• Kinderpornografie: Zwei Männer in Berlin festgenommen
  • 16-jährige Mopedfahrerin nach Unfall im Krankenhaus
  • Pärchen konsumiert Drogen und greift Fahrgast an
  • In Moabit wurden zwei mutmaßliche Autodiebe festgenommen
  • Kreuzberg: Hat ein 59-Jähriger Kokain-Päckchen in Zigaretten versteckt?
  • Neukölln: Mann mit Schnittverletzung bricht zusammen
  • Rassistisches Motiv? Frau bespuckt Kleinkinder
  • Landkreis Spree-Neiße: Einfamilienhaus brennt

Berlin. Zwei Männer im Alter von 33 und 59 Jahren, die eine kinder- und jugendpornografische Website betrieben haben sollen, sind in Berlin festgenommen worden. Ein 20-Jähriger geht mit einer Schnittverletzung am Rücken in einen Laden in Neukölln – und bricht zusammen. Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 23. Februar 2024: 16-jährige Mopedfahrerin nach Unfall im Krankenhaus

18.10 Uhr: Bei einem Verkehrsunfall in Köpenick ist am Freitag eine 16-jährige Mopedfahrerin verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war die Jugendliche auf der Salvador-Allende-Brücke auf der rechten von zwei Fahrspuren unterwegs, als sie vor sich ein Auto bemerkte, das dort offenbar wegen einer Panne mit eingeschalteter Warnblinkanlage stand. Sie bremste, wurde von ihrem Moped geschleudert und prallte gegen den Wagen. Ihr Leichtkraftrad schleuderte auf den linken Fahrstreifen und traf dort ein anderes Auto. Die Jugendliche kam mit diversen Verletzungen in ein Krankenhaus. Die beiden Autofahrer blieben unverletzt.

Pärchen konsumiert Drogen in einer S-Bahn und greift Fahrgast an

17.10 Uhr: Am Freitagmorgen hat ein Paar in einem Zug der Ringbahn einen 26 Jahre alten Fahrgast brutal angegriffen. Gegen 10 Uhr sollen eine Frau und ein Mann gemeinsam in einer S-Bahn der Linie 41 zwischen den Bahnhöfen Treptower Park und Ostkreuz offen Drogen konsumiert haben. Der Fahrgast sprach sie darauf an und wurde in der Folge attackiert. Der 26-Jährige habe den Angreifer mit einem Tritt abgewehrt, teilte die Bundespolizei mit. Anschließend soll seine 19-jährige Begleiterin mit einem Kubotan auf den 26-Jährigen eingestochen haben. Dieser erlitt eine Stichwunde im Gesicht. Am S-Bahnhof Ostkreuz konnten Bundespolizisten das Paar festnehmen. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung gegen die beiden Männer ein. Die 19-Jährige muss sich wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung verantworten. Das Paar ist bereits mehrfach aufgrund diverser Eigentums- und Gewaltdelikte polizeilich in Erscheinung getreten.

Duo bricht Schließfächer am Hauptbahnhof auf

16.15 Uhr: Zwei Männer haben am Donnerstagnachmittag Gepäckschließfächer im Hauptbahnhof aufgebrochen und Bargeld gestohlen. Zeugen beobachteten das Duo bei seinem Treiben. Alarmierte Bundespolizisten nahmen die 22 und 31 Jahre alte Männer fest. Der jüngere ist bereits polizeibekannt. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls ein.

Mann belästigt Frau auf Toilette sexuell – Festnahme

16.03 Uhr: Nach einer sexuellen Belästigung in einem WC-Center im Hauptbahnhof in Mitte ist ein 45 Jahre alter Mann festgenommen worden. Er hatte am Donnerstagabend gegen 20.40 Uhr eine Frau umarmt und sie an mehreren Körperstellen berührt. Die 35-Jährige informierte Sicherheitskräfte der Deutschen Bahn. Alarmierte Bundespolizisten konnten den Mann stellen und festnehmen. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen sexueller Belästigung eingeleitet. Der 45-Jährige ist wegen ähnlicher Delikte bereits polizeibekannt.

Dreiste Masche – Polizei nimmt Autodiebe fest

15.57 Uhr: Mit einer dreisten Masche haben zwei Männer am Donnerstagnachmittag versucht, ein Auto zu stehlen. Ein 58-Jähriger hatte gegen 15 Uhr in Moabit erfolglos versuchte, seinen geparkten Wagen in der Straße Alt-Moabit zu verriegeln. Dabei wurde er auf zwei Männer aufmerksam, die sich verdächtig verhielten. Von ihm alarmierte Polizisten nahmen einen 19-Jährigen und seinen 29 Jahre alten Komplizen in der Calvinstraße fest. Bei der Durchsuchung des Älteren fanden sie ein elektronisches Gerät, das Funkverbindungen unterbricht. Die Tatverdächtigen kamen für eine erkennungsdienstliche Behandlung in einen Polizeigewahrsam und wurden im Anschluss an das zuständige Fachkommissariat übergeben.

Zigaretten mit Kokain präpariert? 59-Jähriger festgenommen

14.29 Uhr: Die Polizei hat rund 280 Zigaretten, in denen augenscheinlich Tütchen mit Kokain versteckt waren, bei einem 59-Jährigen in Kreuzberg gefunden. Die Beamten beobachteten am frühen Donnerstagabend, wie der 59-Jährige mit einem 40-Jährigen rasch Gegenstände austauschte, wie die Polizei Berlin am Freitag mitteilte. Danach überprüften sie den Jüngeren.

Dabei fanden sie in einer Zigarettenschachtel, die der Mann vom 59-Jährigen erhalten hatte, den Angaben zufolge zwei Zigaretten, in denen augenscheinlich jeweils ein Tütchen mit Kokain steckte. Andere Polizisten nahmen daraufhin den 59-Jährigen an dessen Auto fest, wie es weiter hieß. Bei der Durchsuchung vom Mann und seinem Wagen fanden die Beamten demnach rund 40 mutmaßlich mit Kokain präparierte Zigaretten und etwa 300 Euro.

Anschließend durchsuchten die Polizisten den Angaben zufolge die Wohnung des Mannes und stellten mehr als 10 000 Euro, knapp 240 mit Drogen präparierte Zigaretten, weiteres mutmaßliches Kokain, eine Feinwaage und Verpackungsmaterial sicher. Der 59-Jährige kam in Polizeigewahrsam und soll laut Polizei am Freitag einem Haftrichter vorgestellt werden.

Landeskriminalamt nimmt zwei Männer in Berlin fest – Kinderpornografie

11.28 Uhr: Erfolg im Kampf gegen sexuelle Gewalt an Kindern: Zwei Männer im Alter von 33 und 59 Jahren, die eine kinder- und jugendpornografische Website betrieben haben sollen, sind in Berlin festgenommen worden.

Die Männer sitzen nach Anordnung eines Haftrichters in Untersuchungshaft, wie die Staatsanwaltschaft Hannover und das Landeskriminalamt Niedersachsen mitteilten. Die Beamten durchsuchten die Wohnungen der Männer und stellten Beweismaterial sicher. In der Nacht zum Freitag gelang es Experten des Landeskriminalamts, den gesicherten Zugang zum Portal zu entschlüsseln und die Website vom Netz zu nehmen. Nutzer sehen den Angaben zufolge nun ein Banner mit dem Hinweis, dass die Webseite beschlagnahmt wurde.

Die beiden Männer wurden am Donnerstagmorgen von Beamten des Landeskriminalamts und einem Vertreter der Staatsanwaltschaft festgenommen. Zur Staatsanwaltschaft Hannover zählt auch die Zentralstelle zur Bekämpfung gewaltdarstellender, pornografischer oder sonst jugendgefährdender Schriften.

Neukölln: Mann bricht mit Schnittverletzung in Laden zusammen

11.16 Uhr: Ein 20 Jahre alter Mann ist in Neukölln mit einer Schnittverletzung am Rücken in ein Geschäft gegangen und dort sofort zusammengebrochen. Der Inhaber des Ladens am Kottbusser Damm rief bei dem Vorfall am Donnerstagabend den Rettungsdienst und der Mann kam schwer verletzt ins Krankenhaus, wie die Polizei Berlin mitteilte. Die Hintergründe zu der Verletzung waren zunächst noch unklar, die Polizei konnte den 20-Jährigen vorerst nicht befragen.

Mutmaßlich rassistisch motiviert: Frau bespuckt Kleinkinder

11.05 Uhr: Eine Frau hat nach Angaben der Polizei zwei Kleinkinder in Schönebergangespuckt. Die Tat am Donnerstagabend war mutmaßlich rassistisch motiviert, wie die Polizei Berlin am Freitag mitteilte. Eine 22 Jahre alte Frau und ihr 23 Jahre alter Lebensgefährte liefen demnach mit zwei Zweijährigen in einem Kinderwagen über die Langenscheidtbrücke, als eine 36 Jahre alte Passantin plötzlich in den Wagen gespuckt und die Kleinkinder im Gesicht getroffen habe.

Als der 23-Jährige sie ansprach, begründete die Frau ihre Tat laut Polizei mit der Hautfarbe der Erwachsenen und der Kinder und beleidigte alle vier rassistisch. Der Mann hielt die 36-Jährige bis zum Eintreffen von Polizisten fest, wie es hieß. Die Frau behauptete gegenüber den Beamten, der 23-Jährige habe ihren Kopf gegen eine Wand gedrückt - laut Polizei konnten Zeugen das aber nicht bestätigen.

Trotzdem leiteten die Beamten den Angaben zufolge Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung ein. Der Staatsschutz ermittelt gegen die Frau wegen Körperverletzung und Beleidigung.

Einfamilienhaus brennt – 100 000 Euro Schaden

9.23 Uhr: Ein Einfamilienhaus ist in Drebkau (Landkreis Spree-Neiße) wegen eines Brandes am Donnerstagabend schwer beschädigt worden. Nach dem Feuer im oberen Stockwerk ist das Gebäude unbewohnbar, wie die Polizei mitteilte. Auf mehr als 100 000 Euro schätzt sie den entstandenen Schaden. Die Bewohner, eine vierköpfige Familie, brachten sich in Sicherheit.

Der Dachstuhl des Hauses brannte aus. Im Erdgeschoss steht das Löschwasser. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte der unsachgemäße Umgang mit einer Kerze das Feuer ausgelöst haben. Ermittelt wird deshalb wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung.