Immobilien

Bund will 4500 Wohnungen an Berlin verkaufen

Im Streit mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben gibt es eine Einigung. Die verkauft jetzt Wohnungen an Berlin - nicht zum Höchstpreis, wie sonst üblich.

Der Bund will 4500 Wohnungen an die städtischen Wohnungsbaugesellschaften Berlins verkaufen. Darauf hätten sich die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) und die rot-schwarze Landesregierung grundsätzlich geeinigt, teilten beide am Donnerstag mit. Damit stellten sich Bund und Land ihrer gemeinsamen Verantwortung für preiswerte Mieten in der Hauptstadt, erklärte Baustaatssekretär Engelbert Lütke Daldrup.

Die Mieten in den verkauften Wohnungen sollten dauerhaft bezahlbar bleiben, versprach er. Bislang hatte die Bima ihre Liegenschaften meist an den Meistbietenden verkauft. Berlin hatte das kritisiert und ein Vorkaufsrecht für das Land gefordert.

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