Abgeordnetenhauswahl

Berliner CDU stürzt in Umfrage ab - AfD bei über 5 Prozent

Berlins CDU-Chef und Innensenator Frank Henkel (l.)  und der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD): Eine aktuelle Umfrage sieht die CDU bei nur noch bei 20 Prozent

Berlins CDU-Chef und Innensenator Frank Henkel (l.) und der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD): Eine aktuelle Umfrage sieht die CDU bei nur noch bei 20 Prozent

Foto: Gregor Fischer / dpa

Laut einer aktuellen Umfrage kommt die Berliner CDU nur noch auf 20 Prozent, die SPD bleibt stabil, und die AfD gewinnt deutlich.

Bei Abgeordnetenhauswahlen am kommenden Sonntag in Berlin würde die CDU empfindliche Verluste erleiden. Sie käme nur noch auf 20 Prozent, drei Prozentpunkte weniger als vor einem Monat, ergab die Januar-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der „Berliner Zeitung“. Ihr Regierungspartner SPD bliebe dagegen mit 29 Prozent stabil.

Die AfD verzeichnet in der Umfrage Gewinne. Sie würde mit sieben nach fünf Prozent deutlich die Fünf-Prozenthürde überspringen und erstmals ins Abgeordnetenhaus einziehen.

Auch die Oppositionsparteien Grüne und Linke legen der Umfrage zufolge jeweils einen Punkt auf 18 Prozent bzw. 15 Prozent zu.

Nicht im Abgeordnetenhaus vertreten wären mit drei Prozent die Piraten (unverändert) und die FDP (minus ein Punkt).

Czaja nur noch auf vorletzten Rang

Die Flüchtlingspolitik war laut Umfrage im Januar weiter das Thema Nummer eins der Berliner. 70 Prozent der Befragten halten die Integration für das größte Problem. Sozialsenator Mario Czaja (CDU) kommt bei dieser Herausforderung laut der Umfrage nicht gut weg. Seine Arbeit wird erneut schlechter bewertet und erreicht bei der Popularitätsskala den vorletzten Rang.

Die Befragten schätzen die Kompetenz der politischen Akteure in der Hauptstadt als gering ein. 60 Prozent sind der Meinung, dass keine Partei mit den Problemen in Berlin fertig wird.

( dpa )