinen Führerschein bei sich, der des 26-Jährigen wurde einbehalten. Ebenso beschlagnahmten die Einsatzkräfte nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft beide Autos. Verletzt wurde bei der Raserei niemand.
Mehrere Verletzte bei Unfall in Charlottenburg
11.39 Uhr: Am Montagnachmittag hat sich in Charlottenburg-Nord ein Verkehrsunfall ereignet. Laut Polizei mussten mehrere Personen mit Verletzungen ins Krankenhaus. Nach Erkenntnissen der Polizei soll ein 60-Jähriger mit seinem BMW auf der A100 in Richtung Seestraße unterwegs gewesen sein. An der Ausfahrt Beusselstraße habe er die Autobahn verlassen. Beim Linksabbiegen in die Goerdelerdammbrücke kollidierte er mit einem Mercedes-Benz einer 41-Jährigen. Sie soll bei Rot auf die Kreuzung gefahren sein. Sowohl Fahrer und Fahrerin der Fahrzeuge als auch drei weitere Insassen im Mercedes-Benz verletzten sich dabei und mussten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Goerdelerdammbrücke in Fahrtrichtung Beusselstraße sowie die Ausfahrt der BAB 100 waren infolge des Unfalls bis etwa 18.25 Uhr gesperrt. Die Ermittlungen laufen.
Auf Koks? Polizisten mit Dose in Neukölln attackiert
10.35 Uhr: Am Montagmittag soll ein Mann in NeuköllnPolizisten angegriffen haben. Der Verdächtige gab später an, Kokain genommen zu haben. Was war passiert? Zunächst soll der Mann einen Roller umgestoßen haben. Polizisten kamen hinzu, diese soll er dann mit einer ungeöffneten Getränkedose attackiert haben. Einen Beamten traf er damit am Kopf und verletzte ihn. Der 29-Jährige gab aber keine Ruhe, schlug um sich, sodass die Polizisten ihn am Boden festhalten mussten. Dennoch gelang es dem Mann, kurzzeitig das Reizgas eines Polizisten zu schnappen. Er wurde gefesselt und auf eine Wache gebracht, um seine Personalien aufzunehmen. Danach durfte er weiterziehen, Ermittlungen wegen Widerstand gegen Polizeibeamte und Sachbeschädigung laufen. Sowohl der Polizist mit der Kopfverletzung als auch ein weiterer Beamter mit Schmerzen am Arm konnten ihren Dienst nach ambulanter Behandlung fortsetzen.
Bohnsdorf: Autofahrer reanimiert
9.57 Uhr: Am Montagvormittag ist es Rettungskräften in Bohnsdorf (Bezirk Treptow-Köpenick) gelungen, einen 55-jährigen Autofahrer erfolgreich zu reanimieren. Was war passiert? Gegen 6 Uhr soll der Autofahrer auf der Ludwig-Prandtl-Straße von der Meißner Straße kommend in Richtung Gebrüder-Hirt-Straße unterwegs gewesen sein. Kurz vor der Einmündung in die Melitta-Schiller-Straße soll der 55-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben – vermutlich wegen eines medizinischen Notfalls. Er prallte mit dem Pkw gegen einen geparkten Lkw. Rettungskräfte konnten Fahrer bergen und begannen mit der Reanimation. Er stabilisierte sich und konnte daraufhin in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung aufgenommen werden.
Charlottenburg: Auto in Brand gesetzt
9.28 Uhr: Laut Polizeimitteilung brannte am Montagabend ein Auto in Charlottenburg komplett aus. Gegen 18 Uhr habe ein Zeuge in der Schillerstraße die Flammen bei einem geparkten Mercedes-Benz bemerkt. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, aber nicht verhindern, dass sechs weitere Pkw (ein Mazda, ein BMW, ein Peugeot, drei Renaults) zu Schaden kamen. Verletzte gab es keine. Ein Brandkommissariat ermittelt.
Mahnmal in Moabit beschmiert
8.54 Uhr: Am Montagnachmittag hat eine Passantin an einem Mahnmal in Moabit eine Farbschmiererei entdeckt. Sie verständigte daraufhin die Polizei. Die Beamten entdeckten laut Mitteilung gegen 14.30 Uhr vier Schriftzüge an einem Güterwaggon in der Levetzowstraße und machten diese unkenntlich. Der Waggon erinnert an die Deportation von Jüdinnen und Juden während des Dritten Reiches. Der Staatsschutz ermittelt.
Steglitz-Zehlendorf: 76-Jährige von Bus erfasst und schwer verletzt
8.18 Uhr: Eine 76-Jährige ist im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf von einem Bus erfasst worden. Die Fußgängerin habe am Montagnachmittag schwere Verletzungen erlitten, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Sie sei zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht worden. Zu den genauen Umständen des Unfalls konnte die Polizei am Dienstagmorgen zunächst keine Angaben machen.


