• Mehrere Menschen wurden bei einem Unfall in Reinickendorf verletzt
  • Ein Transporter-Fahrer geriet in Pankow in den Gegenverkehr und kollidierte mit einer Autofahrerin
  • In Hellersdorf wurde ein Fußgänger von einem Auto erfasst
  • Die Berliner Polizei ging gegen pro-palästinensische Demos vor
  • In Cottbus brannte in leerstehendes Bürohaus

Berlin. Ein Fahrzeug der Bundespolizei ist am Freitag in Reinickendorf mit einem Auto kollidiert. Es wurden mehrere Personen verletzt. Auch in Pankow gab es einen schweren Unfall. Hier war ein Transporter-Fahrer von der Straße abgekommen und mit einem Auto kollidiert. Die aktuellen Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg im Überblick. Die News vom Vortag lesen Sie in diesem Blog.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 28. Oktober: Fußgänger wird in Hellersdorf von Autofahrerin erfasst

13.38 Uhr: Ein Fußgänger ist am Freitag bei einem Unfall in Hellersdorf schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, war der 59-Jährige gegen 21.50 Uhr über die Janusz-Korczak-Straße gelaufen. Kurz hinter der Kreuzung zur Fritz-Lang-Straße erfasste ihn eine 30-Jährige mit ihrem Wagen. Bei der Kollision prallte der 59-Jährige zunächst auf die Motorhaube, schleuderte dann gegen die Windschutzscheibe und kam anschließend auf der Fahrbahn zum Liegen. Er erlitt Verletzungen am Kopf, unteren Oberkörper und am Bein. Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus. Die 30-Jährige bleib unverletzt. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang hat das das zuständige Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost) übernommen.

Hunderte demonstrieren in Berlin für mehr Klimaschutz

Umwelt-Aktivisten haben die Straße des 17. Juni besetzt und halten ein Plakat mit der Aufschrift „Weg von Fossil hin zu gerecht“.
Umwelt-Aktivisten haben die Straße des 17. Juni besetzt und halten ein Plakat mit der Aufschrift „Weg von Fossil hin zu gerecht“.© DPA Images | Paul Zinken

12.55 Uhr: Mehrere Hundert Menschen haben am Samstag in Berlin für mehr Klimaschutz demonstriert. Mitglieder der Letzten Generation und Sympathisanten anderer Gruppen stellten sich gegen Mittag an mehreren Stellen auf die Straße des 17. Juni im Tiergarten und brachten damit den Verkehr zum Erliegen. Mehr darüber lesen Sie in unserem Blog über die Letzte Generation.

Transporter-Fahrer kommt in Pankow von der Straße ab und kollidiert mit Auto

12.19 Uhr: Eine Autofahrerin ist am Freitag bei einem Unfall in Blankenfelde im Bezirk Pankow schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, war ein 26 Jahre alter Kleintransporter-Fahrer gegen 16.20 Uhr auf der Blankenfelder Chaussee von der Fahrbahn abgekommen und in den Gegenverkehr geraten. Er kollidierte mit einer 45 Jahre alten Autofahrerin. Mehr darüber lesen Sie hier.

Polizei zieht leblosen Mann aus der Dahme in Köpenick

Polizei und Feuerwehr waren vor Ort.
Polizei und Feuerwehr waren vor Ort.© Pudwell | Pudwell

12.06 Uhr: Die Polizei und Feuerwehr sind in der vergangenen Nacht nach Köpenick verständigt worden. An der Lange Brücke gegenüber der Schlossinsel trieb ein bewusstloser Mann in der Dahme. Ersten Informationen von vor Ort zufolge zogen Polizisten den Mann aus dem Wasser und begannen mit der Reanimation. Ein Notarzt und Notfallsanitäter übernahmen die Maßnahmen. Laut BZ starb der Mann auf dem Weg ins Krankenhaus.

Bundespolizei Kontrollpunkt wieder auf die Autobahn A12 verlegt

11.36 Uhr: Die Bundespolizei hat ihren Grenzkontrollpunkt wieder direkt auf die Autobahn A12 auf der deutschen Seite der Brücke bei Frankfurt (Oder) zurück verlegt. Dies sei notwendig, weil die polnische Seite am Freitag erklärt habe, dass sie dem geplanten gemeinsamen Kontrollpunkt am Grenzübergang Swiecko nicht zustimmen könne, bestätigte die Sprecherin der Bundespolizeidirektion Berlin, Alina Müller, am Samstag. Zuerst hatten „Bild“ und „B.Z.“ berichtet.

Die Bundespolizei hatte den Kontrollpunkt auf der Autobahn erst am vergangenen Mittwoch abgebaut, weil die einspurige Verkehrsführung dort zu langen Staus geführt hatte. Die Kontrollen wurden zunächst auf einen Zollhof verlegt und sollten dann nach Swiecko auf der polnischen Seite kommen, wo deutsche und polnische Polizeidienststellen und weitere Behörden zusammenarbeiten. Die Station liegt zwischen den Fahrbahnen der Autobahn und bietet mehr Platz.

Berliner Polizei geht gegen pro-palästinensische Demonstrationen vor

Die Polizei war am Freitagabend in Mitte im Einsatz.
Die Polizei war am Freitagabend in Mitte im Einsatz.© Pudwell | Morris Pudwell

11.30 Uhr: Die Berliner Polizei hat am Freitagabend im Bezirk Mitte mehrere pro-palästinensische Demonstrationen aufgelöst. Darüber hinaus stellten die Beamten in der gesamten Stadt Sachbeschädigungen in Form von aufgemalten Symbolen sowie israelfeindlicher und pro-palästinensischer Schriftzüge fest. Mehr über die Kundgebungen und antisemitische Vorfälle lesen Sie in unserem Israel-Blog.

Polizeiauto in Unfall verwickelt – Mehrere Verletzte

10.55 Uhr: Bei einem Unfall am Freitag in Reinickendorf sind mehrere Menschen verletzt worden. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, war ein Fahrzeug der Bundespolizei, das mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs war, auf der Kreuzung Scharnweberstraße/Antonienstraße mit einem 61-jährigen Autofahrer kollidiert, der bei Grün auf die Kreuzung gefahren war. Bei der Kollision wurde das Polizeifahrzeug gegen einen Mast auf der Mittelinsel geschleudert.

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Die drei Polizisten, die sich im Auto befanden, wurden in ein Krankenhaus gebracht. Zwei von ihnen konnten das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen, eine Beamtin wurde stationär aufgenommen. Auch der 61-jährige Autofahrer und seine beiden Mitfahrerinnen im Alter vom 60 und 82 Jahren wurden von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Sie hatten innere Verletzungen erlitten.

An beiden Fahrzeugen und dem Mast entstand zum Teil erheblicher Sachschaden. Die Scharnweberstraße war in beiden Richtungen zwischen Seidelstraße und Eichborndamm zeitweise gesperrt. Die weiteren Ermittlungen hat das für Verkehrsdelikte zuständige Fachkommissariat der Polizeidirektion 1 (Nord) übernommen.

Großbrand in leerstehendem Bürohaus in Cottbus – keine Verletzten

9.21 Uhr: Bei einem Großbrand in einem leerstehenden Bürohaus in Cottbus ist das Gebäude vollständig zerstört worden. Der Brand sei aus noch unbekannter Ursache am Freitagabend in direkter Nachbarschaft der Feuerwehr ausgebrochen, berichtete ein Sprecher der Regionalleitstelle Lausitz am Samstag. Das Gebäude brannte in voller Ausdehnung. Es wurde niemand verletzt. Etwa 60 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um den Brand zu löschen.

Das zweistöckige Gebäude sei einsturzgefährdet, berichtete der Sprecher. Für einen notwendigen Teilabriss seien Bagger und andere Technik angefordert worden. Dann will die Feuerwehr mögliche Glutnester in den Zwischendecken löschen.

BM/dpa