• Autofahrer fährt Frau auf Warschauer Brücke an
  • Räuberischer Diebstahl auf Supermarkt – Filialleiter verletzt
  • Fußgängerin bei Verkehrsunfall verletzt
  • Blitzeinbruch bei Goldschmied in Steglitz
  • Autodieb rammt auf der Flucht vor der Polizei in Wilmersdorf mehrere Fahrzeuge
  • Mann rammt zwei Autos in Nikolassee und rennt davon
  • Zwei Kinder bei Unfall in Tempelhof verletzt
  • Mutmaßlicher Messerstecher in Karow festgenommen

Berlin. Wilde Verfolgungsjagd in Wilmersdorf: Ein Autodieb verursachte auf der Flucht vor der Polkizei hohen Sachschaden. In Steglitz sind Unbekannte mit einem Auto in den Laden eines Goldschmieds gefahren. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 7. Januar 2024: Autofahrer fährt Frau auf Warschauer Brücke an

16.48 Uhr: Ein Autofahrer hat eine Fußgängerin auf der Warschauer Brücke in Friedrichshain mit seinem Wagen angefahren. Die Frau kam mit Verletzungen an Kopf und Oberkörper ins Krankenhaus, wie die Polizei am Sonntagnachmittag berichtete. Demnach hatte die 45-Jährige in der Nacht zu Sonntag unvermittelt die Straße betreten. Der 63-jährige Fahrer erlitt einen Schock. Zuvor berichtete die Zeitung „B.Z.“.

Räuberischer Diebstahl auf Supermarkt – Filialleiter verletzt

15.33: Am Samstagnachmittag verletzten Diebe den Filialleiter eines Supermarktes in Mitte und flohen mit ihrer Beute. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, sollen gegen 17 Uhr zwei unbekannt gebliebene Männer Tabakwaren im Kassenbereich eines Supermarktes in der Berolinastraße gestohlen haben. Als der 25-jährige Filialleiter sich den Dieben in den Weg gestellt habe, erschien ein weiterer Unbekannter und griff zusammen mit den anderen beiden den 25-Jährigen an. Dabei erlitt dieser eine Fraktur im Gesicht, heißt es weiter. Das Trio flüchtete mit der Beute in unbekannte Richtung. Rettungskräfte versorgten den Verletzten und brachten ihn zur ambulanten Behandlung seiner Verletzung in ein Krankenhaus.

Fußgängerin bei Verkehrsunfall verletzt

15.19 Uhr: Am Sonntagmorgen wurde eine Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall in Friedrichshain verletzt. Wie die Polizei mitteilte befuhr ein 63-Jähriger gegen 4.50 Uhr die Warschauer Brücke in Richtung Frankfurter Tor. Eine 45-jährige Fußgängerin betrat von links, offenbar ohne auf den Verkehr zu achten, die Fahrbahn und wurde von dem 63-Jährigen angefahren. Rettungskräfte brachten die am Kopf und Oberkörper verletzte 45-Jährige zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Autofahrer erlitt einen Schock.

Polizei nimmt mutmaßlichen Messerstecher in Karow fest

12.30 Uhr: Die Polizei hat in der Nacht zu Sonntag einen 59-Jährigen festgenommen, der zuvor versucht haben soll, seine 46 Jahre alte Bekannte in seiner Wohnung in Karow zu erstechen. Die blutende Frau hatte gegen 1.10 Uhr bei Nachbarn geklingelt, die die Polizei riefen. Die Einsatzkräfte leisteten der Frau in der Karestraße Erste Hilfe, ein Rettungswagen brachte die 46-Jährige, die mehrere Stichverletzungen im Oberkörper erlitten hatte, in ein Krankenhaus, wo sie notoperiert werden musste. Lebensgefahr besteht laut Polizei nicht.

Die Beamten fanden den Verdächtigen in seiner Wohnung und stellten dort ein Messer als mutmaßliche Tatwaffe sicher. Der 59-Jährige „pustete“ 2,8 Promille und wurde für eine Blutentnahme in einen Polizeigewahrsam gebracht. Anschließend wurde er der Kriminalpolizei übergeben.

Toter in der Wuhle war Ukrainer

12.18 Uhr: Bei der am Samstag in der Wuhle in Köpenick gefundenen Leiche handelt es sich laut Berliner Staatsanwaltschaft um einen 43-jährigen Ukrainer. Der Mann habe vor einigen Tagen seinen Führerschein bei der Polizei als verloren gemeldet, weswegen er schnell identifiziert werden konnte, hieß es. Die Obduktion ergab, dass der 43-Jährige im Fluss ertrunken ist. Zuvor habe er jedoch einen Schädelbruch nach massiver Gewalteinwirkung erlitten. „Wahrscheinlich ist er verletzt in den Fluss gefallen“, so Sebastian Büchner, Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die Hintergründe der Tat sind noch offen. Eine toxikologische Untersuchung soll nun klären, ob möglicherweise Drogen im Spiel waren.

Zwei Kinder bei Verkehrsunfall verletzt

11.43 Uhr: Zwei Kinder sind am Samstagnachmittag in Tempelhof bei einem Unfall verletzt worden. Laut POlizei war die Mutter der Kinder gegen 14 Uhr mit ihrem Wagen die Manteuffelstraße Richtung Boelkestraße entlang gefahren, um nach links in die Schöneberger Straße abzubiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Wagen eines 54-Jährigen, der ihr entgegenkam. Die beiden sieben und acht Jahre alten Söhne der Frau mussten mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.

Mann rammt Autos und flieht – Festnahme

11.39 Uhr: Die Polizei hat einen 38-Jährigen am Samstag in Nikolassee festgenommen. Der Mann hatte zuvor mit seinem Wagen zwei entgegenkommende Fahrzeuge gerammt. Der POlizei zufolge war der 38-Jährige gegen 17.35 Uhr mit seinem Mercedes die Lloyd-G.-Wells-Straße Richtung Lindenthaler Allee entlanggefahren. Als er nach links in diese abbog, soll er zunächst den Mercedes einer 60-Jährigen seitlich touchiert und anschließend frontal in Jeep eines 37-Jährigen gefahren sein. Nach den Unfällen rannte der 38-Jährige davon. Der Jeep-Fahrer folgte ihm allerdings zu Fuß und rief die Polizei. Beamte konnten den Mann kurz darauf festnehmen, wobei er aber noch einen Polizisten an der Hand verletzt. Der Beamte musste im Krankenhaus behandelt werden.

Dem Mann wurde in einem Polizeigewahrsam eine Blutprobe entnommen. Es stellte sich heraus, dass der 38-Jährige keinen gültigen Führerschein hatte und der Pkw von ihm selbst als gestohlen gemeldet war. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Die Polizei ermittelt nun wegen eines Verkehrsunfalls mit Fahrerflucht, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter Alkoholeinfluss, wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Betruges und Vortäuschens einer Straftat.

Autodieb flieht in Wilmersdorf vor der Polizei und verursacht hohen Sachschaden

Autodieb flüchtet in Wilmersdorf vor Polizei und beschädigt mehrere Autos.
Autodieb flüchtet in Wilmersdorf vor Polizei und beschädigt mehrere Autos.© Morris Pudwell | Morris Pudwell

9.36 Uhr: Ein Autodieb hat auf der Flucht vor der Polizei am Samstagabend in Wilmersdorf hohen Sachschaden verursacht. Nach ersten Informationen wollten Zivilpolizisten offenbar am Hohenzollerndamm einen Mercedes AMG SUV kontrollieren. Der Fahrer ergriff daraufhin allerdings die Flucht. Dabei soll er sich den Weg freigerammt haben, indem er die Zivilfahrzeuge beiseite schob. Angeblich gab die Polizei sogar noch zwei Warnschüsse ab. Der Fahrer bog in die Cunostraße ab, dann in die Forckenbeckstraße, wo er mehrere geparkte Fahrzeuge rammte. Auch das Tatfahrzeug wurde dabei schwer beschädigt. Der Unbekannte gab den Wagen an der Ecke zur Helene-Jacobs-Straße schließlich auf und flüchtete zu Fuß. Die Polizei soll bei der Suche nach dem Täter auch einen Hubschrauber mit Wärmebildkamera eingesetzt haben, jedoch ohne Erfolg. Der Mercedes trug ein Potsdamer Kennzeichen und war wohl gestohlen.

Streufahrzeug geht während der Fahrt in Charlottenburg in Flammen auf

Räum- und Streufahrzeug geht während der Fahrt in Flammen auf, Lise-Meitner-Die Feuerwehr löschte das brennende Streufahrzeug.
Räum- und Streufahrzeug geht während der Fahrt in Flammen auf, Lise-Meitner-Die Feuerwehr löschte das brennende Streufahrzeug.© Morris Pudwell | Morris Pudwell

9.30 Uhr: Schreck für den Fahrer eines Räum- und Streufahrzeugs. Das Gefährt ging an der Lise-Meitner-Straße in Charlottenburg in der Nacht zu Sonntag in Flammen auf, als der Fahrer gerade die Abfahrt der Stadtautobahn A100 streute. Ersten Informationen von vor Ort zufolge soll der Fahrer gegen 2.20 Uhr bemerkt haben, dass Rauch unter dem Fahrzeug entstand. Als er ausstieg, ging der Wagen in Flammen auf. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, das Fahrzeug brannte dennoch aus.

Einbrecher fahren in Steglitz mit Auto in Geschäft von Goldschmied

Der Geschäftsraum des Goldschmieds wurde verwüstet.
Der Geschäftsraum des Goldschmieds wurde verwüstet.© DPA Images | Paul Zinken

9.25 Uhr: Blitzeinbruch in Steglitz. Unbekannte sind am frühen Sonntagmorgen mit einem Auto in das Geschäft eines Goldschmieds am Steglitzer Damm in Steglitz gefahren. Anwohner hörten gegen 5 Uhr einen lauten Knall und verständigten die Polizei. Laut Polizei fuhren den Zeugen zufolge drei Tatverdächtige mit dem Auto durch die geschlossene Eingangstür des Juweliergeschäfts. Dort sollen sie Schmuck gestohlen haben. Das Auto ließen sie zurück und flohen mit einem anderen Wagen Richtung Bismarckstraße.

Das Tatfahrzeug steht vor der Goldschmiede in Steglitz.
Das Tatfahrzeug steht vor der Goldschmiede in Steglitz.© DPA Images | Paul Zinken