- Ein Mann greift erst eine Seniorin an, soll dann eine 78-Jährige sexuell missbraucht haben
- Frau niedergestochen und lebensgefährlich verletzt
- Sieben Verletzte bei Unfall in Berlin-Mitte
- Frau in Flüchtlingswohnheim vergewaltigt
- Mann greift in U-Bahnhof Gegner mit Reizgas an
Berlin. Ein Mann hat am Freitagabend eine 78-Jährige angegriffen, wurde festgenommen. Da kein dringender Tatverdacht bestand, wurde er wieder freigelassen. Daraufhin soll er am Samstag eine Frau sexuell missbraucht haben. Eine Frau ist offenbar von ihrem Ex-Partner in Kreuzberg niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden. In Mitte wurden bei einem schweren Verkehrsunfall am Samstagabend sieben Menschen verletzt. Hier lesen Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 26. November: Nach Freilassung Frau sexuell missbraucht? Mann unter Tatverdacht
18.43 Uhr: Nur einen Tag nach einem Angriff auf eine Seniorin soll ein 25-Jähriger in Berlin eine Frau sexuell missbraucht haben. Der Tatverdächtige habe die Frau am frühen Samstagabend in einem Wohnheim für Geflüchtete in Lichterfelde an deren Zimmertür überwältigt, die Tür versperrt und sich an ihr vergangen, wie die Polizei Berlin mitteilte. Erst kurz zuvor war der Mann wegen einer anderen Tat festgenommen, aber dann von der Staatsanwaltschaft auf freien Fuß gesetzt worden – mangels Tatverdacht. Er soll am Freitag eine 78-Jährige in deren Wohnung in Moabit angegriffen und gewürgt haben.
Bei dem Vorfall am Samstagabend reagierten andere Bewohner des Hauses auf die Rufe der Frau und kamen ihr zur Hilfe, wie es in der Mitteilung der Polizei hieß. Daraufhin sei der 25-Jährige geflohen. Der Verdächtige und das Opfer lebten demnach beide in dem Wohnheim.
Derselbe Mann war bereits am Freitag nach einem Angriff auf eine 78-Jährige festgenommen worden. Die Frau hatte laut Polizei am Nachmittag ihre Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus geöffnet, weil es geklingelt hatte. Der junge Mann soll sie daraufhin in ihre Wohnung gedrängt und gewürgt haben. Angehörige der Frau reagierten auf ihre Hilferufe und befreiten die 78-Jährige. Der Mann flüchtete daraufhin. Polizisten stellten ihn schließlich und nahmen ihn fest.
Am Samstag hatte eine Bereitschaftsstaatsanwältin in dem Fall keinen dringenden Tatverdacht ausgemacht, wie die Generalstaatsanwaltschaft Berlin mitteilte. Deshalb konnte gegen den Verdächtigen laut Sprecherin auch kein Haftbefehl erlassen werden und der Mann kam frei.
Sachschaden bei Scheunenbrand in Marienwerder (Barnim)
12.46 Uhr: Beim Brand einer Scheune in Marienwerder (Barnim) ist ein Sachschaden von schätzungsweise 100 000 Euro entstanden. Wie die Polizei am Sonntag berichtete, gerieten am frühen Samstagmorgen aus unbekannter Ursache ein Carport und dann eine angrenzende Scheune in Brand. In der Scheune brannten ein Auto, ein Traktor und ein Stapler völlig aus. Auch die Scheune sei bis auf die Grundmauern niedergebrannt, berichtete die Polizei. Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz.
Tausende bei propalästinensischer Demo
12.06 Uhr: Tausende Menschen sind in Berlin zu einer propalästinensischen Demonstration gekommen. Rund 3200 Menschen nahmen in der Spitze am Samstagnachmittag an der Veranstaltung mit dem Titel „Solidarität für Palästina“ teil, wie eine Polizeisprecherin am Sonntag sagte. Eine mehrköpfige Gruppe von Jugendlichen habe Sprechchöre für die islamistische Hamas skandiert. Nach einer Ansprache hätten sie diese wieder unterlassen. Zuvor hatten Medien berichtet.
Die Polizei habe von einigen Teilnehmern die Identitäten festgestellt. Angemeldet waren den Angaben zufolge bis zu 5000 Menschen. Die Demonstration sei ansonsten ruhig verlaufen. Der Protestmarsch führte vom Anhalter Bahnhof bis zum Berliner Dom in Mitte.
Frau lebensgefährlich verletzt - Ex-Partner festgenommen
10.54 Uhr: Eine 35-Jährige hat bei einem Übergriff lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Der Polizei zufolge soll der ehemalige Lebensgefährte die Frau gegen 13.50 Uhr auf dem Gehweg der Ritterstraße Ecke Jacobikirchstraße in Kreuzberg abgepasst haben. Dann habe sich ein Streit entwickelt, bei dem der 41-Jährige mehrfach mit einem Messer auf die Frau eingestochen haben soll. Die 35-Jährige flüchtete in den gegenüberliegenden Supermarkt. Dort leisteten Passanten und Mitarbeiter Erste Hilfe, bevor die Frau mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus kam, wo sie sofort operiert wurde. Die Polizei konnte den Tatverdächtigen mit Unterstützung des SEK in der Wohnung einer Angehörigen in der Franz-Künstler-Straße festnehmen.
Mann greift Gegner mit Reizgas an

9.54 Uhr: Ein Mann hat am U-Bahnhof Leinestraße in Berlin-Neukölln in der Nacht zum Sonntag einen anderen Mann mit Reizgas angegriffen. Die beiden hatten sich vorher gestritten, wie die Polizei Berlin am Sonntag mitteilte. Der Angegriffene wurde demnach durch das Reizgas verletzt. Die Polizei konnte den Tatverdächtigen aufgreifen und ermittelt nun wegen Körperverletzung.
Sieben Menschen bei Unfall in Mitte verletzt
8.13 Uhr: Bei einem Unfall am späten Samstagabend in Berlin-Mitte sind sieben Menschen verletzt worden, einer davon schwer. Zwei Autos waren aus bislang ungeklärter Ursache an der Kreuzung von Leipziger Straße und Wilhelmstraße zusammengestoßen, wie ein Sprecher der Feuerwehr Berlin am Sonntag erklärte. Nähere Informationen gab es zunächst nicht.


