Islam in Berlin

Die Maschari-Moschee in Kreuzberg ist fertig

Viele Jahre hat es gedauert, immer wieder gab es Verzögerungen, doch nun hat Berlin eine weitere Moschee in Kreuzberg. Von außen sieht das Gebäude aus wie ein Geschäftshaus - bis auf die Kuppel und die kleinen Minarette. Kurz vor Pfingsten ist Eröffnung.

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Viele Jahre hat es gedauert, immer wieder gab es Verzögerungen, doch nun hat Berlin eine weitere Moschee in Kreuzberg. Das Maschari Center ist sechs Stockwerke hoch. Am Freitag wird sie an der Skalitzer Straße eröffnet.

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Nach langjähriger Bauzeit ist in Berlin eine zweite große und repräsentative Moschee fertiggestellt worden. Das Maschari Center am Görlitzer Bahnhof in Kreuzberg wird am 21. Mai mit einem Festakt eröffnet, wie der Islamische Verein für Wohltätige Projekte (IVWP) mitteilte. Die arabische Moschee ist neben der türkischen Sehitlik Moschee in Neukölln das größte islamische Gotteshaus in Berlin. Ihr überkuppelter Gebetsraum mit zweistöckiger Galerie bietet rund 1000 Gläubigen Platz.

Von außen ist das ursprünglich auf fünf Millionen Euro Baukosten veranschlagte Gebäude schon seit gut zwei Jahren fertig. Doch der Innenausbau dauerte länger als vom Trägerverein erwartet, weil die benötigten Geldspenden für die Arbeiten nicht immer üppig flossen. Seit 2004 war an der Moschee gebaut worden.

Das Maschari Center ist sechs Stockwerke hoch und wirkt äußerlich wie ein Geschäftshaus. Zu dem Eindruck tragen auch Ladenräume im Erdgeschoss bei. Nur vier kleine Minarette und eine Glaskuppel auf dem Dach lassen erahnen, dass es sich um einen sakralen Bau handelt. Der IVWP wollte in der Architektur eine Formensprache, die sich einpasst in die Nachbarschaft. Der Entwurf stammt von einem deutschen und einem arabischen Architekten.

Zuletzt wurde ein Moscheeneubau in Berlin wurde im Oktober 2008 in Heinersdorf eröffnet. Er gehört der Ahmadiyyah Muslim Gemeinde. An einem weiteren Moscheeneubau wird derzeit in der Falckensteinstraße in Kreuzberg gearbeitet. Anders als in Heinersdorf gab es in Kreuzberg, wo viele Muslime leben, keine öffentlichen Proteste gegen den Moscheebau.