• Streit zwischen Wachleuten am Ankunftszentrum Tegel eskaliert
  • In Neukölln stehen in der Weserstraße zwei Fahrzeuge in Flammen
  • Schusswechsel in Haselhorst, aber keine Verletzten
  • Pankow: Metallkugel aus Auto geschossen
  • Mitte: Mann antisemitisch beleidigt
  • Ebenfalls Neukölln: Ein Wohnwagen brennt komplett aus

Berlin. Zwei Sicherheitsleute geraten in der Aufnahmestelle für Geflüchtete am ehemaligen Flughafen Tegel in eine Auseinandersetzung. Erst schlagen sie sich. Dann zieht einer der beiden ein Messer. In Haselhorst fallen Schüsse. In Neukölln brennen in der Nacht zwei Fahrzeuge, zudem ein Wohnwagen. Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 22. Februar 2024: Verfolgungsjagd in Treptow - Autofahrer festgenommen

11.20 Uhr: Die Polizei hat am Mittwochabend in Alt-Treptow einen Autofahrer nach einer Verfolgungsjagd festgenommen. Der 34-Jährige war einer Streife gegen 20 Uhr in der Karl-Marx-Straße aufgefallen, weil der Motor seines Autos laute schleifende Geräusche von sich gab. Die Beamten wollten den Fahrer anhalten, der gab jedoch Gas und raste in Richtung Sonnenallee davon. Die Polizisten nahmen mit Blaulicht und Martinshorn die Verfolgung auf. Die Jagd ging durch mehrere Nebenstraßen, bis die Beamten den Mann schließlich in der Karl-Kunger-Straße Ecke Krüllsstraße stoppen konnten. Dabei wäre es beinahe zu einem Unfall zwischen dem Einsatzwagen und dem Audi des Mannes gekommen. Die Beamten fanden bei dem Mann zwei Drogenpäckchen, zudem hatte er keinen Führerschein. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt, der Mann musste eine Blutprobe abgeben.

Mit Steinschleuder auf parkende Autos und Busse geschossen

11.09 Uhr: Mit einer Steinschleuder sollen zwei Täter in Pankow Metallkugeln aus einem Auto heraus verschossen haben. Sie zielten am Mittwochabend im Stadtteil Karow vor allem auf parkende Autos und auch auf zwei fahrende Linienbusse, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Zeugen alarmierten die Polizei, weil sie immer wieder einen lauten Knall hörten und auch die mutmaßlichen Täter im Auto sahen. Beschädigt wurden elf Autos, die Dellen im Blech oder zerstörte Scheiben hatten, zwei BVG-Busse, drei Wartehäuschen an Bushaltestellen und eine Fensterscheibe.

Mitte: Beleidigung mit antisemitischem Hintergrund

9.49 Uhr: Wie die Polizei mitteilt, sei am Mittwochnachmittag ein Mann in Berlin-Mitte antisemitisch beleidigt worden. Demnach habe sich der 33-Jährige gegen 17.15 Uhr zwischen Neptunbrunnen und Fernsehturm aufgehalten. Er habe dabei eine Kette mit einem Davidstern getragen. Drei Männer sollen ihn passiert haben, dann soll der Mann plötzlich Spuckgeräusche gehört haben. Er drehte sich um, woraufhin einer der Männer ihn beschimpft, zudem den Mittelfinger gezeigt haben soll. Der Staatsschutz ermittelt.

Neukölln – Zwei Fahrzeuge brennen in der Weserstraße

8.23 Uhr: In der Weserstraße in Neukölln standen gegen 2.45 Uhr zwei Fahrzeuge lichterloh in Flammen. Die zuerst eintreffenden Polizeibeamten versuchten noch, mit ihren Feuerlöschern zu löschen, was aufgrund der Brandausbreitung nicht mehr möglich war. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand schließlich rasch unter Kontrolle bringen, was ein Ausbrennen aber nicht mehr verhindern konnte.

Beamte der Polizei mussten Anwohner auffordern, die Fenster zu schließen. Trotz starker Rauchentwicklung öffneten Anwohner wohl die Fenster.

In den letzten Wochen und Tagen brannten in der Gegend verstärkt Fahrzeuge von Carsharing-Unternehmen. Ob Kleinwagen oder Mietwagen, der Brandstifter sucht sich seine Ziele wohl wahllos aus.

Neukölln: Wohnwagen brennt vollständig aus

7.47 Uhr: Gegen 0.50 Uhr wurde die Berliner Feuerwehr in die Waßmannsdorfer Chaussee nach Neukölln in den Ortsteil Rudow alarmiert. Dort stand offenbar ein Wohnwagen lichterloh in Flammen.

Der Wohnwagen ist vollständig ausgebrannt.
Der Wohnwagen ist vollständig ausgebrannt.© Pudwell

Die eingesetzten Kräfte konnten ein Übergreifen des Feuers auf ein nahgelegendes Wohngebäude verhindern. Die Kriminalpolizei ermittelt.

BM/dpa