Sanierung

Zwei alte Stadtbäder öffnen bald wieder

Markus Falkner

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Die Sanierung der Berliner Schwimmbäder kommt voran. Nach im Februar sollen zwei alte Stadtbäder wieder eröffnet werden. Das Ziel ist es, sämtliche bestehenden Schwimmhallen zu erhalten. Bis 2011 soll es erreicht sein.

Gute Nachrichten für Schwimmer in Charlottenburg und Neukölln: Noch in diesem Monat wollen die Berliner Bäderbetriebe (BBB) zwei ihrer seit längerem geschlossenen Bäder wieder eröffnen. Am 13. Februar steht nach BBB-Angaben die alte Halle des Stadtbades Charlottenburg wieder zur Verfügung. Ebenfalls Mitte Februar soll das Stadtbad Neukölln wieder in Betrieb gehen. Mit der Schwimmhalle Fischerinsel in Mitte (Ende April) und der Schwimmhalle Helmut Behrendt in Lichtenberg (September) sollen zwei weitere seit langem geschlossene Anlagen noch in diesem Jahr wieder eröffnen.

Die Bäderbetriebe treiben ihr Sanierungsprogramm auch 2009 weiter voran. Das von Sportsenator Ehrhart Körting (SPD) ausgegebene Ziel ist ehrgeizig. Bis 2011, so die Senatspläne, sollen alle 31 Berliner Hallenbäder vollständig saniert sein. Angestrebt sei, so Körting, alle derzeitigen Schwimmhallen dauerhaft zu erhalten.

Zehn Millionen Euro jährlich stehen dafür seit 2007 aus dem Bäder-Sonderprogramm des Landes zur Verfügung. Zusätzlich sind zwölf Millionen Euro Fördermittel des Bundes und der EU für die energetische Gebäudesanierung der Bäder eingeplant.

Der Löwenanteil davon wird in diesem Jahr in der Schwimmhalle Finckensteinallee, im Schwimmbad Buch und im Kombibad Gropiusstadt verbaut. In diesem und im kommenden Jahr sollen zudem insgesamt sechs Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung in die Bädersanierung fließen.

Dem Vernehmen nach soll davon vor allem das Kombibad Spandau-Süd profitieren. Allein dort liegt der von den Bäderbetrieben ermittelte Sanierungsbedarf bei gut 2,6 Millionen Euro. Insgesamt planen die Bäderbetriebe im Laufe des Jahres mit Geld aus dem Senatsprogramm Baumaßnahmen in 26 Hallen und Freibädern.