Stadtplanung

Neues Potsdamer Schwimmbad ist noch ohne Standort

In Potsdam zeichnet sich ein Engpass bei der Versorgung mit Badegelegenheiten ab. Denn nach dem Scheitern des Niemeyer-Freizeitbades sind die Pläne für einen Badbau offenbar ins Stocken geraten.

Der Landeshauptstadt droht in den kommenden Jahren möglicherweise ein massiver Engpass bei Schwimmbadkapazitäten. Ursache dafür sind die nach dem Scheitern des Niemeyer-Freizeitbades offenbar ins Stocken geratenen Pläne für einen Badbau.

Die alte Schwimmhalle am Brauhausberg wurde nach sechsmonatigen Umbauten gerade wiedereröffnet - das marode Dach musste mit einer Hilfskonstruktion stabilisiert werden. Diese hat jedoch nur eine dreijährige Betriebserlaubnis. "Die Stadtpolitik muss endlich die Standortfrage klären und eine Linie vorgeben", sagte der Geschäftsführer der Bäderlandschaften Potsdam GmbH, Andreas Buchholz. Ein Neu- oder Umbau dauere, je nach Standort, Umfang und Planungszeit, zwischen zwei und drei Jahren. Sollte die Stadt für die Komplettsanierung des Altbades votieren, hätten die Kunden kaum Ausweichmöglichkeiten. Das modernisierte Schwimmbad im Wohngebiet "Stern" könne kaum weitere Gäste aufnehmen, sagte Buchholz.

( svr )