Zwischenbilanz

Air Berlin verliert Hunderttausende Fluggäste

Weniger Passagiere, aber eine etwas höhere Auslastung der Maschinen - das ist die Bilanz für das erste Quartal 2016.

Air Berlin hat in den ersten drei Monaten des Jahres 5,4 Millionen Passagiere befördert

Air Berlin hat in den ersten drei Monaten des Jahres 5,4 Millionen Passagiere befördert

Foto: ddp images

In den ersten drei Monaten 2016 sind 400.000 Menschen weniger mit Air Berlin geflogen als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Das geht aus den am Mittwoch veröffentlichten Verkehrszahlen des Berliner Unternehmens hervor.

Danach hat Air Berlin in den ersten drei Monaten 5,4 Millionen Passagiere befördert. Im ersten Quartal 2015 waren es 5,8 Millionen. Das ist ein Rückgang um 6,8 Prozent. Da die Fluggesellschaft ihre Kapazität wegen der gesunkenen Nachfrage reduziert hat, ist die Auslastung der Maschinen um 0,1 Prozent gestiegen.

Airline-Chef Stefan Pichler wertet diesen Trend als „ein positives Signal“. Er zeige, „dass wir in einem volatilen Marktumfeld, geprägt durch Ereignisse wie in Brüssel, unsere Position verteidigen können“.

Ausbau der Flugverbindungen

Air Berlin kündigte für den nächsten Winter mehr Langstreckenflüge an. In Tegel werde ein weiteres Flugzeug vom Typ A330-200 mit 290 Sitzen stationiert, das in die Dominikanische Republik und in die USA fliegen solle.

Mitbewerber Easyjet hat seine Flotte ausgebaut und eine zehnte Maschine in Schönefeld stationiert. Die Airline kündigte Flüge nach Bordeaux, Toulouse, Pristina und Catania an.

Ryanair hat Verbindungen nach Pisa, Malta und Zadar in den Sommerflugplan genommen.