- Ein Autofahrer (85) verlor in Barnim die Kontrolle und fuhr durch die Terrassentür
- Die Münchner Feuerwehr befreite ein Mädchen aus Berlin aus einem Bett
- Jugendliche warfen eine Schranktür in Marzahn aus dem 11. Stock
- Ein betunkener Autofahrer krachte in Buch in ein Polizeiauto
- Eine Person kam bei einem Wohnungsbrand in Prenzlau ums Leben
Berlin. Erneut ist aus einem Hochhaus in Berlin ein Gegenstand geworfen worden. Eine Mieterin kam am Mittwoch mit dem Schreck davon. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. In Buch provozierte ein betrunkener Autofahrer einen Unfall mit der Polizei. Der Autofahrer und ein Beamter erlitten Verletzungen. Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 8. Februar 2024: Brand in leer stehendem Pfarrhaus in Lieberose
14.13 Uhr: Die Feuerwehr hat am Donnerstagmorgen einen Brand in einem leer stehenden Pfarrhaus in Lieberose im Landkreis Dahme-Spreewald gelöscht. Da der Verdacht einer Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden konnte, ermittelt die Kriminalpolizei, wie die Polizei mitteilte. Spuren seien gesichert worden. Den Angaben zufolge wurde das Feuer kurz nach 4.00 Uhr von einem Anwohner gemeldet. Ersten Erkenntnissen nach brannten auf einem Tisch in einem Lagerraum eine Kerze und Unrat. Nach wenigen Minuten war das Feuer gelöscht - verletzt wurde niemand.
Feuerwehr befreit Achtjährige mit Brechstange aus Bett
12.32 Uhr: Mit einem Brecheisen hat die Münchner Feuerwehr ein achtjähriges Mädchen aus einem Stockbett befreit. Wie die Feuerwehr am Donnerstag mitteilte, klemmte sich das Kind aus Berlin, das mit seiner Familie in einem Münchner Hotel Urlaub machte, einen Fuß zwischen der Leiter und dem Bettkasten ein. Aus eigener Kraft habe sie sich nicht befreien können, sodass die Feuerwehr gerufen wurde. Die Einsatzkräfte befreiten das Mädchen nach wenigen Minuten. Die Achtjährige blieb unverletzt.
Polizei geht Verdacht des Rassismus in Strausberg nach
12.31 Uhr: Der Staatsschutz der Polizei geht einem mutmaßlichen Fall von Rassismus in Strausberg im Kreis Märkisch-Oderland nach. Eine 33 Jahre alte Frau aus Kamerun betrat mit ihrem Kind am Mittwoch nach ersten Erkenntnissen der Polizei Räume eines Vereins und wurde in rüdem Tonfall aufgefordert, den Laden zu verlassen. Das teilte die Polizeidirektion Ost am Donnerstag mit. Ein unbekannter Mann soll die Frau mit Verweis auf ihre Hautfarbe rassistisch beschimpft und nach draußen gestoßen haben, wie ein Sprecher sagte. Als die Kamerunerin eine andere Frau aufgefordert habe, einzuschreiten, habe diese stattdessen „den gleichen Tonfall“ wie der Mann zuvor angeschlagen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Volksverhetzung und der Körperverletzung. Um welchen Verein in Strausberg es sich handelte und welche Äußerungen genau gefallen sein sollen, sagte die Polizei auf Nachfrage nicht.
HTW: Unbekannte randalieren in Ruheraum

12.15 Uhr: Unbekannte haben am Mittwoch in einem Ruheraum der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin an der Treskowallee in Karlshorst (Treptow-Köpenick) randaliert. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hatten Studenten gegen 11 Uhr festgestellt, dass in dem Raum, der auch als Gebetsraum für muslimische Studenten genutzt wird, verschiedene Einrichtungsgegenstände beschädigt waren. „Ob sich die Verwüstung gegen muslimische Studenten richtete, oder einen anderen Hintergrund hat, ist Gegenstand der vom Polizeilichen Staatsschutz beim Landeskriminalamt aufgenommenen Ermittlungen“, hieß es von der Polizei. Spezifische Gebetsutensilien seien nach derzeitigem Kenntnis- und Ermittlungsstand nicht beschädigt worden.
85-jähriger Autofahrer verliert in Barnim Kontrolle und fährt durch Terrassentür
11.51 Uhr: Ein 85 Jahre alter Mann ist in Ahrensfelde im Kreis Barnim mit seinem Auto durch eine Terrassentür und in eine Wohnung gefahren. Der Senior kam am Mittwochnachmittag mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Ein sechs Jahre altes Kind sei bei dem Vorfall leicht verletzt worden.
Der 85-Jährige habe sein Auto gestartet und schon kurz darauf die Kontrolle darüber verloren. Das Fahrzeug fuhr über eine Parkfläche hinaus und brach durch die Terrassentür einer Souterrainwohnung. Den Schaden gab die Polizei mit rund 15.000 Euro an.
Brennendes Motorrad in Friedrichshain-Kreuzberg
10.24 Uhr: Am Montagmorgen brannte ein Motorrad in Friedrichshain-Kreuzberg. Polizeiangaben zufolge soll ein Passant gegen 4.45 Uhr auf dem Gehweg der Reichenberger Straße das brennendes Motorrad bemerkt haben. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Ein weiteres Motorrad sowie zwei Autos, die in der Nähe geparkt waren, wurden durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen. Die Einsatzkräfte gehen von Brandstiftung aus, zu den Tätern ist bislang jedoch nichts bekannt.
Versuchter Tötungsdelikt in Marzahn? Aus dem Fenster geworfene Schranktür landet wenige Zentimeter neben Frau
10.20 Uhr: Mittwochabend sollen zwei Jugendliche eine Schranktür aus dem Fenster der 11. Etage eines Wohnhauses in Marzahn geworfen haben, die nur wenige Zentimeter neben einer Frau auf dem Gehweg landete. Die erste Mordkommission des Landeskriminalamtes und die Staatsanwaltschaft Berlin haben nun die Ermittlungen zu einem versuchten Tötungsdelikt aufgenommen, heißt es in einer Mitteilung. Mehr dazu lesen Sie hier.
Radfahrerin bei Verkehrsunfall in Mitte verletzt
10.10 Uhr: In Mitte wurde Mittwochnachmittag eine Fahrradfahrerin bei einem Verkehrsunfall verletzt. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, befuhr eine 46-Jährige mit ihrem Fahrrad gegen 16.30 Uhr die Leipziger Straße in Richtung Charlottenstraße. Als sie auf der Leipziger Straße an einem in gleicher Richtung am rechten Fahrbahnrand stehenden Transporter vorbeigefahren sei, habe sie diesen beim Umfahren an der rechten Fahrzeugseite touchiert. Durch den Zusammenstoß verletzte sich die 46-Jährige. Rettungskräfte brachten die Fahrradfahrerin mit Verletzungen am Kopf und Bein in ein Krankenhaus, in dem sie stationär aufgenommen wurde. Der 73-jährige Fahrer des Transporters blieb unverletzt.
Heftiger Unfall in Buch – Polizeibeamter und Tatverdächtiger verletzt
9.34 Uhr: Am Mittwochvormittag kam es in Buch (Pankow) zu einem Verkehrsunfall. Wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte, soll ein Autofahrer bei der Ausfahrt aus einem öffentlichen Parkplatz sechs Autos touchiert und beschädigt haben. Anschließend soll der Mann davongefahren sein. Einsatzkräfte der Polizei stellten den Wagen des 39-jährigen Mannes an der Kreuzung Groscurthstraße/Wolfgang-Heinz-Straße und Bruno-Apitz-Straße fest. Als der Tatverdächtige den Funkwagen bemerkt habe, soll er stark beschleunigt haben und auf diesen zugefahren sein. Es kam zur Kollision, durch welche der Seitenairbag in dem Einsatzwagen auslöste. Der 39-Jährige konnte im Nahbereich durch die Kräfte festgenommen werden. Eine freiwillige Atemalkoholmessung bei dem Mann ergab einen Wert von 3,95 Promille. Ein Polizeibeamter erlitt bei dem Verkehrsunfall Verletzungen im Gesichtsbereich und trat vom Dienst ab. Der Tatverdächtige zog sich Kopfverletzungen zu und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Tote Person nach Wohnungsbrand in Prenzlau gefunden
9.32 Uhr: Bei einem Wohnungsbrand im brandenburgischen Prenzlau wurde eine tote Person aufgefunden. Feuerwehrleute entdeckten den Leichnam am Mittwochabend bei den Löscharbeiten, wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte. Polizisten waren am Abend zu dem Haus in der Stettiner Straße ausgerückt, nachdem Zeugen den Alarm eines Rauchmelders gehört hatten. Aus einer Wohnung drang Qualm und es roch verbrannt. Beim Eintreffen der Beamten standen die Räume bereits so in Flammen, dass die Polizisten diese nicht betreten konnten.
Ein Arzt stellte vor Ort den Tod der später gefundenen Person fest. Ob es sich um den 65-jährigen Wohnungsinhaber handelt, werde derzeit geprüft. Andere Personen kamen nach bisherigen Erkenntnissen nicht zu Schaden. Das Wohnhaus ist stark beschädigt, gilt bislang aber nicht als einsturzgefährdet.
Auto kracht in Neukölln unter Lkw – drei Verletzte

5.59 Uhr: In der Nacht auf Donnerstag ereignete sich in Neukölln ein schwerer Unfall, bei dem ein Auto unter ein Lkw geriet. Ein Mensch wurde dabei schwerverletzt, zwei weitere leichtverletzt, heißt es nach ersten Informationen. Demnach soll gegen 2.45 Uhr der Autofahrer die Kontrolle über seinen Wagen verloren und in einen parkenden Lkw gefahren sein. An beiden Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden.
Während des Unfalls sollen den Informationen zufolge drei Menschen in dem Auto gewesen sein. Während zwei Beifahrer nach Sichtung durch Rettungskräfte vor Ort verbleiben konnten, musste der Fahrer mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Während der Rettungsmaßnahmen war der Neudecker Weg zwischen „im Bauernbusch“ und dem „Selgenauer Weg“ für mehr als 60 Minuten vollständig gesperrt.
Taxi-Unfall am Maybachufer in Neukölln
5.35 Uhr: In der Nacht auf Donnerstag, gegen 1 Uhr, kam es zu einem Unfall am Maybachufer in Neukölln. Ersten Informationen zufolge kam der Fahrer eines Taxis auf dem Maybachufer, kurz hinter Pannierstraße Richtung Treptow, nach rechts von der Fahrbahn ab, legte einen Poller um und krachte gegen einen Lichtmast. Demnach soll der Fahrer bei dem Unfall schwer verletzt worden sein und wurde in einem Rettungswagen behandelt.
Die Berliner Feuerwehr schalteten den Lichtmast stromlos und legten ihn mit schwerem technischen Gerät um. Das Maybachufer war für rund 60 Minuten vollständig gesperrt.

BM/dpa


