DFB-Pokal in Berlin

Zehntausende BVB-Fans verkraften Niederlage friedlich

Die Berliner Pokal-Nacht gehörte diesmal Wolfsburg. Und trotz Zehntausender enttäuschter Dortmund-Fans blieb es insgesamt friedlich. Die Polizei meldete am Morgen keine größeren Vorfälle.

>> Der Tag des DFB-Pokal <<

Die Berliner Polizei hat sich weitgehend zufrieden mit Verlauf der Fanfeste rund um das DFB-Pokalfinale. „Es war relativ ruhig“, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagmorgen.

50 Ermittlungsverfahren seien während des gesamten Einsatzes zum Pokalfinale eingeleitet worden. Angesichts Zehntausender Fußballfans, die in der Stadt waren, sei dies eine geringe Zahl, sagte der Sprecher. Dabei habe es aber keine größeren Vorfälle gegeben. In den meisten Fällen sei es um das Abrennen von Pyrotechnik und Schlägereien von Betrunkenen.

Allein auf dem früheren Rollfeld des alten Flughafens Tempelhof mussten 30.000 Dortmund-Fans nach der Live-Übertragung die Niederlage verkraften. Dabei war neben dem Flughafengelände auch das mit 75.815 Fans ausverkaufte Olympiastadion fest in BVB-Hand gewesen. Die Borussia-Fans waren nicht nur aus dem Ruhrpott angereist. Weimar, Aschersleben, Werdohl im Sauerland, Detmold, Genthin in Sachsen-Anhalt bekundeten ihre Liebe zum Verein des scheidenden Trainers Jürgen Klopp.

Die großen Partys der vielen zehntausend angereisten Dortmunder fielen aus. Die grün-weißen Wolfsburger stellten die überglückliche Minderheit in Berlin. Beim Treffpunkt am Hauptbahnhof kamen gerade rund 2000 Grün-Weiße zusammen, während sich bereits am frühen Nachmittag rund 13.000 auf dem Breitscheidplatz auf das Spiel einstimmten.