Nachnutzung

Flughafen Tempelhof soll Technikmuseum werden

Noch immer gibt es kein Konzept für die künftige Nutzung des stillgelegten Flughafens Tempelhof. Nun macht sich die Max-Planck-Gesellschaft stark für ein Museum für Zukunftstechnologien. Auch im Koalitionsvertag der schwarz-gelben Regierung ist der Bau eines "Hauses der Zukunft" vorgesehen. Und das könnte vielleicht auf dem Flugfeld entstehen.

Der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Peter Gruss, hat vorgeschlagen, die noch freien Gebäudeflächen des stillgelegten Berliner Flughafens Tempelhof zu einem Technikmuseum der Zukunft mit überregionaler Bedeutung umzubauen.

Das Museum solle seinen Blick mehr in die Zukunft richten als etwa das Deutsche Museum in München, erklärte Gruss in dem Magazin "WirtschaftsWoche“. Als Exponate schweben ihm begehbare Körperzellen vor, in denen man erleben kann, wie Proteine funktionieren, oder eine Show, in der neueste Erkenntnisse zum Urknall gezeigt werden. Auch die Mobilität der Zukunft müsse eine wichtige Rolle spielen.

Hintergrund des Vorschlags ist eine Verabredung der schwarz-gelben Bundesregierung. Im Koalitionsvertrag ist der Bau eines „Hauses der Zukunft“ vorgesehen, „in dem sich Deutschland als Wissensgesellschaft und Innovationstreiber präsentiert“.

Wo es stehen soll, hat die Koalition offen gelassen. Für die Max-Planck- Gesellschaft ist der frühere Flughafen Tempelhof der dafür am besten geeignete Platz.