WM 2014

#GER gegen #USA - Berliner Fanmeile erwartet Ansturm

Für den dritten Tag der Berliner Fanmeile ist am Donnerstag Sonnenschein angesagt. Zehntausende werden zum Spiel Deutschland gegen USA erwartet. Doch beim Sommermärchen 2006 war der Andrang größer.

Zum wichtigen, letzten Gruppenspiel Deutschlands bei der Fußball-WM werden wieder Zehntausende feierfreudige Fans am Brandenburger Tor erwartet.

Zum dritten Mal öffnet die Fanmeile am Donnerstag. Diesmal geht es gegen die USA (18 Uhr), und die Fans hoffen auf ein besseres Ergebnis als beim 2:2 gegen Ghana am Sonnabend.

Die Veranstalter rechnen mit einem großen Ansturm. Vom Beginn der K.o.-Runde am Sonnabend an ist die Fanmeile an allen Spieltagen geöffnet.

Am vergangenen Sonnabend hatten viele Fußballanhänger auf der 700 Meter langen Meile in der Straße des 17. Juni sogar dem Regen getrotzt. Schwarz-rot-goldene Fahnen, angemalte Wangen und unzählige Fanartikel kamen unter Regenschirmen zum Vorschein. Nun soll das Wetter wieder besser werden.

So beliebt und voll wie 2006 bei der WM in Deutschland ist die Berliner WM-Fanmeile allerdings bei weitem nicht mehr. Obwohl die Strecke deutlich verkürzt wurde und nur an ausgewählten Tagen geöffnet wird, gab es bisher lediglich vor der Hauptbühne größeres Gedränge. Vor den anderen Bildschirmen im hinteren Bereich verteilten sich die Besucher eher. Schon 2010 hatten die Bier- und Wurstverkäufer über schwachen Umsatz geklagt.

Konkurrenz für die klassische Fanmeile ist überall in der Stadt entstanden. Die Fans haben viel mehr Möglichkeiten als früher, draußen und in Gruppen Fußball zu sehen. Bildschirme und Leinwände stehen vor fast jeder Kneipe, in Biergärten, Schwimmbädern, Spätkiosken und Imbissbuden. Dazu kommen eigens eingerichtete WM-Quartiere, teilweise mit diversen Großbildschirmen vor Freilufttribünen und in großen Hallen, etwa am Ostbahnhof, auf dem neuen Yaam-Gelände oder in den Clubs auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain.