- In Friedrichshain starb ein Mann bei einem Wohnungsbrand
- In Neukölln brannte ein Tesla
- In Gesundbrunnen wurde auf ein Wohnhaus geschossen
- Ein Mann wurde mit Stichverletzungen in ein Krankenhaus gebracht
- In Neukölln brannte es in einem Mietshaus
- In Neukölln wurde ein 44-Jähriger ausgeraubt und verletzt
- In Schöneberg gab es Verletzte bei einem Motorradunfall
- Am Wittenbergplatz wurde einem Mann eine Israel-Fahne entrissen.
Berlin. In Friedrichshain starb ein 39-Jähriger bei einem Wohnungsbrand. In Neukölln brannte ein Tesla. In Gesundbrunnen fielen Schüsse. Ein Mann wurde mit Stichverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. An der Sonnenallee brannte es in einem Mietshaus. Am Wittenbergplatz wurde einem Mann eine Israel-Fahne entrissen. Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 18. Februar 2024: Auto prallt gegen Baum: 95-Jährige stirbt
21.24 Uhr: Eine 95 Jahre alte Frau ist am Sonntagnachmittag bei einem Autounfall nahe Kremmen im brandenburgischen Landkreis Oberhavel ums Leben gekommen. Das Auto, in dem sie als Beifahrerin saß, prallte gegen einen Baum, wie ein Polizeisprecher am Abend mitteilte. Anschließend überschlug sich der Wagen und blieb auf dem Dach liegen. Die 95-Jährige wurde laut dem Sprecher aus dem Fahrzeug geschleudert und starb noch an der Unfallstelle. Die 89 Jahre alte Fahrerin wurde im Auto eingeklemmt und schwer verletzt. Rettungskräfte befreiten sie aus dem Fahrzeug. Die Frau wurde per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.
Schlägerei im U-Bahnhof - 20-Jähriger verletzt
17.30 Uhr: Im U-Bahnhof Kottbusser Tor in Kreuzberg ist es am frühen Sonntagmorgen zu einer Schlägerei gekommen, bei der ein 20-Jähriger schwer verletzt wurde. Der Polizei zufolge hatten sich jeweils fünf- bis sechsköpfige Gruppen auf dem Bahnsteig gestritten. Dabei sollen ein 20- und ein 21-Jähriger aus einer der beiden Gruppen einem 20-Jährigen aus der anderen Gruppe so heftig ins Gesicht geschlagen haben, dass der ins Gleisbett stürzte. Damit nicht genug, soll der 20-Jährige seinem Opfer hinterher gesprungen sein, um dann mehrfach gegen den Kopf des Gestürzten zu treten. Die Polizei konnte die beiden Schläger festnehmen, der verletzte 20-Jährige musste in ein Krankenhaus gebracht werden, wo er stationär behandelt wird. Der 20 Jahre alte Tatverdächtige musste ebenfalls in einem Krankenhaus behandelt werden. Zudem wurde ihm eine Blutprobe entnommen.
Mann pöbelt Fahrgäste an – Polizei nimmt ihn fest
17.24 Uhr: Die Polizei hat in der Nacht zu Sonntag im U-Bahnhof Rathaus Spandau einen 39-Jährigen festgenommen. Der MAnn hatte zuvor auf dem Bahnsteig Richtung Rudow Fahrgäste angepöbelt, belästigt und laut herumgeschrien. Dabei soll er auch einen Mann wegen dessen Hautfarbe rassistisch beleidigt haben und den Hitlergruß gezeigt haben. Ein Sicherheitsmitarbeiter forderte den Mann mehrfach auf, den Bahnhof zu verlassen, doch der 39-Jährige sprang ins Gleisbett, verließ es dann aber auch wieder. Polizisten nahmen ihn schließlich fest, wobei er auch die Beamten beleidigte und um sich schlug. Ein Atemalkoholtest ergab 1,5 Promille. Wegen des Verdachts, dass er auch Drogen genommen hatte, musste er eine Blutprobe abgeben.
Nach Einbruch: Polizei nimmt Tatverdächtige in Altglienicke fest
16.36 Uhr: Nach einem Einbruch konnte die Polizei zwei Tatverdächtige festnehmen. Die beiden sollen am Sonnabend gegen 21 Uhr in ein Einfamilienhaus in der Ewaldstraße in Altglienicke eingebrochen sein und dort unter anderem einen Laptop und Manschettenknöpfe gestohlen haben. Der 82 Jahre alte Bewohner blieb unverletzt. Nach einem Hinweis von Beamten in Zivil nahmen uniformierte Polizisten die beiden 20 und 29 Jahre alten Männer auf dem S-Bahnhof Altglienicke fest. Das Diebesgut konnte dem Senior zurückgegeben haben. Die beiden Festgenommenen sollten einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.
Jugendliche entreißen Mann Israel-Fahne und verletzen ihn
15.45 Uhr: Auf dem Vorplatz des U-Bahnhofs Wittenbergplatz in Schöneberg haben am Samstagnachmittag mehrere Jugendliche einem Mann zwei Israel-Fahnen entrissen und ihn dabei. Der Vorfall ereignete sich gegen 15.45 Uhr. Eine der Fahnen sei an einem Stab befestigt gewesen, die andere habe er um den Hals gebunden gehabt, teilte der 41-Jährige später der Polizei mit. Nachdem die Jugendlichen ihren Unmut über die Fahnen geäußert hatten, soll einer der Tatverdächtigen die an dem Stab befestigte Fahne abgerissen und anschließend in einen Mülleimer geworfen haben. Eine weitere Person aus der Gruppe soll danach versucht haben, dem Mann die zweite Fahne vom Hals zu reißen, wodurch er gewürgt worden sei. Der 41-Jährige hatte zuvor am Wittenbergplatz an einer Kundgebung mit dem Titel „Bring Them Home Now! Stille Mahnwache für die israelischen Geiseln in Gaza, die seit über 130 Tagen vom Hamas entführt sind. Wir vergessen euch nicht!“ teilgenommen. Der Staatsschutz ermittelt.
Auto stößt mit Motorrad zusammen - Vater und Tochter verletzt
15.20 Uhr: Ein Motorradfahrer und seine elfjährige Tochter sind bei einem Zusammenstoß mit einem Auto in Schöneberg verletzt worden. Bisherigen Ermittlungen der Polizei zufolge stieß ein 69-Jähriger am Samstagmittag mit seinem Auto beim Linksabbiegen in die Eisenacher Straße mit dem Motorrad zusammen. Der 48 Jahre alte Motorradfahrer sowie seine Tochter, die als Beifahrerin mitfuhr, wurden dabei verletzt. Rettungskräfte brachten sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb den Angaben zufolge unverletzt. Die Ermittlungen hat ein Fachkommissariat übernommen.
44-Jähriger von Gruppe in Neukölln ausgeraubt und verletzt
14.47 Uhr: Ein 44-jähriger Mann ist in Neukölln mutmaßlich mit einem Messer verletzt und ausgeraubt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, begab sich der Mann am Samstagmittag mit mehreren Stichverletzungen am Oberkörper und am Arm selbstständig in ein Krankenhaus. Nach Angaben des Verletzten und ersten Ermittlungen der Polizei zufolge soll der 44-Jährige zunächst von drei Männern im Bereich der Sonnenallee Ecke Hobrechtstraße angesprochen worden sein. Dabei hätten die Männer auch Geld gefordert. Daraufhin sollen die Männer unvermittelt auf ihn eingeschlagen und mehrfach auf ihn eingestochen haben. Laut Polizei wurde dazu mutmaßlich ein Messer verwendet. Dann hätten ihm die Unbekannten seine Tasche entrissen und seien geflüchtet. Der Verletzte lehnte gegen den ärztlichen Rat eine stationäre Behandlung ab. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Imbiss in Birkenwerder abgebrannt - 200 000 Euro Sachschaden
13.14 Uhr: Ein Schnellimbiss ist in Birkenwerder (Oberhavel) vollständig abgebrannt. Wie ein Polizeisprecher am Sonntag sagte, sei ein Mensch am Samstag leicht verletzt worden, als er versuchte, den Brand zu löschen. Der Sachschaden liegt nach Polizeiangaben bei etwa 200.000 Euro. Warum der Imbiss Feuer fing, war zunächst unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen fahrlässigen Brandstiftung
Wohnung in Neukölln brennt – Feuerwehr rettet Mieter aus Haus
13.07 Uhr: Die Berliner Feuerwehr war seit 12 Uhr an der Sonnenallee in Neukölln im Einsatz. Dort brennt es nach Angaben eines Sprechers der Feuerwehr in einer Wohnung. Die Einsatzkräfte retteten 13 Personen aus einem Mietshaus. Dort brannte es in einer Wohnung in der dritten Etage im Hinterhaus. Wie ein Feuerwehrsprecher der Berliner Morgenpost sagte, musste eine Person mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Zwölf weitere Personen wurden vor Ort medizinisch betreut. Nach Angaben der Feuerwehr brach das Feuer in dem Wohnhaus nahe der Weichselstraße kurz vor 12 Uhr aus. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, aber derzeit sind die Einsatzkräfte noch mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt und begehen auch andere Wohnungen in dem Haus. Insgesamt waren knapp 60 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Sonnenallee war während des Einsatzes für den Fahrzeugverkehr gesperrt.
Mann mit Stichverletzungen ins Krankenhaus gebracht - notoperiert
12.30 Uhr: Mit Stichverletzungen ist ein Mann in ein Krankenhaus in Berlin eingeliefert worden. Wie, wo und von wem der 21-Jährige verletzt wurde, ist bislang unklar. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatte ein bislang Unbekannter den Mann am Samstagabend mit Stichverletzungen am Oberkörper in die Rettungsstelle gebracht. Er wurde später in einem Krankenhaus notoperiert und befindet sich nach Polizeiangaben nicht mehr in Lebensgefahr. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.
Schüsse auf Wohnhaus abgegeben
11.20 Uhr: Auf ein Mehrfamilienhaus in Gesundbrunnen sind am späten Samstagabend Schüsse abgegeben worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde sie von einem Bewohner in die Reinickendorfer Straße gerufen, weil er in einem Flurfenster im Treppenhaus ein Loch sowie eine Beschädigung an einem Geländer in dem Haus bemerkt habe. Die Polizisten hätten zehn Einschüsse in der Fassade des Hauses sowie in Treppenhaus- und Wohnungsfenstern festgestellt. Zudem hätten sie Fragmente von Projektilen einer Schusswaffe gefunden. Verletzt worden sei nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Zeugen hätten ausgesagt, am Samstagabend Schussgeräusche gehört zu haben. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Wer die Schüsse abgegeben hat, ist laut Polizei ebenfalls unbekannt. Die Ermittlungen dauern an.
Toter bei Brand in Friedrichshain
08.30 Uhr: Bei einem Wohnungsbrand in Friedrichshain ist ein toter Mieter gefunden worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, stand gegen 18.45 Uhr ein Zimmer im zweiten Obergeschoss eines Wohngebäudes in Vollbrand. Die Einsatzkräfte löschten das Feuer. In der Brandwohnung wurde ein 39 Jahre alter Bewohner gefunden. Die anderen Bewohner des Hauses wurden durch Polizei und Feuerwehr evakuiert, wobei niemand weiter verletzt wurde. Zur Brandursache machte die Feuerwehr bislang keine Angaben. Insgesamt waren 54 Einsatzkräfte vor Ort. Da durch die Löscharbeiten eine Wohnung im Erdgeschoss nicht mehr bewohnbar ist, wurde der betroffene Mieter in Absprache mit dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg in einem Hotel untergebracht.
Tesla brennt in Neukölln aus

7.40 Uhr: Am Samstagabend ist in Britz (Neukölln) ein Tesla in Flammen aufgegangen. Gegen 21.50 Uhr fing das Fahrzeug in der Ellricher Straße Feuer und brannte aus. Ein davor geparktes Fahrzeug wurde im Heckbereich ebenfalls stark beschädigt. Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus.
BM/dpa


