Autobahnverlängerung

Gericht stoppt Vorarbeiten für Ausbau der A100

Für die Verlängerung der Stadtautobahn A100 wurden in Neukölln erste Bäume gefällt und verlassene Lauben abgerissen - doch damit ist jetzt Schluss. Das Bundesverwaltungsgericht hat die Vorarbeiten an der Verlängerung jetzt gestoppt.

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Die Richter am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig haben die Vorarbeiten an der Verlängerung der Stadtautobahn A 100 von Neukölln nach Treptow gestoppt. Das Gericht gab am Donnerstag dem Eilantrag eines Naturschutzverbandes und mehrerer privater Betroffener statt, wie ein Sprecher mitteilte. Das Gericht hatte bereits im März vergangenen Jahres den

Planfeststellungsbeschluss außer Kraft gesetzt. Nach Auffassung der Richter war kein aktuelles öffentliches Interesse an der sofortigen Umsetzung des Beschlusses erkennbar. Trotzdem hatte die Senatsverwaltung laut Gericht im Januar dieses Jahres damit begonnen, ein von ihr erworbenes Kleingartengelände im Trassenverlauf zu räumen und Bäume zu entfernen. Derartige Tätigkeiten seien dem Vollzug des Planfeststellungsbeschlusses zuzuordnen, befanden die Richter im jüngsten Beschluss.

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