Berlin

Polizei-Azubi bekommt Ärger wegen Pornofilm

Ein junger Polizeianwärter spielt in einem elfminütigen Sexstreifen mit. Jetzt droht ihm der Rauswurf.

Ein solcher Auftritt sei mit der Berufswahl und dem Status eines Beamten nicht vereinbar, heißt es

Ein solcher Auftritt sei mit der Berufswahl und dem Status eines Beamten nicht vereinbar, heißt es

Foto: imago stock&people / imago/Eibner

Weil er in einem Pornofilm mitgewirkt hat, muss ein Berliner Polizeianwärter nun mit dienstlichen Konsequenzen rechnen. Der junge Mann spielte in einem kurzen Film mit dem Namen „Pimmel Bingo“ mit. Der Streifen ist im Internet zu sehen.

Die Beteiligung des angehenden Polizisten fiel wohl Kollegen und letztlich auch dem Arbeitgeber auf. „Ein derartiger Auftritt ist nicht erlaubt, weil er mit der Berufswahl und dem Status eines Beamten nicht vereinbar ist“, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Das Ansehen der Polizei könne geschädigt werden.

Zudem müsse geklärt werden, ob der Mann Geld bekommen habe, erklärte der Sprecher. Nebentätigkeiten mit Bezahlung müssten genehmigt werden. Die Polizei entscheidet nun über disziplinarrechtliche Folgen für den Polizeischüler, der während seiner Ausbildung Beamter auf Widerruf ist. Die Zeitung „B.Z.“ hatte zuerst darüber berichtet.