- Alexwache mit Hakenkreuzen beschmiert
- Kinderwagen mit Wasserflasche beworfen
- Jugendlicher fremdenfeindlich und rassistisch beleidigt
- Festnahmen nach mutmaßlichem Diebstahl von Autospiegeln
- Lokalität in Kreuzberg in Flammen
Berlin. Ein 77-Jähriger ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Unterdessen wurde ein Mann auf seinem Fahrrad von einer Tram angefahren. Dabei wurde er verletzt. Hier lesen Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 1. Dezember: Alexwache mit Hakenkreuzen beschmiert
12.39 Uhr: Ein Mann hat die Polizeiwache am Alexanderplatz in Berlin-Mitte tagsüber mit zwei großen Hakenkreuzen beschmiert. Der Vorfall ereignete sich am späten Donnerstagnachmittag, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Ein Sicherheitsmitarbeiter des dortigen Weihnachtsmarktes bemerkte den Mann, als er an die Außenwände der Wache sprayte. Daraufhin hielt er den 25-Jährigen mit zwei weiteren Kollegen fest. Die Hakenkreuze waren je über einen Meter groß.
Polizisten stellten anschließend die Sprayflasche sicher und entfernten die Schmierereien. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt. Bei dem 25-Jährigen handelt es sich der Polizei zufolge mutmaßlich um einen Touristen.
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Kinderwagen mit Wasserflasche beworfen
13.35 Uhr: In Johannisthal warf ein Unbekannter am Donnerstag eine mit Wasser gefüllte PET-Flasche aus einem Fenster und traf dabei das Verdeck eines Kinderwagens. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, erstattete die Mutter Anzeige wegen versuchter Körperverletzung. Verletzt wurde niemand.
Jugendlicher fremdenfeindlich und rassistisch beleidigt
12.02 Uhr: Donnerstagabend soll es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, einem Jugendlichen und einer weiteren Person in Dahlem gekommen sein, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Demnach sollen der 15-Jährige und sein unbekannt gebliebener Begleiter gegen 20.30 Uhr auf die beiden offenbar alkoholisierten Männer im Alter von 31 und 51 Jahren aufmerksam geworden sein, die ihnen gefolgt sein sollen. Daraufhin soll es zwischen ihnen zu einem Streitgespräch gekommen sein. Dabei soll der 51-Jährige den 15-Jährigen fremdenfeindlich sowie rassistisch beleidigt haben. Daraufhin soll der Begleiter des Jugendlichen den 51-Jährigen gegen die Schulter geschlagen haben und geflüchtet sein. Es wurde niemand verletzt.
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Festnahmen nach mutmaßlichem Diebstahl von Autospiegeln
11.20 Uhr: Donnerstagvormittag nahmen Polizisten in Zivilkleidung in Wilmersdorf zwei mutmaßliche Diebe fest. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, hatten die beiden 43 und 32 Jahre alte Männer zunächst in der Nähe des U-Bahnhofes Hansaplatz mehrere Autospiegel entwendet. Anschließend fuhr das Duo mit der U-Bahn in Richtung Rathaus Steglitz und stieg am U-Bahnhof Günzelstraße aus. Dort beobachteten die Beamten, wie sich die Männer an weiteren Autospiegeln zu schaffen machten, und nahmen die beiden fest. Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte typische Werkzeuge zum Begehen von Diebstählen sowie Diebesgut. Im Gewahrsam mussten sich die beiden Tatverdächtigen einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen
Lokalität in Kreuzberg in Flammen
10.40 Uhr: Am frühen Freitagmorgen, gegen 5 Uhr, brannte es in der Kreuzberger Lokalität „Schurke“. Die Feuerwehr war mit rund 18 Einsatzkräften vor Ort und konnte das Feuer rasch löschen. Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand. Die Polizei ermittelt zur Brandursache. Die Yorckstraße war Richtung Yorckbrücken für etwa eine Dreiviertelstunde gesperrt.

Mann soll 85-Jährige mit Kabel erdrosselt haben - Anklage
10.09 Uhr: Wegen Körperverletzung und heimtückischen Mordes hat die Berliner Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 62 Jahre alten Mann erhoben. Dem Mann wird vorgeworfen, im August seine 88 Jahre alte Lebensgefährtin im Streit gewürgt zu haben. Zuvor habe die Frau auf dem Handy des Mannes Nachrichten entdeckt, die er mit einer 85 Jahre alten Bekannten der Frau ausgetauscht haben soll, und ihn damit konfrontiert. Wenige Tage später soll der Mann die 85-Jährige getötet haben. Laut Staatsanwaltschaft soll der Beschuldigte mit einem Blumenstrauß vor dem Haus der 85-Jährigen gewartet haben. Nachdem sie ihn hereinbat, soll er sie mit einem Kabel erdrosselt haben.
Verfolgung mit Polizeihubschrauber
9.50 Uhr: Die Polizei hat im Landkreis Oder-Spree einen mutmaßlichen Autodieb mit einem Hubschrauber verfolgt. Nach etwa eineinhalb Stunden sei der Mann am frühen Donnerstagabend an der Autobahn 12 zwischen Fürstenwalde und Briesen gefasst worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Beamte wollten zunächst einen auffälligen Transporter in Fürstenwalde kontrollieren. Der 43 Jahre alte Fahrer des Wagens fuhr den Angaben nach davon, sprang an einem Parkplatz aus dem Auto und floh zu Fuß. Mit einem Polizeihubschrauber konnten die Beamten die Spuren des Flüchtigen im Schnee verfolgen. Der Mann hatte keinen Führerschein und sagte, er habe das Auto für einen Bekannten ins polnische Slubice fahren wollen, wie es von der Polizei hieß. Wie sich herausstellte, war der Kleintransporter von einer Baustelle in Illmenau in Thüringen gestohlen worden. Nach der kriminaltechnischen Untersuchung wurde er seinem Eigentümer zurückgegeben.
Fußgängerin nach Autounfall mit Verletzungen in Klinik
9 Uhr: Eine 62-jährige Fußgängerin ist am Donnerstag in Berlin-Neukölln von einem Auto angefahren und danach mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. An Armen, Beinen und Oberkörper sei die Frau verletzt worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Am Steuer des Autos saß demnach ein 83-Jähriger, der nach links abbiegen wollte. Dabei sei es zu dem Unfall gekommen. Zum genauen Hergang ermittelt nun die Polizei. Die Neuköllner Straße war während der Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme ab Zwickauer Damm in Richtung der Straße Alt-Rudow gesperrt.
77-Jähriger stirbt nach Autounfall
8.45 Uhr: Ein 77-Jähriger ist nach einem Autounfall in Berlin am Donnerstag gestorben. Es werde nun der genaue Unfallhergang ermittelt, dabei spiele auch die Frage eine Rolle, ob womöglich gesundheitliche Probleme den Unfall verursacht hätten, teilte die Polizei am Freitag mit.
Nach ersten Erkenntnissen war der Mann auf der Heiligenseestraße in Reinickendorf unterwegs, als er mit seinem Wagen nach links von der Straße abkam und gegen ein geparktes Auto prallte. Polizisten leisteten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Erste Hilfe. Der Mann musste reanimiert werden und wurde ins Krankenhaus gebracht. Dort verstarb er kurze Zeit später. Während der Unfallaufnahme gab es nach Polizeiangaben eine Sperrung zwischen Heiligenseestraße, Dambockstraße und Reiherallee.
Radfahrer nach Unfall mit Tram im Krankenhaus
7.30 Uhr: Ein Radfahrer ist in Berlin-Mitte von einer Tram angefahren worden und hat Verletzungen erlitten. Der Unfall am Donnerstagabend ereignete sich auf der Osloer Straße Höhe Wriezener Straße, wie ein Polizeisprecher am Freitagmorgen sagte. Mit leichten Verletzungen wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht. Angaben zum Unfallhergang oder zum Alter des Verletzten konnte die Polizei nicht machen.



