Immobilien in Berlin

Landeseigene Degewo kauft mehr als 2200 Wohnungen

Die Landesunternehmen wollen ihre Wohnungsbestände erhöhen - und die Degewo kauft nun zu: Die neuen Wohnungen befinden sich vorwiegend im Süden Berlins. Die bisherigen Mietverträge gelten unverändert.

Foto: Tina Merkau / degewo

Die Degewo hat 2259 Wohnungen im Berliner Süden gekauft. Das größte landeseigene Wohnungsunternehmen besitzt damit 65.000 Wohnungen, weitere 10.000 verwaltet die Degegwo für andere.

Die neuen Wohnungen befinden sich vorwiegend im Süden Berlins: Rund 930 der insgesamt 2.259 Wohnungen befinden sich in Lichtenrade, weitere 640 in Marienfelde. Rund 360 Wohnungen liegen in der Gropiusstadt, 212 Wohnungen in Lankwitz, weitere in Oberschöneweide und Buckow. Die Mietverträge der Bewohner gelten unverändert, hob das Unternehmen hervor. Die Degewo versprach „langfristig faire Mieten“.

Dem bisherigen privaten Eigentümer hat die Degewo einen nicht näher genannten neunstelligen Euro-Betrag überwiesen, wie der Makler Aengevelt mitteilte. Über den genauen Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften wollen ihre Bestände insgesamt von 275.000 auf 300.000 erhöhen.