- Hubschrauber bringt schwerverletzten Motorradfahrer in Klinik
- Tödlicher Unfall im U-Bahntunnel
- Autofahrer prallt gegen Ampelmast
- Zwei Männer versuchen in Supermarkt einzubrechen
- Sowjetisches Ehrenmal mit Hakenkreuzen beschmiert
Berlin. Nach ersten Erkenntnissen soll gegen 23.10 Uhr ein Mann durch Kontakt mit der Stromschiene einen tödlichen Schlag erlitten haben. Hier lesen Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 27. November: 17-Jähriger hackt Carsharing-Account und rammt Polizeiauto
12.25 Uhr: Ein 17-Jähriger hat in Berlin-Französisch Bucholz einen Carsharing-Account gehackt und mit einem Mietwagen ein Polizeiauto gerammt. Er habe sich einer Polizeikontrolle entziehen wollen, teilte die Polizei am Montag mit. Dabei sei er durch starkes Beschleunigen gegen das Polizeifahrzeug und ein weiteres geparktes Auto gestoßen. Ein 22-Jähriger hatte der Polizei am Sonntagabend gemeldet, dass über sein Benutzerkonto von einem Fremden ein Auto angemietet worden war. Mit Hilfe der Carsharing-Firma ortete die Polizei das Auto. Bei der Festnahme leistete der 17-Jährige Widerstand, verletzt wurde jedoch niemand. Außerdem entdeckte die Polizei bei der Durchsuchung des Autos Betäubungsmittel. Nach einer Blutabnahme wurde der junge Mann schließlich an seine Mutter übergeben. Er muss nun mit mehreren Anzeigen rechnen.
Mann beschädigt Bus
11.02 Uhr: Am Sonntagabend soll ein Mann einen Bus beschädigt haben. Wie die Polizei am Montag mitteilte, soll der Fahrer eines Busses der Linie X 37 gegen 19.10 Uhr an der Bushaltestelle Westerwaldstraße in Spandau gehalten haben. Als er dort auf einen Mann aufmerksam geworden sein soll, der einen stark alkoholisierten Eindruck auf ihn machte, soll er sich gegen eine Beförderung entschieden und dem Mann nicht die Türen geöffnet haben. Daraufhin soll sich der 31-jährige Mann vor den Bus gestellt haben, um den 27-jährigen Busfahrer an der Weiterfahrt zu hindern. Im weiteren Verlauf soll sich der 31-Jährige selbst die Türen geöffnet, in den Bus gestiegen und dort mit einem Nothammer diverse Fensterscheiben zerschlagen haben. Die im Bus befindlichen Fahrgäste wurden nicht verletzt. Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus. Dort wurde er einer Psychiaterin vorgestellt und stationär aufgenommen.
Knallkörper in Kinder- und Jugendgruppe geworfen
10.58 Uhr: Am Sonntag soll in Hellersdorf ein 14-Jähriger Pyrotechnik in eine Gruppe von etwa zehn Jugendlichen und Kindern geworfen haben. Wie die Polizei am Montag mitteilte, befanden sich ein 14- und ein Elfjähriger am Abend gemeinsam mit Begleitern auf dem Cecilienplatz am Zugang zum U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord, als ein weiterer 14-Jähriger einen Knallkörper in ihre Richtung warf. Dieser setzte laut Polizei kurze Zeit später um. Demnach klagte der Elfjährige anschließend über einen kurzzeitigen Hörverlust, der andere 14-Jährige blieb unverletzt. Beide wollten jedoch nicht ärztlich untersucht werden. Der tatverdächtige Werfer wurde zunächst festgenommen. Er stritt die Tat ab. Im Zuge der Vernehmungen am Tatort habe ein 15-Jähriger angegeben, dass er einen Knallkörper geworfen habe, jedoch nicht in die Kinder- und Jugendgruppe.
Jaguar-Fahrer rammt parkenden Pkw, streift einen Lkw und knallt gegen Straßenbaum
9.55 Uhr: An der Buschkrugallee in Berlin-Neukölln kam es in der Nacht auf Montag gegen 1.45 Uhr zu einem heftigen Verkehrsunfall. Nach ersten Erkenntnissen soll ein Fahrer eines Jaguars erst einen parkenden Pkw gerammt, dann einen Lkw gestreift haben und schließlich gegen einen Straßenbaum gefahren sein. Der Fahrer sei dabei verletzt worden. Notfallsanitäter hätten ihn erstversorgt und in das nahegelegene Krankenhaus Neukölln transportiert. Die Buschkrugallee war ab „Grüner Weg“ stadteinwärts gesperrt.

Tödlicher Unfall im U-Bahntunnel
9.38 Uhr: Am U-Bahnhof Britz-Süd in Berlin-Neukölln soll es am Sonntagabend im Tunnel der U7 zu einem tödlichen Unfall gekommen sein. Nach ersten Erkenntnissen soll gegen 23.10 Uhr ein Mann durch Kontakt mit der Stromschiene einen tödlichen Schlag erlitten haben. Der Mann soll durch die Gerichtsmedizin in das Leichenschauhaus transportiert worden sein, wo ein Gerichtsmediziner durch die Obduktion die genaue Todesursache finden soll.
Sowjetisches Ehrenmal in Berlin mit Hakenkreuzen beschmiert
9.29 Uhr: Das Sowjetische Ehrenmal in Alt-Hohenschönhausen in Berlin ist mit mehr als 20 Hakenkreuzen beschmiert worden. Die Hakenkreuze seien ungefähr 20 mal 20 Zentimeter groß und auf einer Fläche von sieben mal zwei Metern verteilt gewesen, sagte eine Polizeisprecherin am Montagmorgen. Ein Zeuge hatte die Schmierereien am Sonntagabend bemerkt und die Polizei verständigt. Die Einsatzkräfte machten die Schmierereien unkenntlich. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt.
Versuchter Einbruch in Supermarkt
9.26 Uhr: Zwei Männer sollen gegen 2.30 Uhr mit einem Kanaldeckel die verglaste Eingangstür und die Vorraumtür eines Supermarktes in der Titiseestraße in Waidmannslust eingeworfen hatten. Das teilte die Polizei am Montagmorgen mit. Demnach sollen Zeugen einen lauten Knall wahrgenommen und den Vorfall beobachtet haben. Nach bisherigen Erkenntnissen flüchteten die beiden Tatverdächtigen nach Polizeiangaben anschließend ohne Beute. Den Einsatzkräften nahmen im Nahbereich des Supermarktes zwei einschlägig vorbestrafte 25-jährige Männer vorläufig fest, die der Beschreibung der mutmaßlichen Täter entsprachen, wie die Polizei weiter mitteilt.
Autofahrer prallt gegen Ampelmast
9.23 Uhr: In der Nacht auf Montag wurde in Wedding ein Autofahrer bei einem Verkehrsunfall verletzt. Wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte, befuhr der 36-jährige Mann gegen 23.35 Uhr mit dem Auto die Genter Straße in Richtung Seestraße. Als er diese überquerte und in die Cornelius-Friedrich-Straße fahren wollte, soll der 36-Jährige aus bislang noch nicht bekannten Gründen von der Fahrbahn abgekommen und gegen den Mast einer Fußgängerampel geprallt sein. Die Einsatzkräfte fanden den Autofahrer bewusstlos im Wagen vor und brachten ihm in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde.
Motorradfahrer schwer verletzt - Hubschrauber bringt ihn in Klinik
8.08 Uhr: Ein 35 Jahre alter Motorradfahrer ist von einer nassen und glatten Straße im Landkreis Oberhavel abgekommen und hat dabei schwere Verletzungen erlitten. Wie ein Polizeisprecher am Montag sagte, sei der Mann am Sonntag auf einer unbefestigten Straße in einem Waldgebiet zwischen Menz und Altglobsow unterwegs gewesen, als er von der rutschigen Fahrbahn abkam. Er musste mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden.


