Gleisdreieck

Monatelange Bauarbeiten bringen Berlin die U12 zurück

Der U-Bahnhof Gleisdreieck wird sieben Monate lang Baustelle – das hat umfangreiche Auswirkungen auf den Zugverkehr der Linien U1 und U2. Ab Donnerstag wird die U2 zunächst tagelang unterbrochen.

Foto: Reto Klar

Nutzer öffentlicher Verkehrsmitteln in Berlin müssen sich auf neue Behinderungen einstellen. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) setzen von Donnerstag an die Sanierung des U-Bahnhofs Gleisdreieck fort, bis voraussichtlich 24. November sorgt das für umfangreiche Änderungen im Zugverkehr auf den U-Bahn-Linien U1 und U2.

Von Donnerstagmorgen an bis Sonntagabend wird der Zugverkehr auf der Linie U2 (Pankow–Ruhleben) für den Einbau einer Weiche zunächst komplett unterbrochen. Zwischen Potsdamer Platz und Gleisdreieck fahren in dieser Zeit Busse statt Bahnen.

Anschließend fährt zumindest jeder zweite Zug ab Potsdamer Platz weiter bis Gleisdreieck. Dort müssen die Fahrgäste den Bahnsteig wechseln und in die Bahnen der für sieben Monate wiederbelebten U12 umsteigen. Die Züge verkehren zwischen Warschauer Straße und Olympia-Stadion. Nach Ende der Bauarbeiten am Bahnhof Olympia-Stadion am 29. Mai auch weiter bis Ruhleben.

35 Millionen Euro für die Sanierung

Der 1898 gebaute und 1912 umgestaltete Bahnhof Gleisdreieck gehört zu Berlins ältesten U-Bahn-Stationen. Seit 2009 wird der Kreuzungsbahnhof, der ein wichtiger Umsteigepunkt in Berliner Innenstadt umfassend saniert und modernisiert. Die BVG investiert 35 Millionen Euro in das Projekt. Restarbeiten stehen am Gleisdreieck auch im kommenden Jahr an, sie sollen aber keine Auswirkungen auf den Zugverkehr haben, so die BVG.