Wetter

Wenn der Frühling schon im Januar nach Berlin kommt

Es ist warm in Berlin. Viel zu warm für Januar. Zehn Grad werden gemessen. Die milden Temperaturen beschert uns das überstandene Sturmtief.

Winter? Von wegen. Es ist gefühlt warm. In Berlin ist am Dienstagmittag mit Temperaturen um die zehn Grad zu rechnen. Für Potsdam sind es neun Grad – jedenfalls wenn die Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes zutrifft.

Es fließt in die gesamte Region Nordost (Berlin, Brandenburg und Mecklenburg) – weil sie unter dem Einfluss eines Sturmtiefs über dem Europäischen Nordmeer steht –, milde und wolkenreiche Luft ein. Zum Nachmittag steigen deshalb die Temperaturen jeweils um ein Grad und es könnte leichter Regen einsetzen. Zugleich ist in der Prognose die Rede von "größeren Wolkenlücken" – wir sehen also Sonne. Aber es ist windig.

Gebietsweise ist den ganzen Tag über mit Windböen zu rechnen, die ein Tempo von bis zu 60 Stundenkilometern aufnehmen. Das entspricht Stärke 7. Im Laufe des Abends schwächt der Wind wieder ab.

In der Nacht zum Mittwoch kommt es zu wechselnder bis starker Bewölkung. Und aus den Wolken fällt zeitweise Regen. Der verstärkt sich in der zweiten Nachthälfte im Norden zu schauern. Die Tiefstwerte liegen zwischen sieben und fünf Grad, in Berlin sechs Grad,. Anfangs wehr der Wind mäßig aus Südwest, er schwächt sich in der zweiten Nachthälfte ab.