1. Mai in Berlin

Polizei bekommt ausreichend Unterstützung

Das Video konnte nicht gefunden werden.

Verschärfte Maßnahmen bei Maikrawallen

Die Maßnahmen zur Gewaltprävention werden in der Mainacht verschärft: Es wird ein Dosen- und Flaschenverbot geben und die Polizei wird sich effektiver aufstellen. Doch erste Vorboten weisen darauf hin, dass die Ausschreitungen heftiger als vergangenes Jahr werden.

Video: tvb
Beschreibung anzeigen

Die Polizeipräsens am 1. Mai in Berlin wird voraussichtlich massiv sein und so hoch wie gefordert. Bislang hatten sich mehrere Bundesländer zurückhaltend auf die Frage geäußert, ob sie Unterstützung schicken würden. Doch einige haben sich nun offenbar dazu durchgerungen.

Die Berliner Polizei wird am 1. Mai nach Informationen von Morgenpost Online ausreichend Kräfte zur Begleitung der zahlreichen Demonstrationen zur Verfügung haben. Damit könnten etwa 5000 Einsatzkräfte zur Verfügung stehen. Auf Anfrage sagte Polizeisprecher Thomas Goldack: "Wir können heute davon ausgehen, dass der Unterstützungsbedarf gedeckt ist." Zahlen wollte der Sprecher nicht nennen.

Zusagen gab es bereits aus Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Mecklenburg Vorpommern wird hingegen keine Polizisten nach Berlin schicken. Man befürchtet selbst eine unruhige 1.-Mai-Nacht. Sachsen, Thüringen und Hamburg hatten sich bislang zurückhaltend geäußert. Unklar war, ob Unterstützung aus großen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen oder Bayern kommen würde, die teilweise früher viele Polizisten zur Verfügung stellten. Noch ist nicht bekannt, welche dieser Bundesländer nun doch Unterstützung zugesagt haben.

Die Gewerkschaft der Polizei hatte am Freitag gefordert, gefährliche Demonstrationen zu verbieten, sollte eine Stärke von 6000 Polizisten nicht erreicht werden können. Andernfalls könnten die Aufzüge nicht voneinander getrennt werden. Die Berliner Polizei selbst äußerte sich zu dieser Forderung bislang nicht.

( mb )