Einbruch am Kudamm

Rolex-Diebe vom Kudamm: Zeugen sollen Hinweise geben

Nach dem Einbruch in ein Rolex-Geschäft hat die Versicherung 300.000 Euro Belohnung ausgesetzt. Die Polizei hofft auf Zeugen.

In das Geschäfts für Luxus-Uhren am Kurfürstendamm wurde in der nacht zu Montag eingebrochen

In das Geschäfts für Luxus-Uhren am Kurfürstendamm wurde in der nacht zu Montag eingebrochen

Foto: Paul Zinken / dpa

Einen Tag nach dem Einbruch in ein Luxus-Uhrengeschäft am Kurfürstendamm in Berlin gibt es noch keine konkreten Hinweise auf die Täter. Die Polizei hofft vor allem auf Zeugen, die das Fluchtauto in der Nähe des Tatorts oder später gesehen haben, wie ein Sprecher am Dienstag sagte. Die Versicherung setzte eine Belohnung von 300.000 Euro aus. Der Wert der Beute dürfte im Millionen-Bereich liegen.

>> So flüchteten die Rolex-Diebe vom Kudamm <<

Die vier maskierten Männer waren kurz nach Mitternacht in der Nacht zu Montag durch einen aufgebrochenen Nebeneingang in das Geschäft gelangt. Dort stahlen sie aus einem Tresor eine unbekannte Summe Bargeld und mehrere hundert teure Luxusuhren.

Die Männer trugen nach Zeugenaussagen schwere Säcke aus dem Geschäft. Anschließend flüchteten sie mit einem Auto, wobei sie von einer alarmierten Funkwagenstreife der Polizei bis in die Xantener Straße verfolgt wurden. Dort rammten sie mit ihrem Fahrzeug beim Zurücksetzen an einer Baustelle das Polizeiauto und entkamen mit ihrem beschädigten BMW-Kombi. Verletzt wurde niemand. Dies war der dritte Einbruch am Kurfürstendamm in diesem Jahr.

Der Rolex-Coup am Kudamm
Der Rolex-Coup am Kudamm

Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) sagte: „Aufgrund der exponierten Lage sind am Kurfürstendamm leider immer wieder spektakuläre Einbrüche zu verzeichnen.“ Es handle sich aber um Einzelfälle, die durch ihre Vorgehensweise und den oft hohen Schaden besonderes Aufsehen erregen würden.

Die Polizei hofft auf Hinweise von Zeugen, die sich auf das Fluchtauto beziehen. Wer den schwarzen BMW beobachtet hat oder etwas zu dessen Verbleib weiß, wird gebeten, sich an (030) 4664-944 321 oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden. Laut Zeugen trug er das Kennzeichen B - FL 35xx, möglicherweise B - FL 3533.