Hauptstadtflughafen

BER zahlte bislang 59 Millionen Euro für Schallschutz

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139 Millionen Euro waren für den Schallschutz veranschlagt worden, doch weniger als die Hälfte dieser Summe ist bislang geflossen. Inzwischen wird mit Kosten von mehr als 700 Millionen Euro gerechnet.

Für Schallschutzmaßnahmen am neuen Hauptstadtflughafen sind bislang 59 Millionen Euro bezahlt worden. Das geht aus einer Antwort von Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage hervor. Das ist deutlich weniger als die 139 Millionen Euro, die der Flughafen ursprünglich veranschlagt hatte.

Geschäftsführer Hartmut Mehdorn geht aber inzwischen von Gesamtkosten von 730 Millionen Euro aus. Ein Gericht hatte festgestellt, dass die Vorgaben verfehlt wurden und der Flughafen nachbessern muss.

Deshalb erhöhte der Aufsichtsrat die geschätzten Ausgaben für den Lärmschutz bereits um 304,5 Millionen Euro auf 444,1 Millionen Euro. Doch auch diese Summe werde nicht ausreichen, so Wowereit. „Die geschätzten Mehrkosten zum aktuellen Gesamtbedarf von 730,1 Millionen Euro betragen demzufolge 286,0 Millionen Euro.“

( dpa/bee )