Romy-Schneider-Film

"Romy"-Premiere mit Jessica Schwarz in Berlin

Jessica Schwarz wird Anfang November als Romy Schneider im Fersehen zu sehen sein. Am Dienstag feierte der Film im Delphi-Filmpalast in Berlin Premiere. Auch viele Schauspieler, die Romy Schneider kannten, kamen und erinnerten sich an den Star.

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"Romy Schneider"-Film feiert Premiere

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Bewundert haben sie alle, wirklich gekannt nur die wenigsten: Romy Schneider. Die Film-Biografie „Romy“ (11. November, 20.15 Uhr, ARD) von Regisseur Torsten C. Fischer zeigt das Leben der großen Schauspielerin. Dienstagabend bei der Premiere im Delphi-Filmpalast an der Kantstraße war Romy allgegenwärtig.

„Ich bin ein großer Sissi-Fan. Als Kind habe ich mir immer Tischdecken umgeschnallt",sagte Hauptdarstellerin Jessica Schwarz. "In die Rolle der Romy zu schlüpfen, war eine große Herausforderung. Ihr Leben hat von allem so viel: viel Drama, viel Sucht“, sagte sie. „Die schwierigste Szene war die Kuss-Szene mit Alain Delon (gespielt von Guillaume Delorme), weil das so viel in ihr aufwühlt.“

„Ich bin ihr ein paar Mal begegnet. Ich habe sie bewundert – für ihr Schauspieltalent und für ihre Kraft, mit dem Leben fertig zu werden. Sie war keine Diva, sondern ein hochsensibler Mensch“, erinnerte sich Schauspielerin Judy Winter. Kollegin Anouschka Renzi lebte in Berlin sogar ein paar Jahre lang Tür an Tür mit Romy Schneider in der Villa Im Dohl: „Mein Vater war der beste Freund von Harry Meyen, Romys erstem Ehemann. Romy, Harry und ihr Sohn David wohnten in der ersten Etage, und meine Familie in der zweiten.“ Mathieu Carrière drehte mit ihr den letzten Film „Die Spanziergängerin von Sans-Souci“: „Sie war ein Kumpel und ein Monster. Sie konnte nie die richtige Distanz finden, entweder war sie zu nah dran oder zu weit weg von den Leuten.“