Spektakuläre Fälle

Chronologie: Überfälle und Einbrüche rund um den Kudamm

Der Kudamm ist Berlins bekannteste Einkaufsmeile. Kriminelle schlagen dort immer wieder zu. Eine Übersicht der spektakulärsten Fälle.

Mit einem offenbar gestohlenen Golf durchbrachen im Mai 2016 die Täter das Sicherheitsglas der Hublot-Filiale am Kudamm

Mit einem offenbar gestohlenen Golf durchbrachen im Mai 2016 die Täter das Sicherheitsglas der Hublot-Filiale am Kudamm

Foto: Frank Lehmann

Der Kurfürstendamm, kurz Kudamm, ist Berlins bekannteste Einkaufsmeile - mit seiner Verlängerung, der Tauentzienstraße. Es gibt zahlreiche Juweliergeschäfte und große Kaufhäuser mit Luxusabteilungen. Kriminelle schlagen seit vielen Jahren regelmäßig zu und verüben Überfälle und Einbrüche. dpa dokumentiert größere Fälle:

31. Oktober 2016: Unbekannte brechen in das Kaufhaus Karstadt am Berliner Kudamm ein. Sie brechen Vitrinen auf und stehlen Schmuck.

28. August 2016: Zwei Männer mit einer Axt überfallen einen Juwelier. Einer der beiden lässt sich erst Schmuck zeigen, dann bedrohen beide die Angestellten und stehlen Schmuck.

6. Juni 2016: Vier Maskierte brechen am Kudamm in ein Geschäft für Luxusuhren ein. Sie stehlen eine sechsstellige Summe Bargeld und mehrere hundert teure Armbanduhren. Sie entkommen nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei. Rund drei Wochen nach der Tat werden zwei Verdächtige gefasst - laut Medien Mitarbeiter des Geschäfts.

28. Mai 2016: Drei Maskierte brechen am Kudamm mit einem Auto und einem Rammbock ein Geschäft für Luxusuhren auf. Sie stehlen Uhren im Wert von einigen hunderttausend Euro und fliehen nach wenigen Minuten.

29. März 2016: Mehrere Männer scheitern beim Versuch, einen Geldtransporter neben dem KaDeWe zu überfallen. Zwei Täter springen in den Laderaum des haltenden Transporters, wo ein Wachmann eine Geldkassette einlädt. Sein Kollege am Steuer des Wagens gibt Gas, so dass die Kriminellen aus der geöffneten Ladetür stürzen und fliehen.

20. Dezember 2014: Mehrere maskierte Männer stürmen mitten im Weihnachtstrubel in die Uhren- und Schmuckabteilung des KaDeWe. Mit Hämmern zertrümmern sie Vitrinen und erbeuten Ware im Wert von rund 800 000 Euro. Der mutmaßliche Anführer der Bande wird im Mai 2016 zu knapp sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Andere Bandenmitglieder warten noch auf ihren Prozess. Von der Beute ist Anfang Juli ein erstes Stück aufgetaucht.

20. September 2014: Drei maskierte Männer überfallen einen Geldtransporter vor dem Apple-Laden am Kudamm. Sie bedrohen einen Geldboten, der aus dem Laden kommt, nehmen ihm die Geldkassette ab und fliehen in einem Auto, in dem ein Komplize wartete.

10. September 2014: Zwei Männer überfallen tagsüber ein Juweliergeschäft am Kurfürstendamm. Sie versprühen Reizgas, bedrohen Kunden mit einer Pistole, schlagen mehrere Vitrinen ein und stehlen teuren Schmuck.

10. August 2014: Zwei maskierte Männer werfen ein Schaufenster des KaDeWe ein und erbeuten Uhren im Wert von mehreren zehntausend Euro aus der Auslage.

10. Februar 2014: Einbrecher steigen in den Tresorraum einer Bank in der Tauentzienstraße ein, brechen einen Tresor auf und erbeuten eine höhere Summe.

30. Dezember 2013: Drei Bewaffnete und Maskierte überfallen auf der Tauentzienstraße vor einem Kaufhaus einen Geldtransporter und erbeuten eine sechsstellige Summe. Ihr mutmaßliches Fluchtauto wird später brennend in der Nähe gefunden.

23. Dezember 2013: Mehrere Männer rasen mit einem Auto in das Apple-Geschäft und erbeuten Smartphones und andere Geräte. Im Januar fassen Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei sieben Verdächtige, die auch mehrere weitere „Blitz-Einbrüche“ verübt haben sollen.